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	<title>Glotz_net &#187; Politik &amp; Wahnsinn</title>
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	<description>...Lesen ist seliger denn Gaffen!</description>
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		<title>JA und NEIN!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2014 14:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommendes Wochenende wird aller Wahrscheinlichkeit nach ja ein offizieller Rechtsruck durch Europa gehen. Nicht nur in Deutschland brauen sich braune Wolken über der kommenden Wahl zusammen. Mindestens auch in Frankreich und Österreich scheinen rechtspopulistische Bauernfänger leichtes Spiel mit unbedarften EU-Krisenkritikern zu haben. Aber ich will meine Weltuntergangsfantasien zwecks der neuen Salonfähigkeit rechten Gesinnungsmülls ja überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommendes Wochenende wird aller Wahrscheinlichkeit nach ja ein offizieller Rechtsruck durch Europa gehen. Nicht nur in Deutschland brauen sich braune Wolken über der kommenden Wahl zusammen. Mindestens auch in Frankreich und Österreich scheinen rechtspopulistische Bauernfänger leichtes Spiel mit unbedarften EU-Krisenkritikern zu haben.<br />
Aber ich will meine Weltuntergangsfantasien zwecks der neuen Salonfähigkeit rechten Gesinnungsmülls ja überhaupt nicht an dieser Stelle in die Welt posaunen. Zudem hoffe ich zunächst weiterhin, dass diese meine Ansicht eher ein Resultat selektiver Wahrnehmung ist und ich schlichtweg meinen Fokus zu sehr auf die mediale Präsenz gehirnverschwurbelter AFD-Anhänger und Aluhütchen tragender Montagsdemonstranten lege. Womöglich lasse ich all diese Ängste einmal zu einem anderen Zeitpunkt ausschweifend hier über die Seite fließen, doch vorerst versuche ich den porösen Staudamm um jene Gefühlswallungen erstmal dichtzuhalten. Denn hier in unsrer schönen Hauptstadt steht am 25. Mai noch ein anderes Thema auf der Agenda und dem Wahlzettel.<br />
<iframe src="//player.vimeo.com/video/95711894" width="500" height="281" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/95711894">Tempelhofer Feld Volksentscheid &#8211; gemeinsam für ein gemeinsames Berlin</a> from <a href="http://vimeo.com/user28240846">Der letzte Berliner</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Natürlich mit wunderbar verquaster Formulierung, wie es sich nicht nur für dieses Blog, sondern auch scheinbar für jeglichen Volksentscheid gehört. Neben dem Europaparlament können die Berliner nämlich auch gegen die Bebauung des Tempelhofer Felds abstimmen, einem wunderbaren, bisher nicht kommerziellen Freiraum, mit grün und bunt und weit und allem, was eine Stadt eben auch als Rückzugsort benötigt sowie attraktiv macht. Wie genau da die Kreuze zu setzen sind, ist ohne eine minimale Beschäftigung mit der Thematik vorab nicht unbedingt klar. Zum Glück klärt <a href="http://www.yuppie-love.de/" title="Yuppie Love" target="_blank">Der letzte Berliner</a> in einem unglaublich gelungenen Spot die richtige Kreuzverteilung und liefert ganz nebenbei noch so etwas wie ein emotional aufgeladenes &#8220;Warum?&#8221; dazu. Das dieser Film bereits kurz nach Schnitt bereits ein episches Meisterwerk der politischen Kleinkunst ist, versteht sich bei einem Blick auf die Darsteller_innen und dem wie immer gekonnten Geschnipsel von <del>Frollein Anneliese</del> dem letzten Berliner natürlich von selbst.</p>
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Munkel Trogg - Der kleinste Riese der Welt
Munkel Trogg sprang vor einiger Zeit bei ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Einstein und das weiße Kaninchen" href="http://glotz.net/lesen/einstein-kaninchen" rel="bookmark">Einstein und das weiße Kaninchen</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Jener große Guru der deutschen Verblödungsindustrie proklamierte einst (vielleicht tut er dies ja sogar heute noch, mensch weiß so wenig und ist ja auch so ängstlich, was die Recherche in den ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn ich</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 14:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empör dich!]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;nicht innerhalb der nächsten drei Tage ein NPD-Kondom in meinem Briefkasten finde, dann bin ich zutiefst beleidigt und werde Kindergeld-Kürzer_in. Immer diese Kinderschiene bei denen. Das ist nicht nur ekelhaft &#8211; irgendwie beängstigt mich das Ganze auch aus tiefenpsychologischer Sicht&#8230; Ob Kinderschänder-Propaganda, Kindergarten-Infiltrierung, die Organisation dubioser Kinderfeste und nun das eigentlich banale Kinder-Kriegen (was heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;nicht innerhalb der nächsten drei Tage ein NPD-Kondom in meinem Briefkasten finde, dann bin ich zutiefst beleidigt und werde Kindergeld-Kürzer_in.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 778px"><a href="https://twitter.com/sebibrux/status/375258647586422785/photo/1"><img title="Kondome für Ausländer und augewählte Deutsche" src="https://pbs.twimg.com/media/BTUvwG2IIAAKECy.jpg:large" alt="" width="768" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Gefunden bei diesem suspekten Twitter-Grünen, dem ich versehentlich nachschleiche. Kann jeder, mit Klick aufs Bild</p></div>
<p>Immer diese Kinderschiene bei denen. Das ist nicht nur ekelhaft &#8211; irgendwie beängstigt mich das Ganze auch aus tiefenpsychologischer Sicht&#8230; Ob Kinderschänder-Propaganda, Kindergarten-Infiltrierung, die Organisation dubioser Kinderfeste und nun das eigentlich banale Kinder-Kriegen (was heißt &#8220;nun&#8221; die unschönen Anklänge an vergangene Zwangssterilisationen sind mir persönlich einfach zu offensichtlich), die lieben Kleinen scheinen nirgendwo vor denen sicher zu sein. Kinderlieb sein ist die eine Sache, aber diese extreme Fokussierung darauf, mutet irgendwie zwischen Kindskopp (zu harmlos) und pädophil (zu demagogisch) an&#8230; </p>
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Habemus Mamam - Pustifix</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Grenzwertige Literatur" href="http://glotz.net/lesen/grenzwertige-literatur" rel="bookmark">Grenzwertige Literatur</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />
Getreu dem Motto "Das Beste kommt zum Schluss" präsentiert Ihre Felligkeit zur vorerst vorletzten Bücherwoche ein eigens erdachtes Thema:
Ein Buch, das Du auch mit 10 XXL-Caipis intus oder für ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Walkrampf</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 11:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bundestagswahl dieses Jahr rückt näher und näher. Bedrohlich blicken die Spitzenkandidat_innen bereits allerorten von den Laternenpfählen. Die Stadt ist gepflastert mit schlechten Sprüchen, ähnlich dem Gästebuch prä- oder postpubertierender,geschmacksverirrter Zitatedrescher_innen. Nur mit weniger Glitzer. Schade eigentlich. So ein in der Morgensonne funkelndes FDP-Plakate, welches Radfahrer_innen blendet und die Diskostimmung der letzten Nacht aufleben lässt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/cdu-fleisch-kantine.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2462" title="cdu fleisch kantine" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/cdu-fleisch-kantine-300x213.jpg" alt="steak kantine grüne" width="300" height="213" /></a>Die Bundestagswahl dieses Jahr rückt näher und näher. Bedrohlich blicken die Spitzenkandidat_innen bereits allerorten von den Laternenpfählen. Die Stadt ist gepflastert mit schlechten Sprüchen, ähnlich dem Gästebuch prä- oder postpubertierender,geschmacksverirrter Zitatedrescher_innen. Nur mit weniger Glitzer. Schade eigentlich. So ein in der Morgensonne funkelndes FDP-Plakate, welches Radfahrer_innen blendet und die Diskostimmung der letzten Nacht aufleben lässt. Irgendwie hätte das doch was.</p>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/merkel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2465" title="merkel" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/merkel-300x213.jpg" alt="Deutschland-Weitblick-Merkel" width="300" height="213" /></a>Vielerorts werden dieser Tage die <a title="grosse Parteien kleine Inhalte" href="http://www.der-postillon.com/2013/08/parteien-fassungslos-wahlplakate-von.html" target="_blank">sinnentleerten bzw. nichtvorhandenen Aussagen auf den Wahlplakaten</a> der großen Parteien kritisiert. Die Titanic entwarf anlässlich dieses Phänomens sogar ein wunderbares Spielzeug, mit dem sich flugs das ideale CDU-Plakat selber machen lässt: Der <a title="CDU Wahlplakat Generator" href="http://www.titanic-magazin.de/cdu-wahlplakat-generator/" target="_blank">CDU-Plakat-Generator</a>. Unbedingt rumspielen!<br />
Allwährlicher Beliebtheit erfreuen sich ja auch die Parodien der NPD-Plakate. Ich gebe zu, oftmals sind hier Original und Fälschung nur schwer auseinander zu halten. Ein kleiner Indikator zur besseren Identifizierung: Was Ihnen da bei einem Plagiat im Halse stecken bleibt, ist das Lachen. Beim Original handelt es sich überwiegend eher um Ihren Mageninhalt.<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/npd-bullshit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2482" title="npd-bullshit" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/npd-bullshit.jpg" alt="npd plakate persiflage" width="720" height="540" /></a></p>
<div id="attachment_2481" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/karin_maag_rainer_rainer_kann_mit_karin_maag.jpg"><img class="size-medium wp-image-2481 " title="karin und rainer turteln auf laternen" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/karin_maag_rainer_rainer_kann_mit_karin_maag-224x300.jpg" alt="Karin mag Rainer" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Karin und Rainer sitzen auf&#39;m Baum, Rainer zupft Karin zärtlich am Saum. Karin trägt Dirndl und füllt es auch aus. Rainer findet Karin ist ein Augenschmaus.</p></div>
<p>Schön ist auch jene Sitte, welche offenbar ohne Umwege von Marketingstrateg_innen außerhalb der Wahlbranche übernommen wurde. Schamlos werden hier die Gepflogenheiten großer Automobilkonzerne und ihrer Art zu werben übernommen. In sprechenden Plakaten werben Kandidaten von CDU und FDP schon vorab für die gewünschten Koalitionspartner (Das Bild fand sich übrigens im <a title="Fakeblog" href="http://www.fakeblog.de/" target="_blank">Fakeblog</a>).<br />
Nebenbei finden auch ungewollte, nonverbale Gespräche zwischen den jeweiligen öffentlichen Personen statt. Bei mir um die Ecke hängt beispielsweise ein strahlend lächelndes CDU-Männchen über einem unsicher dreinschauenden SPD-Kandidaten. So etwas möchte die von Wahlplakaten beeinflussbare Wählerschaft doch unbedingt sehen. In Scharen versammeln sie sich um jene Laternen und fragen die hinabblickenden Orakel, wie sie es mit der Eurokrise und insbesondere mit der finanziellen Zukunft des Laternenmastwählenden so halten. Dabei mischt sich unter die Mimik des Strahlemanns scheinbar eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, welche vermeintliche Zukunftssicherheit nicht nur unterschwellig zu suggerieren scheint. Die Unsicherheit des Konkurrenten unterdes sinkt mitsamt seiner Mundwinkel auf die umstehenden Passant_innen hinab. Gelungen.</p>
<div id="attachment_2483" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/christoph-batman.jpg"><img class="size-medium wp-image-2483" title="christoph bratmann - batman" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/christoph-batman-225x300.jpg" alt="Batman in die Politik" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Politik braucht endlich wieder den einen starken Mann!</p></div>
<p>Doch ernsthaft: Lässt sich in Zeiten des Internets und dem übermäßigen Fernsehkonsum überhaupt noch irgendwer von Wahlplakaten beeinflussen? Handelt es sich bei diesem überholten Medium nicht um eine Papier- &amp; Holzverschwendung sondergleichen? Wieso machen die Grünen dann eigentlich bei diesem Frevel mit? Wenn schon des Atomausstiegs als grundsätzlichem Themas beraubt, so könnte gerade auf dieser Schiene doch wenigstens noch etwas Glaubwürdigkeit für die ursprünglichen Wurzeln gewahrt werden. Sollte sich das durchsetzen, hätte das ganze ja auch den schnuckeligen nebeneffekt, dass ganze Straßenzüge von solch unerträglichen Leinwänden mit NPD-Rotzereien oder AFD-Dümmlichkeiten befreit wären. Oder würden bei solchem Gebahren die kleinen Parteien den kürzeren ziehen und das desinteressierte Stimmvieh eh im stetig wiederkehrenden Rhythmus das Kreuz auch nur wieder dort setzen, wo es eben schon seit Jahren hingehört?</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2467" title="wahlwerbung-ohne Widerrede" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/wahlwerbung-300x213.jpg" alt="Wahlwerbung ohne Sinn und Widerrede" width="300" height="213" /></p>
<p>Würden bei ausbleibender Dekoration womöglich einige Menschen überhaupt nicht mitbekommen, dass &#8220;schon wieder&#8221; Wahlen sind? Doch à propos du AFD, ein kleines aber feines Blog hat dieser Tage dann noch mein amüsiertes Interesse auf sich gezogen: <a title="AFD-Wähler stellen sich vor" href="http://afdwaehlerstellensichvor.tumblr.com/" target="_blank">AFD Wähler stellen sich vor</a>- sollte allerdings auch nicht unbedingt direkt im Anschluss an eine Mahlzeit oder gar während des Essens zu sich genommen werden &#8211; es sei denn ihr habt euren Bildschirm nicht mehr lieb&#8230;</p>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/wahlwerbung.jpg"><br />
</a></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Bio Grafen, Bio Autos und sowieso alles Bio" href="http://glotz.net/lesen/bio-grafen-bio-autos-und-sowieso-alles-bio" rel="bookmark">Bio Grafen, Bio Autos und sowieso alles Bio</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Voll ins Schwarze! Biologie war zwar in der Schule eines der wenigen Fächer, welche auf meine körperliche wie geistige Anwesenheit zählen durften, aber das hat leider außer in puncto Wortstamm so ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Bezaubernde Jugend" href="http://glotz.net/lesen/bezaubernde-jugend" rel="bookmark">Bezaubernde Jugend</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Kaum ist das Projekt 52 Bücher gestartet, bin ich schon wieder am Aufholen. Diesmal schaffe ich es aber und nehm die Sache ernst, schließlich wurde ich vom Herren Dunkelschlumpf (derzeit ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>1000 x geschrieben &#8211; 1000 x nichts geblieben</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hinke. Ach, &#8220;hinken&#8221; ist gar kein Ausdruck, wäre ich ein Pferd, hätten die Menschen sicher schon längst Lasagne aus mir gemacht. Doch nachdem Fürstin Flausch so epochal vom Winterschläfer Nummer eins dem Bären wachgeküsst wurde oder sich zumindest in autogener Selbsterweckung probiert, möchte ich ihr keineswegs nachstehen. Daher widmen wir uns einer wunderschönen Zahl, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a> Ich hinke. Ach, &#8220;hinken&#8221; ist gar kein Ausdruck, wäre ich ein Pferd, hätten die Menschen sicher schon längst Lasagne aus mir gemacht. Doch nachdem Fürstin Flausch so epochal vom Winterschläfer Nummer eins dem Bären wachgeküsst wurde oder sich zumindest in autogener Selbsterweckung probiert, möchte ich ihr keineswegs nachstehen. Daher widmen wir uns einer wunderschönen Zahl, einem noch schöneren Thema von dem <a title="Blogger-Schönheit" href="http://www.e-dampf-blog.de/" target="_blank">schönsten aller Blogger</a> (Irgendwas stimmt hier nicht. Soeben überstürzen sich hier die Ereignisse: Während ich ein hämisches Lachen zurückhalte, gleite ich auf einer schleimigen Masse fort von meiner geliebten Tastatur):</p>
<p><a title="Buecherwoche 13" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/04/14/52-bucher-woche-13-2/" target="_blank">Ein Buch, dessen Titel wirklich nichts, aber auch gar nichts, mit dem Inhalt (der Geschichte) zu tun hat.</a></p>
<p>Da fällt mir spontan <strong><em>Transit</em> von Anna Seghers</strong> ein.<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/Transit-Visa-de-sortie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2322" title="Transit - Anna Seghers" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/Transit-Visa-de-sortie-201x300.jpg" alt="Seghers Transit" width="201" height="300" /></a>Nur weil es auf dem Cover und im Buch selbst am Wort <em>Transit</em>, an <em>Transitsanträgen</em>, an Anträgen für <em>Visa</em> und <em>Visa de sortie</em> nur so wimmelt, ging es doch überhaupt nicht um das <em>Transit</em> selbst. Der Inhalt hatte wirklich rein gar nichts, also überhaupt nichts mit dem Titel zu tun!</p>
<p>Die politischen Flüchtlinge, welche in Seghers Werk vor den näherrückenden Nazis im Marseille der 40er Jahre von Botschaft zu Botschaft strömen, könnten genauso gut Essensmarken für eine Portion Obstsalat beantragen wollen oder einen Seifenblasen-Coupon. Die Sinnlosigkeit des Unterfangens wäre dieselbe. Womit ich keineswegs die Fluchtgedanken an sich oder gar die Notwendigkeit derselben in Frage stellen möchte. Einzig das bürokratische Gebilde des Wahnsinns, welches darüber schwebt, über den Menschenleben, lässt das Transit trotz seiner zahlreichen Erwähnung im Werk so sehr zu einer unwirklichen Absurdität werden. Unterstützt wird dieses Gefühl noch durch die Haltung des Erzählers, welcher selbst während großen Strecken der Handlung überhaupt nicht flüchten möchte. Der Protagonist benötigt demnach nicht einmal ein Transit &#8211; höchstens fadenscheinige Bemühungen darum, um seinen &#8220;vorübergehenden&#8221; Aufenthalt in Marseille zu rechtfertigen. Dennoch beantragt er ein solches. Im Laufe der Geschichte verfällt jener Erzähler zwischenzeitlich sogar dem vorherrschenden Transit- &amp; Reisefieber. Doch wirkt es vielmehr wie eine Art Virusinfekt oder auch eine Trotzreaktion auf eine zum Scheitern verurteilte Liebe.<br />
Natürlich hatte schon damals jeder Flüchtling ganz unterschiedliche Motive zur Ausreise, welche Seghers auch wunderbar aufgreift. Sie flattern durch die Straßen von Marseille, vor allem an Tagen des Alkoholausschanks, überlagern die eigentliche Transitsuche und schweben ungreifbar und dennoch viel fassbarer als die Reisepapiere selbst über allem:<br />
Sei es die Verfolgung durch die Nazis, deren vorrückenden Truppen damals im halbbesetzten Vichy-Frankreich eine stetig näher rückende Bedrohung darstellen. Seien es private Gründe zur Flucht, einer Flucht vor den eigenen Gefühlen, der eigenen Geschichte, welche noch viel mehr im Vordergrund steht, als der zynischer Weise fast schon willkommene Anlass zur Flucht, jene faschistische Schreckensherrschaft. Sei es auch nur der ungeklärte Aufenthaltsstatus, denn einfach in Marseille zu bleiben, ist ebenso behördlich unerwünscht, wie anderswo hinzukommen. Überall muss ein Nachweis erbracht werden, dass der Flüchtling stets bereit ist gleich weiterzureisen zu einem unwahrscheinlichen Endziel, an dem die Menschen bereit zur endgültigen Aufnahme wären.<br />
Angesichts des drohenden Todes hat diese doch nunmehr schon fast ein Jahrhundert zurückliegende Handlung nichts an Aktualität eingebüßt. Noch immer bringen diverse Diktaturen oder gar Scheindemokratien Unmengen politischer Verfolgter hervor, welche sich nach ihrer Flucht aus der Heimat einer halsbrecherischen Bürokratie offenbaren müssen. Der sich dann auftuende Abgrund zwischen Menschlichkeit, Solidarität und wirtschaftlicher Interessen im potenziellen Exil hat höchstens seinen geografischen Standpunkt verschoben. Immer noch stehen Menschen hilflos wie hoffnungsvoll vor undurchsichtigen Einreiseabkommen und tödlichen Aufnahmebeschränkungen, von denen es zwecks Durchreise über sichere jedoch überfüllte Zweitstaaten in aufnahmeunwillige Drittstaaten nur so wimmelt. Das Einzelschicksal wird politischen und wirtschaftlichen Interessen untergeordnet, das Bangen realer Personen durch die Bürokratie erfolgreich anonymisiert und somit immerhin für die Protagonisten auf der ablehnenden Seite ein wenig erträglicher gestaltet. Es wird de facto nicht dazu beigetragen Menschenleben zu zerstören, sondern sich lediglich an Gesetze eines offiziell nicht Menschen verachtenden Systems gehalten.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Rezension zum Club der polnischen Versager" href="http://glotz.net/lesen/rezension-club-der-polnischen-versager" rel="bookmark">Rezension zum Club der polnischen Versager</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Der Club der polnischen Versager hat seit Ende 2001 eine feste Lokalität gefunden. Nämlich unweit des Café St. Oberholz, dessen literarische Auswüchse ebenfalls erst kürzlich hier vorgestellt ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Enthüllungsbericht &#8211; Wer versteckt sich wirklich hinter dem Pseudonym &#8220;Nanny Ogg&#8221;?" href="http://glotz.net/musik-video-film/enthullungsbericht-wer-versteckt-sich-wirklich-hinter-dem-pseudonym-nanny-ogg" rel="bookmark">Enthüllungsbericht &#8211; Wer versteckt sich wirklich hinter dem Pseudonym &#8220;Nanny Ogg&#8221;?</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Nach kurzer Verschnaufpause, geht es heut endlich wieder an die Aufholjagd bei den 52 Büchern des Fellmonsters. Wir widmen uns dem Motto der 10.Woche:

Ein Buch, das man wunderbar unter ein ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Und der Chef letztens so:</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 11:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen formen]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Können wir nichmal was virales machen? Ich hätte da gern einen Linkbait. Frollein DillEmma, packen se mir mal bis zur nächsten Woche ein Konzept auf den Tisch. Irgendwas, das voll durchstartet. Über das Budget sprechen wir dann.&#8221; Ich steh auf konkrete Ansagen, a la &#8220;werden se mal berühmt&#8221;. Über das Budget wird in solchen Zusammenhängen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Können wir nichmal was virales machen? Ich hätte da gern einen Linkbait. Frollein DillEmma, packen se mir mal bis zur nächsten Woche ein Konzept auf den Tisch. Irgendwas, das voll durchstartet. Über das Budget sprechen wir dann.&#8221;</p>
<p>Ich steh auf konkrete Ansagen, a la &#8220;werden se mal berühmt&#8221;. Über das Budget wird in solchen Zusammenhängen eh gern im Nachhinein gesprochen, weil es möglichst keines geben sollte. Ist ja schließlich viral und verteilt sich somit von selbst.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/uF2djJcPO2A?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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liebstes Kinderbuch
Vom ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Meldestörung</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 16:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mach wat!]]></category>
		<category><![CDATA[Faschopack]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[(Nicht nur) Morgen heißt es vielerorts mal wieder: Dieses Jahr angeblich sogar mit Verkündung der rechten Routen seitens der Grünen (nicht parteilich, aber oftmals parteiisch) &#8230;sagt die Zeit zur Zeit Ein Paranoika, wer Finten dabei riecht? Auf den zweiten GlotzRostock Lichtenhagen &#8211; 20 Jahre danachDem Land zwischen Verdrängung und Gedenken steht diesen Sommer ein Jubiläum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Nicht nur) Morgen heißt es vielerorts mal wieder:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/7E8kwZInH4U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dieses Jahr angeblich sogar mit Verkündung der rechten Routen seitens der Grünen (nicht parteilich, aber oftmals parteiisch) &#8230;<a href="http://www.berliner-zeitung.de/1--mai/1--mai-in-berlin-polizei-verraet-erstmals-demoroute-der-npd,15046826,22593438.html" title="Naziroute" target="_blank">sagt die Zeit zur Zeit</a><br />
Ein Paranoika, wer Finten dabei riecht?</p>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das Jungbrunnen-Zauberbuch</title>
		<link>http://glotz.net/lesen/das-jungbrunnen-zauberbuch</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 20:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Frei-Naiv-Kindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer, wenn das Fellmonster &#8220;leichtes Thema&#8221; schreibt, verfalle ich schon vorauseilend in Schockstarre, nehme die Embryonalstellung ein und harre zitternd der Dinge, die da kommen mögen. Doch der lange Winter scheint selbst hartgesottene Monster zu zermürben. Vielleicht liegt es an der Milde, welche ein womöglich geleerter XXL-Caipi zu Ehren der Schnapszahl (wir befinden uns bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Immer, wenn das Fellmonster &#8220;leichtes Thema&#8221; schreibt, verfalle ich schon vorauseilend in Schockstarre, nehme die Embryonalstellung ein und harre zitternd der Dinge, die da kommen mögen. Doch der lange Winter scheint selbst hartgesottene Monster zu zermürben. Vielleicht liegt es an der Milde, welche ein womöglich geleerter XXL-Caipi zu Ehren der Schnapszahl (wir befinden uns bereits in der 11. Bücherwoche!) in das Tyraniden-Gemüt spülte. Vielleicht ist es auch nur Stress oder auch eine perfide Attacke mit Wahrheitsserum seitens des Krötengenerals. Wir wissen es nicht, doch das Thema ist tatsächlich einfach (&#8230;fast schon zu einfach &#8211; ist das vielleicht die verborgene Tücke?)</p>
<p><a title="mein herzallerliebstes Kinderbuch" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/03/31/52-bucher-woche-11-2/" target="_blank">Liebstes Kinderbuch</a></p>
<p>Ich entscheide mich an dieser Stelle mehr als spontan für<span id="more-2250"></span> <em>&#8220;Der Zauberer der Smaragdenstadt&#8221;</em> von Alexander Wolkow und alle Folgebände, welche Wolkow auch noch selbst verfasst hat. Im Anschluss existieren nämlich auch noch zwei oder drei Bände seines Nachfolgers, aber die sind mir keineswegs in herziger Erinnerung geblieben.<br />
<em></em></p>
<div id="attachment_2261" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/04/zauberer-der-smaragdenstadt.jpg"><img class="size-medium wp-image-2261" title="zauberer der smaragdenstadt" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/04/zauberer-der-smaragdenstadt-300x242.jpg" alt="wolkow zauberer smaragdenstadt" width="300" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Schon die illustren Illustrationen sind soviel knuffiger als die des vermeintlichen &quot;Originals&quot;</p></div>
<p><em>Der Zauberer der Smaragdenstadt</em> ist der erste Band dieser Reihe und eine Art russische Nachdichtung des vermutlich berühmteren <em>Zauberer von Oz</em>. Das amerikanische Original hinkt meines Erachtens jedoch dem Ostblock-Klassiker stark hinterher. Vielleicht ist diese meine Wahrnehmung auch ein kleiner Sieg des großangelegten Experiments zur Erziehung des sozialistischen Menschen. &#8220;Bei <em>uns</em> damals in der DDR&#8221; war jedenfalls die sowjetische Version des Zauberers sowas wie das Original. Da ich die letzten Tage kaum etwas machen konnte, da ich dank einer statistisch erst in zehn Jahren fälligen Krankheit (wie mir der reizende Dunkelschlumpf freundlichst mitteilte) ja meine Hände ruhig halten musste, blieb mir nichts als das Lesen. Also kramte ich unter anderem die magischen Bücher meiner Kindheit noch einmal hervor und verglich meine damalige Wahrnehmung. Das Ergebnis ist eindeutig:<br />
Wolkows russische Nachdichtung ist schlichtweg liebevoller verfasst, strahlt insgesamt einfach mehr Wärme aus. Wohingegen das amerikanische Original eher glatt und gestylt, ja fast schon steril wirkt. Einige Kleinigkeiten, minimale Abweichungen in der Story sowie blumigere Formulierungen entscheiden den Kampf der Systeme <em>Kapitalismus versus Sozialismus</em> zumindest auf literarischer Ebene klar für das gescheiterte Staatenexperiment (jenes trotz <em>sozial</em> im Namen tragende System, welches hochgradig asoziale Blüten trug und damit der eigentlichen politischen Idee wohl auf unabsehbare Dauer nachhaltig geschadet hat).<br />
Ein weiterer Bonus des Plagiats sind die Fortsetzungen. <em>Der Zauberer von Oz</em> hört einfach auf, lässt die kleinen Leseratten allein in der kalten Realität zurück. In Wolkows Werken hingegen gibt es eine Rückkehr von Elli (aka Dorothy im vermeintlichen Original) in die fantastische Welt. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Freunden und lieb gewonnenen Charakteren des ersten Teils. Wolkow spinnt die Geschichte zum Glück der kleinen Lesenden einfach weiter. Dennoch sitzt das literarisch gerade erwachende Kind begierig an jedem Buch, saugt es der Spannung wegen rasant in sich hinein und verfällt im Anschluss an die letzte Seite vielleicht zum ersten Mal in der jungen Lese-Karriere in tiefe Trauer. Jedes Mal aufs Neue muss die wundersame Welt der Zauberwesen, Hexen, sprechenden Tiere hinter sich gelassen werden. Umso schöner dann die stetige Rückkehr, die sich auch die Hauptfigur zu Beginn eines jeden Werkes so sehr wünscht, ja in einem Band sich sogar durch heftigste Widrigkeiten kämpft, um überhaupt wieder in das Reich der Fabelwesen zu gelangen. Hier fieberte ich damals schon zu Beginn gegen die drohende Enttäuschung, dass diesmal das Wiedersehen womöglich misslänge.</p>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Datenverkauf durch Bürgerämter &#8211; Nachbeben" href="http://glotz.net/aufregen/datenverkauf-durch-burgeramter-nachbeben" rel="bookmark">Datenverkauf durch Bürgerämter &#8211; Nachbeben</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Nachdem das Meldegesetz mit groben Änderungen am Gesetzentwurf bereits am 28. Juni beschlossen wurde, wenn auch scheinbar in Abwesenheit &amp; Unkenntnis aller wichtigen Beteiligten, wie ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Geschichte vom verzweigten Treibbäumchen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 18:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Monster, das machte Urlaub am Strand. Dort fand es ein Treibholz in den Wellen. Zwei Dinge sollten einem bei der Betrachtung urlaubender Monster klar sein: Erstens steht Faulenzen, Caipi trinken und mit Höllenhunden spielen bei solchen Veranstaltungen so weit oben auf der Liste, dass sie sich auch dem schönsten Treibholz erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2171" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/03/Strandgut.jpg"><img class="size-medium wp-image-2171" title="Strandgut" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/03/Strandgut-240x300.jpg" alt="Miesmupfel" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Strandgut dezent</p></div>
<p>Es war einmal ein Monster, das machte Urlaub am Strand. Dort fand es ein Treibholz in den Wellen. Zwei Dinge sollten einem bei der Betrachtung urlaubender Monster klar sein: Erstens steht Faulenzen, Caipi trinken und mit Höllenhunden spielen bei solchen Veranstaltungen so weit oben auf der Liste, dass sie sich auch dem schönsten Treibholz erst gegen Ende ihres Freizeitstress widmen können. Zweitens dauert so ein Monsterurlaub wirklich lange. Und so kam es, dass nachdem sich hinreichend um schwerwiegende Angelegenheiten wie Faulenzen, Caipi trinken &amp; mit Höllenhunden spielen gekümmert wurde, das Treibhölzchen so aufgeweicht und aufgedunsen war, dass es schon ein richtiges Treibbäumchen ward. Kein Problem für ein Monster es dennoch zu <a title="Monsterstock" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/03/02/das-11-dinge-stockchen/" target="_blank">packen und zu beschnitzen</a>. Als es dann damit fertig war, schickte es die Höllenhunde damit auf die Reise, auf dass sie es weitertrügen in die weite Welt. Zunächst legten sie es dem <a title="11 Dinge Baum" href="http://www.dark-johann.de/2013/03/03/das-11-dinge-stockchen/" target="_blank">Mephisto</a> vor die Füße, welcher es in Windeseile mit schwarzer Magie zum Sprießen brachte. So trug das Bäumchen Früchte und es wucherte ihm ein zweiter mächtiger Ast. Die Winde der Magie brachten das einstige Hölzchen fast zum Bersten und so stieg, das Schöpferviech der Menschheit herab um sich dem verzweigten Bäumchen anzunehmen. Doch wie erntet Gott ein solch mächtiges Gehölz. Ganz einfach &#8211; es hält sich an die Regeln, welches das eigens erschaffene Menschen-, Monster- &amp; Teufelsgeschlecht ihr dafür so zur Verfügung stellten und ändert sie ab:<span id="more-2158"></span></p>
<ul>
<li><span style="line-height: 1.6;">Blog verlinken, von dem ihr getagged wurdet</span></li>
<li><span style="line-height: 1.6;">11 gestellte Fragen beantworten</span></li>
<li><span style="line-height: 1.6;">11 Dinge über mich aufzählen</span></li>
<li><span style="line-height: 1.6;">11 Fragen an die nächsten von euch auserwählten Blogger stellen</span></li>
<li><span style="line-height: 1.6;">11 weitere Blogger aufzählen und taggen</span></li>
<li><span style="line-height: 1.6;">Die 11 auserwählten Blogger informieren</span></li>
</ul>
<p>Da dies nun ein unhandliches Kombistöckchen, ein hölzernes Ungetüm mit insgesamt 22 Fragen wurde, streiche ich die letzten zwei Punkte. Mal ganz abgesehen davon, dass mir keine 11 Blogger einfielen. Wer es dennoch mitnehmen möchte, tue sich keinen Zwang an, sehe aber von Klagen wegen etwaiger Spätfolgen der Schlepperei (wie Rückenbeschwerden, horrende Lieferkosten, kein Platz mehr in den eigenen vier Wänden) ab.</p>
<h3>Monsterstock</h3>
<p><strong>1. Mephisto oder Engelchen?</strong><br />
Ich schwanke da eher zwischen den Extremen. Grandios hingegen fände ich da mal irgendetwas wie eine Mitte zu finden&#8230;<br />
<strong>2. Caipi oder Tee?</strong><br />
Wasser. Um die fünf (Winter) bis sieben (Sommer) Liter pro Tag. Keine Ahnung, was da bei mir falsch läuft, aber drunter geht nicht. Zur Abwechslung hänge ich dann auch manchmal einen Beutel, Tee-Ei oder geschnippelten Ingwer ins H2O. Aber wenn schon Cocktail, dann bleib ich selbst bei ausschweifendstem Angebot eher beim konventionellen Caipi &#8230;oder Sex on the Beach &#8230;.oder schlicht Wodka mit O-Saft<br />
<strong>3. Rahm oder Rösler?</strong><br />
Ich bin zwar noch kein bekennender Rahm-o-Phile, obwohl ich mir vornahm, mich dazu ein wenig mehr zu belesen. Gewisse Stories mit dubiosen Fischen konnten jedenfalls schon mein Interesse wecken. Aber gegen Rösler um meine Gunst zu wetteifern, sollte nicht gerade unter politische Königsdisziplinen fallen&#8230;<br />
<strong>4. FC Bayern München oder eine andere Mannschaft, egal welche?</strong><br />
Borussia Mönchengladbach, Mainz und der Hamburger Sportverein rangieren derzeit in meiner persönlichen Hitliste ganz weit vorn. Ja, ich bin kein wirklicher Fan auf Lebenszeit. Es ist durchaus möglich meine Sympathie zu gewinnen sowie sie auch zu verspielen. Bremen und Bayern haben letzteres schon grandios gemeistert. An St-Pauli scheiden sich meine Geister seit Jahren. Ich hör lieber auf zu schwadronieren und verweise an Orte, wo ich bereits ausgiebig <a title="Fußball Fan Odyssee" href="http://glotz.net/krempel/fussballodysee" target="_blank">fehlende Fankultur</a> meinerseits demonstriert habe.<br />
<strong>5. Puscheligkeit oder <a title="nicht klicken" href="http://www.youtube.com/watch?v=gwiqj-H1M6U&amp;feature=youtu.be" target="_blank">Polonäse Blankenese mit Wendehals</a>? [WARNUNG VOR DEM LINK, DAS ANKLICKEN KÖNNTE IHRER GEISTIGEN GESUNDHEIT SCHADEN!]</strong><br />
Ich bin warnhinweisresistent und bedauere dies gerade zutiefst. Puscheligkeit! Ganz eindeutig!<br />
<strong>6. Nougat oder Nulldiät?</strong><br />
In dem Falle eher Nulldiät. Mit Nougat lockt mich keine_r aus der Reserve. Das wussten schon meine nougatsüchtigen Eltern, welche mir Jahr für Jahr diese Scheinschokolade in den Osterkorb schummelten. Nur um eine gewisse Füllmenge vorzugaukeln und sich letztendlich doch selig und mit gespielter Überraschung über ihre Süßspeisenvorliebe-Demenz gegenüber dem ausgebeuteten Nachwuchs höchstpersönlich über das klebrige Zeug herzumachen. Wenn schon Diät, dann ja wohl Schokoladendiät. Sich ausschließlich ein bis zwei Wochen von Schoki zu ernähren, lässt erstaunlicherweise ebenfalls die Kilos schmelzen (bis zu 5 Kilo pro Woche). Der Appetit auf gesunde Nahrung wächst dabei diametral zur Lust auf Schokolade an. Lust auf Süßes stellt sich nach dieser Tortur erst in frühestens einem Monat wieder ein.<br />
<strong>7. Loriot oder Hape Kerkeling?</strong><br />
Das ist doch ne Fangfrage. Sowas wie Henne oder Ei.<br />
<strong>8. facebook: toll oder doof?</strong><br />
Was sucht das &#8220;oder&#8221; da?<br />
<strong>9. Krötentunnel oder Licht am Ende des Tunnels?</strong><br />
Meine persönliche Solidarität gilt eher diesem Tunnel-Bankraub. Irgendwie finde ich immer, wer solchen Aufwand betreibt, sollte auch belohnt werden. Ist ja schließlich auch Arbeit&#8230;<br />
<strong>10. Wie sollte man Menschen bestrafen, die Caipi mit Zitronen anstatt mit Limetten zubereiten?</strong><br />
Ihr dürft entsprechende Menschen gern auf einer Senfte transportieren. Manchmal bereite ich sogar ein Gebräu aus Zitronen, Wodka &amp; Zitronen-Eistee zu und behaupte steif und fest es sei Caipi. Markenschwindel ist einer meiner 371 Vornamen.<br />
<strong>11. Heinos Coverversionen: Katastrophe oder so bekloppt, dass es schon wieder irgendwie cool ist, auf eine spezielle Art und Weise?</strong><br />
Ja, ich erlag dem Hype und hörte mir ein Cover an. Wenn jenes Cover doch wenigstens gut gewesen wäre. Aber es ist Urheber.</p>
<h3>Teufelsgehölz</h3>
<p><strong>1. Was ist gefährlicher: der erste Joint oder das erste Glas Bier?</strong><br />
Darüber könnte ich ja ein Buch schreiben (diese Aussage trifft sicherlich nicht nur auf diese Frage zu). Weder noch oder sowohl als auch. Kommt sicherlich auf die Stimmung an. Da eine Sucht meines Erachtens nach im sozialen Kontext entsteht und eng ans Belohnungssystem gekoppelt ist, würde ich behaupten, wenn die Umgebung und die Menschen stimmig sind, kann beides fatale Folgen haben. Muss es aber auch nicht. Da spielen einfach viel zu viele weitere Faktoren eine Rolle. Erste Joints &amp; Biere halte ich generell für weit weniger gefährlich als die &#8220;Heute noch, weil morgen hör ich auf&#8221;-Joints respektive -Drinks.<br />
<strong>2. Sollen Volksmusikliebhaber und (reine) Triviallitraturverschlinger wirklich wählen dürfen?</strong><br />
Als Befürworter einer Oligarchie (in der ich selbstverständlich ein Oligarch bin), stimme ich hier mit einem ganz klaren <em>&#8220;Nö&#8221;</em>.<br />
<strong>3. Sollte der Bundestag nicht auch ein FDP-Verbotsverfahren beim BVG beantragen, da soziale Ungerechtigkeit der größte Sprengsatz in diesem, unserem Lande ist und die FDP permanent an ihm herumzündelt?</strong><br />
Gegenfrage eines hoffnungslos hoffnungsvollen Menschenkindes: <em>&#8220;Tut das wirklich Not oder schaffen die sich nicht doch bald selbst ab?&#8221;</em> Oder um es mit Röslers &#8220;Dritte Wahl&#8221;-Cover bezüglich des NPD-Verbotsverfahren zu formulieren: <em>&#8220;Dummheit lässt sich nicht verbieten&#8221;</em><br />
<strong>4. Sind die Menschen mit der Demokratie nicht heillos überfordert und sehnen sie sich deshalb nach einem König/Kaiser oder anderem Führer?</strong><br />
Nein! Nach Oligarchen. Wir müssen das ganze nur irgendwie umlabeln oder richtig etikettieren und die passenden Leute (mich) da hinsetzen <img src='http://glotz.net/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /><br />
<strong>5. Ist Glaube die Sehnsucht nach der Vorbestimmtheit des eigenen Seins? (Daraus lässt sich locker eine Doktorarbeit machen, also los …)</strong><br />
Wenn Glaube Berge versetzen kann, dann kann er auch eine etwaige Vorbestimmtheit des eigenen Seins in unvorhergesehene Bahnen lenken. Wo ein Glaube ist, ist auch ein williger Weg.<br />
<strong>6. Macht C*ca-Cola light wirklich schlank?</strong><br />
Wenn mensch genug Willensstärke besitzt, den anschließenden Heißhunger zu bekämpfen, welcher durch die Süßstoffe verursacht wird, die auch den Appetit in der Schweinemast anregen &#8211; durchaus.<br />
<strong>7. Wann ist Dir schöner schlecht: nach einem Essen bei McD*nalds oder bei BurgerKönig?</strong><br />
Eine Frage, die ich tatsächlich nicht beantworten kann. Ich ward bei beiden Vereinen bereits seit über einem Jahrzehnt nicht gesehen. Die sind damit sprichwörtlich <em>gottlos</em> <img src='http://glotz.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
<strong>8. Verdirbt Geld wirklich zwangsläufig den Charakter oder reicht da schlicht die Mitgliedschaft in der FDP?</strong><br />
Letztere ist ja eher Sympthom. Ersteres kann ursächlich sein. Doch ich wage zu behaupten, dass Geld lediglich Charaktere verderben kann, welche schon im Vorhinein eine gewisse Disposition dafür mitbringen.<br />
<strong>9. Sollten das Fellmonsterchen und die Agakröte nicht endlich heiraten, um die Welt gemeinsam und gerecht beherrschen zu können?</strong><br />
Wenn ich Scheißherzchen werfen und nach der Zeremonie einen Schwarm Fliegen in die Lüfte entlassen darf, so erhalten sie meine Absolution.<br />
<strong>10. Glaubst Du an ein Leben vor dem Tod?</strong><br />
&#8230;Ist Glaube nicht die Sehnsucht nach der Vorbestimmtheit des eigenen Seins? <img src='http://glotz.net/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  (heißt das nicht &#8220;Vorbestimmung&#8221;, Herr Geheimrat?)<br />
<strong>11. Können Männer rosafarbene “Bernd das Brot” Stofftiere besitzen und trotzdem gleichwertige Mitglieder unserer Gesellschaft sein?</strong><br />
Ich bestreite die Existenz von Geschlechtern in festgeschriebenen Definitionsrahmen. Das Tragen von rosafarbenen &#8220;Bernd das Brot&#8221;-Stofftieren könnte ich mir glatt als allgemeine Bürger_innenpflicht in meiner Oligarchie vorstellen.</p>
<h3>Elf eigene Einblicke</h3>
<p>1. Ich habe eine Schwäche für Aliterationen, trotzdem sie so ziemlich das verwerflichste (oder verkannteste) Stilmittel neuzeitlicher Dichtung oder Literatur darstellen.<br />
2. Ich rede mit Dingen. Nein! Eigentlich schimpfe ich nur mit Dingen. Mit Haushaltsgeräten, die sich meinem Willen nicht beugen möchten, mit Talkshow-Gästen bei Maischberger, Jauch &amp; Co sowie natürlich Redner_innen in den Bundestagsliveschalten auf Phönix. Das bringt den Kreislauf in Schwung und vermittelt ein beruhigendes Gefühl im Nachgang, was sich mit in etwa mit der Endorphinausschüttung nach sportlicher Betätigung vergleichen lässt.<br />
3. Apropos Sport &#8211; ich bin Quartals-Sportoholiker. Einige Monate gaukele ich meinem Körper vor, er sei zum Leistungssport berufen, um dann anschließend wieder einige Monate in eine Art sofanahes Spontankoma zu verfallen.<br />
4. Ich habe ein Problem mit Musik. Neulich hörte ich, dass der Durchschnittsmensch etwa 180 Minuten am Tag Musik hört. Das erscheint mir doch absurd. Wann denn? Musik verfrachtet mich in eine emotionale Schockstarre. Jegliche musikalisch transportierte Stimmung überträgt sich entweder spontan wie vollständig auf mich und lähmt damit die Fähigkeiten irgendwelche anderen Tätigkeiten nebenher zu erledigen. Außer zum Zuhören und vermittelte Emotionen zu übernehmen (spontane Erkenntnis: ich bin ein Musik-Chamäleon) bin ich dann zu gar nichts fähig. Oder ein entsprechendes Notengebilde, löst plötzliche Fluchtgedanken bei mir aus, zwingt mich zum sofortigen Abschalten und Stille konsumieren (Xavier Naidoo ist da ein ganz heißer Kandidat für &#8211; ich habe mir zwar sagen lassen, es gäbe manch gute Texte von ihm, aber ich komme nie über die erste Stimmbandvibration dieses Menschen hinaus)<br />
5. An mir ist ein wahrhafter Kunstesser verloren gegangen. So schäle ich Snickers-Riegel vor dem Verzehr komplett aus der giftigen Schokohülle. Dabei gehe ich nach jahrelanger Übung mittlerweile derart versiert vor, dass es keinen Unterschied macht, ob ich das Schokozeug mit einem Messer oder den Zähnen beseitige. Toffifee erleiden ein ähnliches Schicksal. Hier wird einzig die Karamell-Hülle verspeist, das doofe Nougat und den Schokopups drapiere ich anschließend wieder ordnungsgemäß in der Packung, wo sich ein anderer Eingeweide-Fan mit diesem Süßspeisen-Kadaver vergnügen kann. Wer sich wundert, was mit den Nüssen geschieht &#8211; dies ist abhängig von Laune und Bedarf an ungesättigten Fettsäuren. Manchmal gehen sie den Weg des Karamells, manchmal erwartet sie der Verpackungsfriedhof.<br />
6. Smalltalk überfordert meine sozialen Kompetenzen. So weiß ich nie, was und in welcher Länge auf die verflixte &#8220;Wie geht&#8217;s dir?&#8221;-Frage zu antworten ist. Ich fordere eine Abschaffung jener desinteressierten Scheinhöflichkeit. Ähnliches gilt für Fragen zum Musikgeschmack. Hier erwartet das Gegenüber meist eine kurze Festlegung auf ein Genre, oftmals stoße ich auch an das Szenario, dass mir unterstellt wird, wohl ausschließlich Punk zu hören. Die korrekte Beantwortung einer solchen Frage würde jedoch den Rahmen eines konventionellen Kennenlernens sprengen. Da ich mich nicht gern einengen lasse: Abschaffen!<br />
7. Lange Zeit hielt ich Gott für einen überdimensionierten weißen Adler, der auf seiner Wolke sitzt und an unzähligen Schreibmaschinen den Lebenslauf eines jeden Menschenkindes tippt. Mit Gebeten glaubte ich, Einfluss auf den Fortgang jener Geschichte nehmen zu können. Vor einigen Jahren kam es dann zur Spontanheilung meiner partiellen Amnesie und ich weiß wieder, dass einzig ich für den Fehler Menschheit Verantwortung trage.<br />
8. Ich bin schlecht im Alter schätzen, traue mir aber durchaus zu, bei mir völlig unbekannten Menschen eine gute Trefferquote dahingehend zu erzielen, welche Partei sie wohl wählen. Besonders FDP-Wähler_innen behaupte ich, <del datetime="2013-03-11T17:47:34+00:00">an der Hackfresse</del> am Antlitz erkennen zu können.<br />
9. Ich gehöre zu der Minderheit, welche beim Einkaufen schon in der Warteschlange ihr Geld abzählen oder zumindest herausholen kann. Multitasking (Warten und nach Geld suchen) zu welchem nach eigenen Sozialstudien tatsächlich nur die wenigsten fähig sind. Der normale Ablauf besteht, laut eigener Feldforschung in Anstehen, eine weitere Kasse fordern, Ware einpacken, nach Geld suchen (möglichst umständlich), EC-Karte zücken, falsch ins Lesegerät legen, vor der Pineingabe in letzter Sekunde doch noch ein Storno beantragen, einen Plausch mit einer nahestehenden Person per Mobiltelefon halten, bezahlen.<br />
10. Ich benutze beim Handwerkern gerne auch mal Drehstühle als Leiter.<br />
11. Ich bin ein ganz furchtbarer Freund. Ich widme mich in ganz schändlich nachlässiger Manier der Pflege wichtiger Sozialkontakte und kann manchmal Tage bis Wochen ohne Handy überleben. Sorry, Sichi&#8230;</p>
<h3>Elf Fragen sollt ihr sein</h3>
<div id="attachment_2174" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/03/Tischtennistür.jpg"><img class="size-medium wp-image-2174 " title="Tischtennistür" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/03/Tischtennistür-300x147.jpg" alt="Tür Tischtennisplatte" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">epische Tischtennistür</p></div>
<p>1. Roman oder Sachbuch?<br />
2. Wo bitte bekomme ich diese epische Tischtennistür?<br />
3. &#8220;Wie geht&#8217;s dir?&#8221; &#8211; Was antwortet das sozial wendige Menschlein?<br />
4. &#8230;und wovon träumst du nachts?<br />
5. &#8220;Schulhof-CD&#8221; oder generell NPD-Infomaterial in die Hand gedrückt bekommen &#8211; was nun?<br />
6. Wirkt ein sonnenbebrillter Goethe nicht irgendwie unteuflisch &#8211; ja förmlich engelsgleich?<br />
7. Hochzeiten &#8211; der Anfang vom Ende?<br />
8. T-Shirts mit Sprüchen &#8211; klares Statement oder alberne Modesünde?<br />
9. Hilfe, mein Kind wählt FDP &#8211; soll ich es abtreiben? Gibt&#8217;s da was von Ratio*arm? Elternselbsthilfegruppen?<br />
10. Können Menschen mit dieser putzigen Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen eigentlich auch autoritär wirken?<br />
11. Kennst du einen schönen Schüttelreim?</p>
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Moment kann man das so stehen lassen? Nee, da fehlt was. Die Definition lautet vielmehr "sporadischer Leser des ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Fleckmatisch" href="http://glotz.net/musik-video-film/fleckmatisch" rel="bookmark">Fleckmatisch</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Ab und an hab ich Migräne. Das ist einerseits blöd, andererseits schießen mir dann neben "Aua, ich will sterben" auch unzählige Gedanken durch den Kopf, was sicherlich zusätzlich das Gefühl des ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Hundeleben im Wedding</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 14:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumiere!]]></category>
		<category><![CDATA[Mach wat!]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[KONSUM! (Drogen Schuhe Süchte halt)]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitangaben im Artikel sind bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung minimal vertagt &#8230;ich gestehe, ich haderte. &#8212; Bereits gestern nahm mich das literarische Schaffen des Ministers für innere Schönheit mit. &#8220;Mit&#8221; &#8211; in die Welt der Labormaus. &#8220;Mit&#8221; &#8211; auf dieser &#8220;Aua Welt &#38; Seele&#8221;-Schiene. Heute morgen ging die Fahrt an derselben Stelle weiter. Diesmal mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitangaben im Artikel sind bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung minimal vertagt &#8230;ich gestehe, ich haderte.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Bereits gestern nahm mich das literarische Schaffen des Ministers für innere Schönheit mit. &#8220;Mit&#8221; &#8211; in die Welt der <a title="Labormaus" href="http://mfis.wordpress.com/2013/02/26/die-maus/" target="_blank">Labormaus</a>. &#8220;Mit&#8221; &#8211; auf dieser &#8220;Aua Welt &amp; Seele&#8221;-Schiene. Heute morgen ging die Fahrt an derselben Stelle weiter. Diesmal mit einem wirklich bedrückend eindrucksvollen Film über Hunde, welche aus dem Versuchslabor flüchten und ein echtes Leben suchen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xBxfOvx7QmU?rel=0" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Was mir am gestrigen Tage also zum Thema durch den Kopf schoß, sich aber keinen Weg durch die Sprachlosigkeit schlug, sondern an diversen Schranken* aufgehalten wurde, muss nun doch raus. Ich starte allerdings keine Aufrufe oder propagiere irgendwelche Handlungsempfehlungen &#8211; ich habe mich aus guten Gründen** bereits kurz nach dem Projekt &#8220;Schöpfung der Erde, aus dem aktuellen Tagesgeschehen zurückgezogen und dabei bleibt es.<span id="more-2150"></span></p>
<p>Sich nun in Nacht- &amp; Nebelaktionen der Befreiung versklavter Tiere zu widmen, ist ja aus rechtlichen, zeitlichen oder sonstigen Gründen nicht wirklich jedes Menschenkinds Sache.<br />
Kritischer Konsum, welcher ja immer wieder in Zeiten der akuten Empörung &amp; des Skandals zum politischen Druckmittel des scheinbar machtlosen Endverbrauchers schlechthin avanciert, gestaltet sich, wie eine ebenfalls im <a title="Tierversuche Produkte" href="http://www.wermachtwas.info/" target="_blank">Ministerium für innere Schönheit entwendete Liste</a> beweist, nicht nur in dem Fall als recht sperriges Instrument der Auflehnung. Zudem habe ich an diesen Methoden meinen ganz persönlichen Zweifel &#8211; auch wenn ich diverse Hersteller, Produkte et cetera ebenfalls boykottiere. Ohne den aktuellen Skandal im Hintergrund, ist entweder der Einbruch von Verkaufszahlen minimal und zudem die Gründe für eine Weigerungshaltung, so denn nicht von Medien oder Demonstrationen klar formuliert für den jeweiligen Konzern nicht nachvollziehbar. Meist verpufft der ganze Effekt darin, dass auf Händlerseite einfach dem Marketing noch ein wenig mehr Feuer unterm Hintern gemacht wird, womit im &#8220;Idealfall&#8221; die kritischen Nicht-Käufer durch neue Kundengruppen oder ein verstärktes Kaufverhalten seitens der (Noch-)Käufer ausgeglichen werden. Eine langfristig umsichtige wie sich selbstständig aufgeklärende Käufermasse, halte ich halt für eine verträumte Utopie. Doch bekanntermaßen kann ich auch schwer von traumhaften Ideen trennen.</p>
<p>Doch was mir nun gestern wie heute eigentlich durch den Kopf schoss, ist eine überaus persönliche Sache. Ein Umstand, der mich immer mal wieder verstört, maßlos aufregt und in gewisser Weise so widerwärtig hilflos fühlen lässt. Ich gebe mich jetzt mal ungewohnt Obrigkeitshörig, eine Haltung auf der ich noch nicht so viel Erfahrung gesammelt habe, der Konzern, welchen ich im folgenden mit Mutmaßungen und gesammelten Erfahrungsberichten in Verbindung bringe, möge mir meine etwaige Unbeholfenheit verzeihen. Doch ich lebe im Schatten &#8211; im Schatten der Festund Bayer-Schering.</p>
<h2>Klaut Schering Hunde?</h2>
<p>Ich wohne seit einigen Jahren unweit der Schering AG in Berlin Wedding. Ein großer Gebäudekomplex den ich noch nie von innen sah. Vermutlich Labore, Büros und sonstig Unkurioses. Im Umkreis des Hauptsitzes jener ehemaligen Aktiengesellschaft, welche nun wohl vollständig in <em>Bayer HealthCare Pharmaceuticals</em> aufgegangen ist, verschwinden seit Jahren immer wieder Hunde. Klar, das passiert nicht nur dort. Eine besondere Häufung solcher Vorkommnisse kann ich ohne gesicherte Daten natürlich nur als rein gefühlt höher einschätzen, als außerhalb des mutmaßlichen Einzugsgebietes für Versuchszwecke. Die Stories, welche betroffene Ex-Hundebesitzer zu berichten haben, sind immer wieder aufs neue kurios. Da wird von stets treu hinterhertrottenden Hunden berichtet, welche nach dem Gang über den Nettelbeckplatz plötzlich nicht mehr an vermuteter Stelle hinter ihren Besitzer_innen laufen. Viele Hundebesitzer_innen lassen aufgrund der Vorkommnisse ihre vierbeinigen Begleiter nicht mehr einfach unbeaufsichtigt vor den umliegenden Supermärkten warten, denn hier befinden sich einige der Knotenpunkte jenes Wuffmuda-Dreiecks.<br />
Die Gerüchte unter den Halter_innen über das, was dort im Schatten des Gebäudekomplexes abläuft, reißen jedenfalls seit Jahren nicht ab. Doch wie beweist mensch so etwas?</p>
<p>Kürzlich kam einer der verlorenen Hunde nach zwei Monaten zurück. Er stand urplötzlich vor der Haustür seiner Menschen. Rasiert. Nadeleinstiche. Hochgradig verstört. Das anfängliche Glücksgefühl über die Wiederkehr ihres geliebten Vierbeiners schlug innerhalb kürzester Zeit in Wut, Trauer &amp; Hilflosigkeit um. Aus einem ehemals ausgeglichenen wie liebevollen Familienhund war ein Bündel Angst geworden. Nach den Geschehnissen und dem Ort seines Verbleibs zu fragen, ist bei einem Hund nun wahrhaft aussichtslos. Die Injektionsstellen sind keine eindeutigen Beweise. Die Familie, zu welcher der Hund gehört, scheut sich vor einer Klage. Mit welchen Beweisen auch? Die Menschen des Berliner Bezirks Wedding sind nicht gerade für ihren Reichtum bekannt &#8211; die Warteschlangen vor dem Jobcenter müssen an manchen Tagen polizeilich überwacht werden, damit sie auf der 150 Meter entfernten Kreuzung den Verkehr nicht zum Erliegen bringen. Vielleicht rekrutiert sich daraus ja genau das passende Klientel, bei welchem die Chancen, in einer juristischen Auseinandersetzung mit dem eigenen gut bezahlten Anwaltsteam zu bestehen, besonders günstig liegen. Besser jedenfalls als in Villengegenden, welche gerüchteweise auch in der &#8220;arm aber aber sexy&#8221;-Metropole existieren.<br />
Vielleicht handelt es sich auch lediglich um eine dieser hartnäckigen urbanen Legenden. Diese Ansammlung an Mutmaßungen klingt für Außenstehende, ja sogar für die Hundebesitzer_innen selbst hochgradig nach einer paranoiden Verschwörungstheorie. Denn hat es ein solch großes Unternehmen wirklich nötig, für Tierversuche Hunde von der Straße zu entwenden? Ich weiß es nicht. Ich weiß ja noch nicht einmal, woher die Hunde für Laborversuche auf legalem Weg bezogen werden. Ich will das auch gar nicht wissen. Meine Rosa Brille ist eh schon ein fragiles Etwas, was lediglich durch puren Zufall und das Glück der Unbedarften, entgegen aller physikalischer Gesetze nicht auseinanderfällt.<br />
Womöglich sind alle Anhaltspunkte, die ich so im Laufe meiner Wohnnähe zu Schering so sammelte, lediglich eine Anhäufung von Zufällen. Vielleicht handelt es sich bei den Hundebesitzer_innen im Umkreis jenes Gebäudekomplexes lediglich um eine besonders schusselige Menschenansammlung, die schlichtweg keine Ahnung haben, wie der Hund an sich möglichst nicht abhanden kommt. Wahrscheinlich projezieren sie die Ergebnisse ihrer eigenen Unzulänglichkeit nur auf den naheliegenden Konzern &#8211; unfähig die Schuld beim wahren Übeltäter zu suchen &#8211; sich selbst. Dennoch, nur um sicher zu gehen, falls das hier mal irgendwer liest, der gerade nach Berlin Wedding zog oder da schon wohnt und sich erst kürzlich einen Hund zulegte, somit also vielleicht noch nicht in den Genuss der kursierenden Ammenmärchen durch andere Hundehalter_innen gekommen ist:</p>
<p>Hab ein Auge auf deinen Hund! Immer.<br />
Habe zwei Augen auf deinen Hund, wenn du mit einem unangeleinten Hund durch den Wild Wild Wedding streunst.<br />
&#8212;<br />
* Diverse Schranken:</p>
<ul>
<li><strong>Schranke 1:</strong> Gibt es nicht zahlreiche &#8220;wichtigere&#8221; Sachen über die du schreiben könntest? &#8211; Ja, aber tust du ja eh nicht.</li>
<li><strong>Schranke 2:</strong> Möchtest du dich mit unhaltbaren Anschuldigungen der Gefahr aussetzen, deine nicht vorhandenen Ersparnisse in die Rachen einer Armada von Juristen schleudern zu müssen? &#8211; Ach komm hör auf, ich beschuldige niemanden! Ich reihe lediglich auf der Straße aufgeschnappte Äußerungen aneinander, gebe zufällige Geschehnisse wieder an einem Ort, wo eh kaum wer vorbeischaut <img src='http://glotz.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>** Schöpfung erwies sich als über die Maßen beratungsresistent und renitent</p>
<p>&nbsp;</p>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wuli, SaB &amp; SuB</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 18:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Frei-Naiv-Kindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Monster ist krank. Also nicht nur bekloppt, sondern tatsächlich vergrippt oder so etwas in der Art. Daher ist es wohl verständlich, dass es im Fieberwahn schreibt, wenn es behauptet Das Buch, das ganz oben auf einer deiner Listen steht sei ein einfaches Thema. Sind wir mal kaum nachtragend und verzeihen aus milder Laune heraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Das Monster ist krank. Also nicht nur bekloppt, sondern tatsächlich vergrippt oder so etwas in der Art. Daher ist es wohl verständlich, dass es im Fieberwahn schreibt, wenn es behauptet</p>
<blockquote><p><a title="Listenbuch" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/02/17/52-bucher-woche-5-2/" target="_blank"><em>Das Buch, das ganz oben auf einer deiner Listen steht</em></a></p></blockquote>
<p>sei ein einfaches Thema. Sind wir mal kaum nachtragend und verzeihen aus milder Laune heraus diesen Fauxpas.</p>
<h2>Meine persönliche Wuli</h2>
<p>Ist ein schludrig &#8220;geführtes&#8221; Etwas, das sich aus diversen Elementen zusammensetzt. Zum einen ist da ein Lesezeichenordner in welchem alle Artikel-Links zu einem spannenden Buch einfach reingeworfen werden. Zum anderen ist da die berühmte Liste in meinem Kopf, da kommt alles rein, was ich abseits des Netzes (ja das gibt&#8217;s) an Literaturkritik wahrnehme, abspeicher und nach dem Prinzip &#8220;wenn&#8217;s wichtig war, fällt&#8217;s dir wieder ein&#8221; durchsiebe.<span id="more-2096"></span> Zu Anlässen wie Geburtstagen oder Weihnachten, wenn mich fantasielose Schenker nach Wünschen fragen, krame ich in beiden &#8220;Listen&#8221; herum. Manchmal oder sogar des öfteren ist mir sogar einiges aus der Kopfliste gegenwärtig und überschneidet sich eh mit dem Lesezeichenordner. Aber zwischen den Feiertagen hüte ich mich bewusst davor, in einen dieser Behälter des Begehrens auch nur einen Blick oder Gedanken zu werfen. Das wäre ja, als würde ich einen <a title="Fastenzeit beim Dunkelschlumpf" href="http://dark-johann.de" target="_blank">Fastenden</a> an die Existenz von Schokolade erinnern. Sowas macht mensch einfach nicht. Oder Pizza. Zumal ich mir seit kurzem damit wohl irgendwie selbst ins Bein schießen würde. Oder einfach nur Nudeln, Kartoffeln oder ne Scheibe Brot. Nee nichma &#8220;Wackelpudding ginge mir über die Lippen.</p>
<h2>SaB und SuB</h2>
<p>Ersteres: &#8220;<a title="Buch Monogamie" href="http://glotz.net/lesen/bekenntnisse-einer-sakularen-monolibristin" target="_blank">Hamwa nich!</a>&#8221;</p>
<p>Letzteres materialisiert sich mehr Einzelfundstücke in den Regalen. Derzeit kann allerdings tatsächlich von Stapeln gesprochen werden. Allerdings alles unsortiert. Normalerweise streife ich im Anschluss an ein ausgelesenes Buch an eben diesen Regalen entlang und greife, wonach mir gelüstet. Nach oben genannten Feiertagen auch gerne mal etwas zielgerichteter. Beim letzten Griff habe ich</p>
<blockquote><p>Ermanno Cavazzoni<br />
<em>Kurze Lebensläufe der Idioten</em></p></blockquote>
<p>geschnappt. Ein kleines grünes Zufallsbuch mit 32 Kurzgeschichten zum Idiotendasein. Anekdoten find ich per se ja schon dufte. Da ich zur Zeit des Öfteren die paar Stationen zwischen Wohnung eins und zwei hin und herpendel, passen die kleinen Geschichten auch der Länge nach wunderbar zu meinen Bedürfnissen</p>
<p>Eine ganz kurze Liste fiel mir nun doch noch ein. Auf &#8220;<a title="bloggdeinbuch" href="http://www.bloggdeinbuch.de/" target="_blank">Blogg dein Buch</a>&#8221; liefere ich ja alle Nase einen Wunsch ab, welches Buch ich denn lesen und verbloggen möchte. Diesmal traf es ein Kinderbuch. Gestern erhielt ich die Nachricht, dass &#8220;<em>Munkel Trogg</em>&#8221; nun die Reise zu mir angetreten hat. Das ist dann wohl das Buch welches am treffendsten in die Kategorie &#8220;nächstes Buch auf der Liste&#8221; eingeordnet werden kann.</p>
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Zeichne dir Farben und Muster ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Kinderbücher &#8211; Qual der Wahl" href="http://glotz.net/lesen/kinderbucher-qual-der-wahl" rel="bookmark">Kinderbücher &#8211; Qual der Wahl</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Pünktlich zu den Feierlichkeiten, meines persönlichen jährlich stattfindenden Events anlässlich der Verjährung meiner eigenen Kindheit (also des sozial anerkannten Zeitabschnitts dafür) habe ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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