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	<title>Glotz_net &#187; Viehcher</title>
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	<description>...Lesen ist seliger denn Gaffen!</description>
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		<title>Kinderlieder mit Tot</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 15:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Mock]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit ereigneten sich Dinge, die dazu führten, dass ich mich mit zunehmender Häufigkeit dazu genötigt sehe, zu singen. Meiner immensen sozialen Verantwortung gegenüber der Menschheit zum Trotze, singe ich Kinderlieder. Überwiegend in gesellschaftlich akzeptablem Kontext, also so mit Kindes. Es kommt allerdings durchaus auch mal viel zu oft vor, dass ich auch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2966" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2017/04/kinder-lieben-den-Tod.jpg"><img class="size-medium wp-image-2966" title="kinder lieben den Tod" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2017/04/kinder-lieben-den-Tod-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kinder lieben den Tod ....und Blut ....und Zucker</p></div>
<p>Vor einiger Zeit ereigneten sich Dinge, die dazu führten, dass ich mich mit zunehmender Häufigkeit dazu genötigt sehe, zu singen. Meiner immensen sozialen Verantwortung gegenüber der Menschheit zum Trotze, singe ich Kinderlieder. Überwiegend in gesellschaftlich akzeptablem Kontext, also so mit Kindes. Es kommt allerdings durchaus <del datetime="2017-04-04T08:16:33+00:00">auch mal</del> viel zu oft vor, dass ich auch nach Abgabe des Mocks (=Kind &#8230;.und ja, es wurde uns bereits zugetragen, dass dies dialektal auch eine Bezeichnung für stinkendes Ekelgezeuchse ist &#8211; betrachtet man aber die Ereignisse rund um die Nahrungsaufnahme und Verdauung eines solchen Minimenschen, ist die Synonymie jetzt auch nicht sooo tragisch) in der Kita des Vertrauens, gesichtet werden kann, wie ich mehr so semiprofessionell wirkend laut irgendwelches Kleinkind-Liedgut vor mich hinschmettere.</p>
<p>Bei diesem neuen &#8220;Hobby&#8221; fiel mir jedenfalls auf, dass erstaunlich viele Kinderlieder vom Tot handeln. Und nicht nur einfach so im aufklärerischen Sinne, des sanften Heranführens der noch unbedarften Mitmenschen an diesen schwer realisierbaren Fakt. Nein. Vielmehr in einen rücksichtslosen Haha-Haudrauf-Ton</p>
<h3>Hänsel und Gretel</h3>
<blockquote><p>Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, ward sie geschoben von Hans und Gretelein. Die Hexe musste braten, die Kinder geh&#8217;n nach Haus, nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.</p></blockquote>
<p>Gut, bei Märchen is Mordlust ja bereits hinlänglich bekannt und irgendwie so mit dem Kulturgut-Argument zwangsakzeptiert.</p>
<h3>Fuchs du hast die Gans gestohlen</h3>
<blockquote><p>Seine große, lange Flinte schießt auf dich den Schrot, dass dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot.</p></blockquote>
<p>Hier finde ich auch die melodiöse Betonung &#8220;und dann bist du tohohooot&#8221; irgendwie besonders schräg. Sicher, das Ganze (Ganse &#8211; höhö) entstand vermutlich in einer Zeit, als Mensch und Tier noch so halbwegs auf Augenhöhe um die Ressourcen kämpften, dennoch klingt es schlichtweg fies von oben herab, wenn dem Fuchs dann vorgeschlagen wird, dass der sich ja auch bitteschön von Mäusen ernähren kann, während man sich schön selbst den Gänsebraten reinschaufelt.</p>
<h3>Ein Mops kam in die Küche</h3>
<blockquote><p>|:Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei. Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops entzwei.   Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab und setzten drauf ´nen Grabstein, darauf geschrieben stand::|</p></blockquote>
<p>Nö! Zumal ich beim Radfahren oft aus Versehen &#8220;Mock&#8221; statt &#8220;Mops&#8221; trällere, was die Sache noch um einiges makaberer macht. Aufgrund der hohen Ohrwurm-Qualität des Liedes, versuche ich zwanghaft eine Routine für eine abgemilderten Umdichtung zu entwickeln, aber ich rutsche immer in den alten Text.</p>
<h3>Auf einem Baum ein Kuckuck</h3>
<blockquote><p>Auf einem Baum ein Kuckuck simsaladimbam basaladusaladim, auf einem Baum ein Kuckuck saß. Da kam ein junger Jägers-, simsaladimbam basaladusaladim, da kam ein junger Jägersmann. Der schoss den armen Kuckuck, simsaladimbam basaladusaladim, der schoss den armen Kuckuck tot.</p></blockquote>
<p>Warum zum großen und allmächtig heiligen Fuck schießt man denn auf arme Kuckuckse?! (=offizieller Plural! Wirklich und wahrhaftig!) Außer morgens um 4 Uhr nach drei durchzechten Nächten gibt es dafür doch keinen anständigen Grund &#8230;.oder?</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Gut getürkt ist halb gewonnen" href="https://glotz.net/lesen/gut-geturkt-ist-halb-gewonnen" rel="bookmark">Gut getürkt ist halb gewonnen</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts
 Den Auftakt zum späten Einstieg in die ABC-Challenge macht ein Genre, welches im ursprünglichen Sinne nicht unbedingt zu meinen Favoriten ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Fesche Viecher (2)" href="https://glotz.net/schwachfug/fesche-viecher-2" rel="bookmark">Fesche Viecher (2)</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Fünf davon passen in etwa auf eine Hand. Einer davon klingt in etwa so als träte mensch versehentlich auf eine tote Maus.



Will ich! Brauch ich! Muss ich haben!</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lukrative Geschäftsidee (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 23:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Sommer war echt verdammt schnecklich™ (Wort ist natürlich von Schnecken-Uli geklaut). Im wahrsten Sinne. Fast täglich legte ich eine mehr oder weniger elegante Hopseinlage über unsere Hauseinfahrt hin. Der Grund waren zentnerweise Nacktschnecken. Manchmal bin ich versehentlich doch auf eine getreten und habe mich gedanklich bei ihr, etwaigen Schöpfern und Schnecken-Uli entschuldigt. Meine Oma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Sommer war echt verdammt schnecklich™ (Wort ist natürlich von <a href="http://www.schnecklich.net/" title="Schnecklich schön" target="_blank">Schnecken-Uli</a> geklaut). Im wahrsten Sinne. Fast täglich legte ich eine mehr oder weniger elegante Hopseinlage über unsere Hauseinfahrt hin. Der Grund waren zentnerweise Nacktschnecken. Manchmal bin ich versehentlich doch auf eine getreten und habe mich gedanklich bei ihr, etwaigen Schöpfern und Schnecken-Uli entschuldigt. Meine Oma hingegen hat ein regelrechter Blutrausch oder vielmehr Schleimwahn gepackt. Die rannte nämlich ganze Maratonnen durch ihren Garten und sammelte die armen Viehcher ein, um sie in großen Gläsern mit Salzwasser zu ungewollten Schwimmeinlagen zu animieren.<br />
Heute hat sie beim Inspizieren einer ihrer Pflanzen dann ein Nest gefunden. Ein Nest mit Schneckeneiern:<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/IMG_046011.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2903" title="Schneckenkaviar" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/IMG_046011-768x1024.jpg" alt="Schneckeneier" width="570" height="760" /></a><br />
Hatte ich so noch nie gesehen. Ich wollte ja ursprünglich welche mitnehmen und beobachten, wie sich aus diesen transparenten Gelkügelchen bitteschön so eine verhältnismäßig riesige und dunkle Schnecke entwickelt. Kurz: Ich wollte ausbrüten und fotografisch dokumentieren. Mein Opa meinte aber, die schlüpfen erst im nächsten Jahr. Da meine Aufmerksamkeitsspanne etwa der Länge von Berlusconis Penis entspricht*, habe ich das lieber sein lassen. Nachher vergesse ich die Kügelchen und irgendwann im Frühjahr begrüßt mich eine empörte Schneckenarmee beim Öffnen meiner Schranktür.<br />
Achja, die &#8220;Geschäftsidee&#8221; in der Überschrift. Da war ja was: Ich hab natürlich umgehend mal geschaut, ob sich das Zeug als essbar herausstellt und Potenzial zur Delikatesse hätte. Und siehe da, wird schon verkauft. Ja, es gibt tatsächlich so etwas wie Schnecken-Kaviar-Farmen. Allerdings nur für die Eier von Weinbergschnecken. Ein viel gewichtigerer Haken ist jedoch, dass die Produktionskosten scheinbar derartig hoch sind, dass selbst Nobelrestaurants stets nur mal eben kleinste Mengen abnehmen und sie ihren Gästen lediglich sporadisch anreichen. Hat sich also erledigt mit der Idee.</p>
<p>_____<br />
*Bei Fragen in Sachen Penisverlängerung und Sex mit den abgefahrensten Dingen wenden sie sich bitte vertrauensvoll an die <a href="https://monstermeute.wordpress.com/category/das-monster-die-sprechstunde/" title="Penisverlängerung gnihihi" target="_blank">Mikrobiologin Dr. Dr. Fellmonster</a></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="42 &#8211; Vergiss niemals dein Handtuch!" href="https://glotz.net/lesen/42-handtuch" rel="bookmark">42 &#8211; Vergiss niemals dein Handtuch!</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Die Offensichtlichkeit ist das beste Versteck. Wer hätte also in der 42. Woche in Madame Flauschs Projekt "52 Bücher" folgendes Thema erwartet:
“42″
Meinereiner sicher nicht. Dennoch bin ich ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Monstro-Poeten" href="https://glotz.net/lesen/monstro-poeten" rel="bookmark">Monstro-Poeten</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Das böse böse Fellmonster ist ein Egomane :o Das Thema der laufenden Bücherwoche lautet schlicht und einfach
Monster
Kein Grund in Panik zu geraten! ....oder doch?

Monster bestimmen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Juchu Montag</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 12:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empör dich!]]></category>
		<category><![CDATA[Moral & Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kreuze diesen Tag in allen Kalendern des letzten Jahrzehnts am besten rot an. Kommt ja nicht allzu häufig vor, dass jene Worte in der Überschrift mit solch geringer Distanz zueinander und ohne jedwede Spur von Sarkasmus verwendet werden können. Doch das ganze hat ehrlich gesagt einen tragischen Hintergrund oder ist vielmehr sogar der Akkumulation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kreuze diesen Tag in allen Kalendern des letzten Jahrzehnts am besten rot an. Kommt ja nicht allzu häufig vor, dass jene Worte in der Überschrift mit solch geringer Distanz zueinander und ohne jedwede Spur von Sarkasmus verwendet werden können. Doch das ganze hat ehrlich gesagt einen tragischen Hintergrund oder ist vielmehr sogar der Akkumulation diverser trauriger Gründe:</p>
<p>Samstag morgen:<br />
Ich radel nichts Böses ahnend die Straße entlang. Rechts von mir am Straßenrand erstrecken sich wöchentlich aufgebaute Tische und Decken mit Ramsch. Es handelt sich um die Reinickendorfer Varainte eines Flohmarktes. Besonderes Merkmal eines solchen scheint im Gegensatz zu &#8220;echten Flohmärkten&#8221; allerdings, dass jedwede teilnehmende Verkaufspersonen beim Verlassen ihrer Wohnung schnell den Müll mit runter genommen haben und diesen nun versuchen meistbietend an die dümmste, liquide Person zu bringen, die sie treffen. Links von mir tappelt ein Igel über die morgendlich verträumte Straße. Das einzige Auto in gefühlten 100km Umkreis prescht heran. Ein schwarzer Mercedes (was sonst!). Scheinbar sieht der Fahrer das Tier, das nun tatsächlich an Fahrt aufnimmt und noch den sicheren Bordstein erreichen möchte. Noch etwa hundert Meter für den Luxusschlitten, zwanzig Meter für mich zum stacheligen Vekehrsteilnehmer. Ein ungutes Gefühl breitet sich in mir aus, ich trete ein bisschen schneller in die Pedale. Auch der Fahrer gibt Gas. Kein Grund zur Sorge. Die Straße ist zweispurig und leergefegt. Der Kerl kann und wird ja wohl ausweichen. Er macht tatsächlich einen Schlenker. Nach rechts. Absichtlich auf den Igel. Es knackt. Mir wird schlecht. Ich werd so scheiße wütend. Ich reiße meine Fahrradklingel ab und schleuder sie schreiend der beschissenen Dreckskarre hinterher. Ich treffe nicht. Die Flohmarktbesucher schauen zwischen pikiert (über mich), verdutzt (über mich) und desinteressiert (dem Schiksal des Igels gegenüber). Der Igel schaut gar nicht mehr. Seine Augen hängen vermutlich an der Radkappe eines geparkten Autos oder in den eigenen Gedärmen. Bin ich gestört oder alle anderen?</p>
<p>Samstag mittag:<br />
Nahe eines bekannten Substitutionsarztes in einer nicht ganz so schicken Ecke Berlins. Hier hängen oft düster anmutende Gestalten rum. Der Ton ist nicht unbedingt durchgängig der Feinste. Manchmal wird es laut, manchmal lustig, selten auch mal handgreiflich. Vor einem Auto stehen lautstark diskuttierende Junkies. Vorüberziehende Passanten bemühen sich, möglichst derart zu gucken, als sei niemand da, weder potenziell gefährliche, in diesem Fall offensichtlich über irgendetwas aufgebrachte Menschen, noch sie selbst. In ihren Augen läuft neben kalter Angst auch teleprompterartig das Mantra solcher Situationen &amp; Menschen durch &#8220;Alles ist gut. Wir sind gleich vorbei.&#8221; Ich bin ein neugieriger Mensch und glaube, Gefahr für mich und Gefahr für andere recht gut auseinanderhalten zu können. Ich bleibe stehen. In dem von den Süchtigen belagerten Auto sitzt ein Hund. Das Auto steht mitten in der Sonne. Kein Fahrer ist in Sicht. (Vielleicht traut er sich auch nur nicht mehr ran?)<br />
&#8220;Wir warten hier schon fuffzehn Minuten!&#8221; gröhlt mir einer der Typen entgegen. &#8220;Dat Vieh verreckt doch in der Karre!&#8221; Der Hund wirkt tatsächlich schon etwas apathisch. &#8220;Wir brechen das jetzt auf!&#8221;, schlägt ein schlacksiger Kerl aus der Gruppe vor. Ein kleiner Dicker setzt sich daraufhin in Bewegung zu einer nur wenige Meter entfernten Baustelle. Hier weicht der eben noch sichere Aktivismus scheinbar kurz einer Unsicherheit. Entgegen aller mythischen Legenden über die gespenstische Leere auf Berliner Baustellen war diese sogar an einem Wochenendtag besetzt. Doch als der zu kurz geratene Stiernacken sich grade versucht, trotz massiver Körpermaße unauffällig und harmlos wirkend umzuschauen, schallt es bereits vom Gerüst: &#8220;Da lieg&#8217;n Steine, Meista! Nimm die ma!&#8221; Stolz kommt er mit einem ollen Backstein zurückgeschlurft und schmettert den Brocken durch die Scheibe des Wagens. Der Hund wird gemeinsam rausgezogen. Er scheint echt fertig zu sein und klatschnass. Letzteres wundert mich später beim Zurückfahren. Erst erschien mir das logisch, weil er wirkte wie komplett verschwitzt. Körper dehydriert, alles Wasser im Fell. Allerdings schwitzen Hunde doch überhaupt nicht durch die Haut&#8230;<br />
Zufriedenheit macht sich unter den umstehenden Gestalten breit. Alle streicheln einmal am Geretteten entlang, versichern sich, dass alles in Ordnung ist. Die Gruppe verstreut sich weitgehend, einige machen sich schnell noch auf, denn die Vergabestelle schließt bald. Andere waren bereits da und warten noch am Auto (übrigens wieder ein Mercedes &#8211; ich will ja nix sagen, aber&#8230;) &#8220;Wir warten hier, falls der Pisser zurückkommt. Der kricht wat zu hörn!&#8221; Einerseits gönne ich das dem &#8220;Pisser&#8221;, andrerseits, mach ich mir grad minimal Sorgen um ihn. Die Polizei kommt auch noch vorbei. Scheinbar wurden sie durch hilfreiche Passanten informiert. Vermutlich mit den Worten, dass gewaltbereite Junkies sich vor Luxuskarossen zusammenrotten. Sie halten kurz eine Art Thermometer durch die gesplitterte Scheibe ins Innere des Autos. Bei 62°C (da war die Scheibe schon etwa 2-3 Minuten offen!) ziehen sie es wieder raus. &#8220;Is&#8217; nur pro forma&#8221;, sagt einer der Bullen kollegial und grinst, &#8220;Alles richtig gemacht! Selbst wenn&#8217;s weniger Temperatur gewesen wäre.&#8221; Das wusste tatsächlich keiner. Selbstverständlich war der Akt dennoch für alle Beteiligten. Es folgt noch eine kurze Aufklärung seitens der Bullerei über Rechte in solchen Situationen. Wir erfahren, eigentlich besteht die Erlaubnis zur Rettung des hilflosen Lebewesen im Autoinneren sogar dann, wenn eine Klimaanlage laufen würde, weil deren Existenz von außen keiner erahnen kann. Alle freuen sich über so sympathische Polizisten und nennen sie zwischendurch sogar so. Die Polizisten fahren weiter, geben denen, die noch hingebungsvoll auf den Fahrer warten wollen, den Rat, keine Dummheiten zu bauen. &#8220;Nee nee, Wachmeista. Keen Problem. Nur &#8216;ne Ansage, aber den Hund krichta nich wieda!&#8221; Auch ich fahre weiter und schaue mich verstohlen um, ob jener Fahrer nicht doch hinter einer nahegelegenen Ecke oder in einem Gebüsch kauert, wo er das Spektakel beobachtet hat und nun wartet, dass er doch klammheimlich, wenn schon nicht seinen vierbeinigen, so doch wenigstens den viertürigen Gefährten wieder in die Arme schließen kann.</p>
<p>Sonntag nachmittag:<br />
Der Stiefzwilling holt sein Töchterchen aus irgendeinem Dorf von der einen Oma ab, um es in irgendein anderes Dorf zu der anderen Oma, also seiner Mutter zu schleppen.<br />
Einige Zeit nach Aufsammeln meines Quasistieftöchting erreichen mich lauter Nachrichten, welche gegen Ende komplett großgeschrieben sind. Weder das Nutzen der Caps Lock-Funktion noch der darin an den Tag gelegte Ton entsprechen dem sonst so ruhigen Gemüt des Stiefzwillings. Da fielen Worte, wie sie eher in schlechtem Ghetto-Rap oder miesen Sado-Pornos zu finden sein dürften. Alle Nachrichten drehten sich um den Wachhund der Oma des Stieftöchtings. Also der Oma, welche die Mutter der Stiefzwillingen-Ex ist. Ein riesiger Hund namens Athos. Ein wunderschöner Berner Sennenhund. Gewesen. Keine vier Jahre ist der Kerl alt geworden. Stieftöchting hat ihn also schon als Welpen kennenlernen dürfen und stieg entsprechend traumatisiert zu ihrem Vater in den Zug: &#8220;Athos ist tot, Papa. Die Oma hat ihn nicht geschert und bei der Hitze einfach im Zwinger gelassen.&#8221; Dem Tier wurden wohl nicht einmal bei Fellwechsel die alten Haare rausgekämmt. Dass Hunde in den Zwinger gehören und den Großteil ihres Lebens dort auch abseits des Rudels zu verbringen haben, scheint in jener Familie (außer beim Stieftöchting und einer Schwester der Ex) Konsenz mit Normalitätscharakter zu sein. Eine Sicht auf Hunde, die in der damaligen Beziehung zwischen Stiefzwilling und Ex schon zu diversen Differenzen führte. Noch heute wird unsere Hundehaltung inklusive &#8220;Im Bett schlafen dürfen&#8221; von jener Seite aus als der Gipfel jeglicher Verhätschelung belächelt oder gar schief beguckt. Dass die mangelnde Zuwendung einem Lebewesen gegenüber allerdings solche Ausmaße der Gleichgültigkeit annimmt, dass sie dabei elendig verrecken, scheint ein neuer fataler Höhepunkt zu sein. Stieftöchting hatte beim Streicheln ganze Büschel Haare in den Händen. Bat während der heißen Tage mehrmals, den Hund doch mit in den Schatten nehmen zu dürfen. Keine Verständnis. Kein Einlenken. Nun soll ein neuer Hund her. Der Hof muss ja bewacht werden. Wir überlegen die umliegenden Tierheime und Züchter möglichst mit Namen über diesen Vorfall zu informieren. Würde dennoch ein Welpe ausgehändigt werden?<br />
Mag sein, dass manche Menschen diese Sicht auf das Zusammenleben der verschiedenen Spezies als archaisch oder gar richtige Geisteshaltung verstehen und meine/unsere Ansicht als verweichlicht. &#8220;Ist doch nur ein Hund!&#8221; Ich bin vielmehr der Auffassung, dass ein Mangel an Respekt gegenüber vermeintlich biologisch minderwertigen Kreaturen ein ganz allgemeines Leck an Empathie gegenüber Lebewesen im Generellen offenbart. Solche geistigen Einstellungen ermöglichen überhaupt erst Kriege, Artensterben und alle Schlechte in dieser Welt.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Mit dem Linken sieht sie &#8220;besser&#8221;" href="https://glotz.net/aktion/auf-dem-rechten-auge-blind" rel="bookmark">Mit dem Linken sieht sie &#8220;besser&#8221;</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Kurz vor dem jährlich im sonst so schönen Dresden stattfindenden Naziaufmarsch, welcher sich stets hinter dem perfiden Motto des Gedenkens und Trauerns versteckt und dessen ebenso etablierter ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Treibholz" href="https://glotz.net/spiele/treibholz" rel="bookmark">Treibholz</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />

Ich nehme ja prinzipiell alles mit, was so auf der Straße rumliegt (das Glück, das Geld...). Einige Dinge überlasse ich jedoch naturgemäß lieber jenen, die mehr damit anfangen können. ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Tierische Wiederbelebungsmaßnahme</title>
		<link>https://glotz.net/krempel/tierische-wiederbelebungsmasnahme</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2014 13:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[oder (Achtung! Legendärer Wortwitz) Reanimalierung Ich habe derzeit kein Internet, dafür jedoch massig (naja alles ist relativ) Zeit, eine blitzblanke Wohnung, stecke mitten in den Vorbereitungen zu meinem allerersten Nicht-einmal-Halbmarathon-sondern-lediglich-&#8221;lächerliche&#8221;-Fünf-Kilometer-Lauf, die Firma (Verzeihung! &#8220;company&#8221;) wurde von den Illuminaten geschluckt und seither sehe ich meinen Computer hier eher nur noch im Vorbeirennen und renne vielmehr von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder (Achtung! Legendärer Wortwitz) Reanimalierung</p>
<p>Ich habe derzeit kein Internet, dafür jedoch massig (naja alles ist relativ) Zeit, eine blitzblanke Wohnung, stecke mitten in den Vorbereitungen zu meinem allerersten Nicht-einmal-Halbmarathon-sondern-lediglich-&#8221;lächerliche&#8221;-Fünf-Kilometer-Lauf, die Firma (Verzeihung! &#8220;company&#8221;) wurde von den Illuminaten geschluckt und seither sehe ich meinen Computer hier eher nur noch im Vorbeirennen und renne vielmehr von Treffen mit wichtigen Menschen (&#8220;meeting&#8221;) zu Telefonat mit noch wichtigeren Menschen (&#8220;call&#8221;) alles im Zuge der Übergabe (&#8220;transition&#8221;). Abends ist mir kaum noch bewusst, ob ich nun Englisch oder Deutsch spreche und der Bullshit-Anteil meines Wortschatzes hat sich nach Aussage normaler Kontakte in etwa verzehnfacht. Unschön. Daher versuche ich nun erstmal k(r)ampfhaft wieder zurück zum meditativen Schreiben zu finden und habe im <a href="http://monstermeute.wordpress.com/2014/04/29/tierstockchen/" title="Monstergarten" target="_blank">Vorgarten des Fellmonsters</a> gewildert und dies formschöne Gehölz ausgegraben.</p>
<p><strong>1. Gibt es Tiere, die du besonders magst? Wenn ja, welche?</strong><br />
Ich find Tiere an sich ja schon super. Die haben einfach etwas Unverfälschtes und oft unfreiwillig Komisches. Und wenn ich groß bin, möchte ich drei Löwen, einige Hunde, eine Schildkröte, eine Waldohreule, eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pl%C3%BCschkopfente" title="Plüschkopfente" target="_blank">Plüschkopfente</a>, einen Adler und diverse Katzen haben &#8230;in meinem Baumhaus im Dschungel.</p>
<p><strong>2. Welche Tiere magst du gar nicht? Warum?</strong><br />
Mücken! Weil. &#8230;ja und Zecken, aber das hat bereits meine Vorrednerin erwähnt.</p>
<p><strong>3. Vor welchen Tieren hast du Angst?</strong><br />
Wespen! Wegen Allergie und meinem Unvermögen mir mal beim Arzt so ein Notfallset zu besorgen.</p>
<p><strong>4. Welche Haus- und Hoftiere hast du?</strong><br />
Meine Hood steht unter der Kontrolle der &#8220;Schwarzen Bande&#8221;. Der offizielle Anführer dieser Rabauken heißt Herr Lohse (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=yMAa_t9k2VA" title="Mein Name ist Lohse" target="_blank">&#8220;Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein!&#8221;</a>), genannt &#8220;Kati &#8211; der Kater&#8221; &#8211; die heimliche Graue Eminenz ist jedoch Sabjaka Wossjemkaja oder kurz &#8220;Mießi&#8221;. Der Örl of Örwin fungiert, trotzdem er der einzige im tatsächlichen Adelsstand ist, als schlichter Scherge des Katzenpaares.</p>
<p><strong>5. Wo wohnen deine Haus- und Hoftiere?</strong><br />
Mießi wohnt auf der Couch, Kati im Blumentopf oder als Kondensstreifen zwischen den Sphären. Und der Örliwörli fühlt sich überall dort heimisch, wo der Stiefzwilling oder ich mich gerade aufhalten.</p>
<p><strong>6. Mögen alle Familienmitglieder die Tiere im/ums Haus?</strong><br />
Besser is&#8217;!</p>
<p><strong>7. Was schätzt du, kosten dich die Tiere auf das ganze Jahr gesehen?</strong><br />
Eine Menge Nerven. Nein! Ich habs nicht so mit Zahlen. Wenn die Meute gesund ist, dann sind die Kosten auch relativ gering. Bisher gab es auch nur einen langwierigen Krankheitsfall mit Mietz, der recht ruinös (Nerven wie Portemonnai) verlief. Ich hoffe einfach mal, dass es sich damit bis in alle Ewigkeit hat.</p>
<p><strong>8. Welches Tier/welche Tiere hättest du gerne als Haus- und Hoftier (und hast es noch nicht)?</strong><br />
Damit platzte ich doch bereits oben, in der ersten Frage heraus. Doch ich sehe grad, eine Fledermaus vergaß ich komplett.</p>
<p><strong>9. Setzt du Spinnen vor die Tür oder dürfen sie in deinem Haus/deiner Wohnung leben?</strong><br />
Solange es sich nicht um Spinnen handelt, die springen, sollen die doch meinetwegen rumhängen, wie sie wollen. Soll ja angeblich für ein gutes Raumklima sprechen. Zum Raussetzen dieser springenden Spinnen komme ich jedoch zugegebenermaßen leider nie, weil ich mich lediglich auf Schuhwurfweite heranwage.</p>
<p><strong>10. Wo ist Frage 10?</strong><br />
Na, da isse doch.</p>
<p><strong>11. Dürfen deine Tiere ins Bett?</strong><br />
Ja. Aber nicht der Mama weitersagen! Die findet das unhygienisch&#8230;</p>
<p>So fertig &#8211; ich geh nun echte Stöcke werfen mit dem Örl.</p>
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In einem neuen Gesetzentwurf von CDU &amp; FDP möchte die schwarz-gelbe Regierung ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Regenbogenliteratur</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 09:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neunte Bücherwoche hat bei mir persönlich zu gewaltigem Hirnquietschen geführt: Regenbogen Das ist ja nicht einmal nur ein Thema. Wäre ich ausschweifend, so würde ich nach Farben sortieren und dann darin nochmal nach Symbolik, Kultur-Geschichte und spiritueller Wirkung. Zum Glück hat das Eva Heller bei &#8220;Wie Farben wirken&#8221; &#8211; dem Standardwerk im Regenbogenspektrum bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Die neunte Bücherwoche hat bei mir persönlich zu gewaltigem Hirnquietschen geführt:</p>
<p><a title="Regenbogen" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/03/17/52-bucher-woche-9-2/" target="_blank">Regenbogen</a></p>
<p>Das ist ja nicht einmal nur ein Thema. Wäre ich ausschweifend, so würde ich nach Farben sortieren und dann darin nochmal nach Symbolik, Kultur-Geschichte und spiritueller Wirkung. Zum Glück hat das Eva Heller bei &#8220;Wie Farben wirken&#8221; &#8211; dem Standardwerk im Regenbogenspektrum bereits erledigt.<br />
Bucherwähnung abgeschlossen.<br />
Artikel zu ende.<br />
Nicht?<br />
Regenbögen in Einzelteilen gülden nicht?<br />
Nun denn, so präsentiere ich die ersten zwei halbwegs literarischen Assoziationen, die mir zum Thema durch den Kopf latschten:</p>
<h2>Spinnboden &#8211; Das Lesbenarchiv</h2>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/regenbogen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2455" title="regenbogen" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/regenbogen-300x199.jpg" alt="queen der regenbögen" width="300" height="199" /></a>Der erste Gedanke bei Büchern und Regenbögen geht natürlich unweigerlich in Richtung queere, schwul-lesbische oder sonstwie abseits der Heteronormativität gefärbte Literatur. Davon habe ich ein lächerliches Regal zu Hause rumstehen. Doch unweit der heimischen Bücherbestände existiert ein uriger Dachboden, der <a title="Lesbenarchiv" href="http://www.spinnboden.de/" target="_blank">&#8220;die größte Sammlung von Zeugnissen und Spuren lesbischer Existenz europaweit&#8221;</a> beherbergt. Hier finden sich interkulturelle Schätze der Frauen- &amp; Lesbenliteratur, seltene Filme (wie die Reportage von Ulrike Meinhoff zur <a title="Meinhoff Kinderheim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heimkampagne" target="_blank">Heimkampagne</a>) Lesungen &amp; Veranstaltungen. Insgesamt eines der geschichtsträchtigsten Stöberstübchen, das bei einem Besuch in Berlin durchaus mal berücksichtigt werden sollte. Kleiner Semikritikpunkt dabei: Ich bin mir nie ganz sicher, wie frei zugänglich die Räumlichkeiten und Veranstaltungen &#8220;männlichen&#8221; Wesen sind. Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun, sondern ist, sollte wem der Eintritt tatsächlich einmal temporär verwehrt werden, sicher eher Phänomenen wie Rückzugsräumen oder gar auch Übergriffserfahrungen geschuldet. Wie zweifelhaft nun dabei die Sache mit der Geschlechtszuweisung und pauschaler Ausgrenzung betrachtet werden könnte, möchte ich, da ich nicht einmal gesicherte Erkenntnisse über aktuelle Zutrittsbedingungen habe, lieber außen vorlassen.</p>
<h2>Regenbogenbrücke</h2>
<p>Den Ort und das Gedicht dazu kennt wahrscheinlich jedes Menschenkind, das bereits ein Tier vermisst. Als ich zum ersten Mal davon hörte, fand ich es furchtbar albern und kitschig und überhaupt abgrundtief blöd. Doch ich kam <span style="text-decoration: underline;">damals</span> gerade mit dem grandiosen Freaky (Hund aller Hunde) sowie mit einer ebenso niederschmetternden wie plötzlichen Diagnose vom Tierarzt: &#8220;Darmkrebs &#8211; maximal eine Woche noch&#8221; wurde mir volles Karacho in die Magengegend geschleudert. So saß ich kurz darauf aufgelöst in der Küche meiner besten Freundin, die mir auf unergründlichen Wegen zwei Flaschen Jägermeis*e* eingeflößt hatte (ich hasse Jägerm*ist*). Zudem bin ich kein besonders besonnener Trauertyp. Ich find das Gedicht im übrigen auch heute noch furchtbar albern und kitschig und überhaupt abgrundtief blöd. Ich werde es hier auch nicht reinstellen. Zum einen kennt das ja eh jede_r. Zum anderen fliegen mir bei jedem Lesen auf mysteriöse Weise etwa sieben Kilo Sand in die Augen inklusive der rein körperlichen Abwehrreaktion des Ausschwemmens jenes feinkörnigen Gerölls &#8230;und da ich ja nie heule und auch nicht in die Nähe eines solchen Verdachts geraten möchte, lassen wir das mal&#8230;</p>
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Die Liebe treibt seltsame Spiele mit uns...

Von meiner vernagelten Einstellung gegenüber so manch Institutionen &amp; Konzernen sind selbstredend auch diverse ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Deutschstunde" href="https://glotz.net/lesen/deutschstunde" rel="bookmark">Deutschstunde</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Nach langer, langer Zeit melden wir uns zurück zu den 52 Büchern. Wir holen tief Luft und starten in etwa den drölfzigsten Anlauf zur angekündigten "spektakulären Aufholjagd" - einer Art ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Güldene Haufis</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Aug 2013 12:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwachfug]]></category>
		<category><![CDATA[Faschopack]]></category>
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		<description><![CDATA[Da brüten manche (mich eingeschlossen) Ewigkeiten über ausgefuchsten Strategien aus Scheiße Gold zu machen, kommen jedoch nicht auf die naheliegendste aller Lösungen: Scheiße verhökern! Da ich nun schon seit über einer Woche internetlos in den eigenen vier Wänden vor mich hinvegetiere, ziehe ich es in Betracht, ein solch überragendes Präsent an meinen zuständigen Telefonanbieter zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da brüten manche (mich eingeschlossen) Ewigkeiten über ausgefuchsten Strategien aus Scheiße Gold zu machen, kommen jedoch nicht auf die naheliegendste aller Lösungen: <a title="scheiße verkaufen" href="http://www.schenkscheisse.eu/" target="_blank">Scheiße verhökern</a>!</p>
<div id="attachment_2474" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/schenk-scheisse.png"><img class="size-medium wp-image-2474" title="schenk-scheisse" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/schenk-scheisse-300x264.png" alt="scheiße schenken" width="300" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Anonyme Geschenke mit animalischem Bouquet für den herzallerliebsten Lieblingsfeind</p></div>
<p>Da ich nun schon seit über einer Woche internetlos in den eigenen vier Wänden vor mich hinvegetiere, ziehe ich es in Betracht, ein solch überragendes Präsent an meinen zuständigen Telefonanbieter zu versenden. Möglicherweise bekomme ich es ja sogar zustande, die nicht erbrachte Leistung zurückerstattet zu bekommen und mit dem gesparten Geld postwendend ein solches Päckchen zu erstehen.</p>
<p>Reizvoll wären natürlich auch individuell gestaltbare Verpackungen. Ein bestechendes Wahlgeschenk an die liebe NPD dieser Tage, mit der naheliegenden Aufschrift &#8220;Scheiße war schon immer braun&#8221; würde mir beispielsweise vorschweben. Oder unterschiedlichste Spielarten hinsichtlich von Konsistenz, Houtgoût &amp; Skatol. Der Film <a title="Die 120 Tage von Sodom - Film" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_120_Tage_von_Sodom_(Film)" target="_blank">&#8220;Die 120 Tage von Sodom&#8221;</a> würde da sicherlich einige reizvolle Inspirationen bieten. Freud, was meinst du? Woll&#8217;n wir mal schauen, ob dieses junge Start-Up voller Elan &amp; Esprit nicht noch fantasievolle Mitstreiter_innen sucht?</p>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Klangholz</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 19:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[KONSUM! (Drogen Schuhe Süchte halt)]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>
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		<description><![CDATA[In der letzten Woche hat die weitgerühmte Lady Limette in einer Stöckchenschlacht ganze Regenwälder abgeholzt und wird hier somit als Alleinschuldige für die derzeitige Hitzewelle denunziert. Diese elementare Eingriff ins Klima wird jedoch wohl keines weltverbessernden Sinnes entbehren &#8211; Moore austrocknen, um Krötenarmeen zu schwächen oder derlei&#8230; Jedenfalls hat der Örl Örwin hier eines dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2449" class="wp-caption alignleft" style="width: 318px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/eisstock.jpg"><img class="size-full wp-image-2449" title="eistock hund" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/eisstock.jpg" alt="HundeEis" width="308" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Örwin beim Abkühlen nach sportlicher Höchstleistung durchs Stöcke zerren</p></div>
<p>In der letzten Woche hat die weitgerühmte <a title="Caipi-Frosch" href="http://monstermeute.wordpress.com/" target="_blank">Lady Limette</a> in einer Stöckchenschlacht ganze Regenwälder abgeholzt und wird hier somit als Alleinschuldige für die derzeitige Hitzewelle denunziert. Diese elementare Eingriff ins Klima wird jedoch wohl keines weltverbessernden Sinnes entbehren &#8211; Moore austrocknen, um Krötenarmeen zu schwächen oder derlei&#8230;<br />
Jedenfalls hat der Örl Örwin hier eines dieser Monstren angeschleppt. Knapp 30 Fragen bei gut 50°Celsius &#8211; beachtliche Leistung zu der ich mich nicht im Stande fühle. Doch ich habe kurzerhand Kleinholz aus dem Koloss gemacht und kann nun Splitter davon, Pfeilen gleich durch die Gegend schleudern. Span Numero Uno wurde zum Klangholz verarbeitet. Hierzu habe ich lediglich die Musikfragen herauschnitzen müssen. Ein leichtes Spiel:</p>
<p><strong>7. Was ist deine Lieblingsmusik oder welcher ist dein Lieblingssport?</strong><br />
Was hat das eine mit dem anderen&#8230;? Tanzen? Ach sei&#8217;s drum. Ich habe keine Lieblingsmusik. Immer wieder kommt diese Frage im Zuge der sogenannten SmallTalks (&#8220;Schmalspurgespräche&#8221; Anm. d Red.) oder im Verlauf eines herkömmlichen Kennnelernens auf. Immer wieder stehe ich dann mit überaus intelligentem Gesichtsausdruck da, suche gewandt nach den richtigen Worten und reihe letztendlich doch nur geistreich <a title="Einwurf!" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Interjektion" target="_blank">Interjektionen</a> aneinander: &#8220;Tja, uff, öhm, pfff&#8221;<br />
Noch besser ist es allerdings, wenn mir unbekannte Menschen freudestrahlend auf mich zukommen und mir an den Kopf schmeißen:<br />
&#8220;Ja, Mensch! Du hörst sicher Punk&#8221;<br />
&#8220;Tja, uff, öhm, pfff &#8230;ja, auch&#8221;<br />
&#8220;kennste&#8230;?&#8221;.<br />
Nein, kenne ich nicht! Und überhaupt, was fällt dir ein, mich einfach zu schubladisieren? Ja, ich höre Punk &#8211; ich bin aber kein Punker. Ja, ich höre Rap &#8211; ich bin jedoch kein HipHoper. Ja, ich höre Klassik &#8211; Bach &amp; und mich trennen aber Welten. Ich tanze auch am liebsten zu elektronischem Zeuch, doch schimpf mich nicht Technokrat!<br />
Ich weiß oftmals nicht einmal, ob ich irgendeinen Künstler, eine Band oder gar Musikrichtung kenne. Spiel mir was vor! Summ es an! Wirf mir ein Textfragment zu! Möglich, dass der Groschen dann bei mir fällt. Bei herausragenden Akustik-Poeten merke ich mir die Namen, doch ich kann nicht mit einem besonderen Allgemeinwissen in musischer Hinsicht dienlich sein &#8211; egal welches Klischee gerade an mich herangetragen wird.</p>
<p><strong> 10. Welche verrückte Angewohnheit hast du?</strong><br />
Bezüglich der weit verbreiteten Kategorisierung von Menschen nach ihren Musikrichtungen oder auch der Omnipräsenz von Musik überhaupt, falle ich womöglich dadurch auf, dass ich desöfteren Phasen habe, in denen ich schlichtweg keine Musik ertrage. Diese Phasen können Tage, Wochen, Monate, in Spitzenzeiten sogar mal ein bis zwei Jahre andauern. Musik ist mir in dieser Zeit dann einfach zu emotional. Ich kann mich nicht gegen die Wellen von Gefühlen &amp; Assoziationen wehren, welche in einem einzigen Stück so mitschwingen können. Zudem macht mich Musik stets komplett handlungsunfähig wie alltagsuntauglich, da ich nichts weiter mehr wahrnehme. Besonders lästig ist mir daher auch die Unart in irgendwelchen geselligen Gesprächsrunden Hintergrundmusik laufen zu lassen. Das überfordert mich. Lasst das!<br />
Erschwerend kommt hinzu, dass jener Musik, wie ich sie im Alltag bevorzuge ein überaus textlastiges Moment eigen ist. Ich hege zärtliche Gefühle für grazile poetische Artefakte, denen der Klang vielmehr untergeordnet zu sein scheint. Literarische Kleinkunstwerke, welche lediglich unterstützt werden, durch ein Klangbeiwerk, welches die Intention der Texte pointiert. Ja und da ich mich im Deutschen einfach am ehesten zu Hause fühle, bevorzuge ich deutsche Texte. Hier verstehe ich jegliche Sprachspielereien, kann mich in den Details verlieren, in sie verlieben, an ihnen ergötzen. Was auch scnurstracks perfekt zur nächsten Frage übereitet:</p>
<p><strong> 12. Was ist dein aktuelles Lieblingslied?</strong><br />
Ich habe mir seit ewiger Zeit mal wieder eine CD gekauft. Ich habe sie sogar vorbestellt und ihrem offiziellen Erscheinen heftigst entgegen gefiebert &#8211; so voll Grundschool. Bevor ich dieses musikalische Machwerk jedoch endlich in den Händen hielt und dann behutsam in meine Anlage einführte, um anschließend den holden Klängen zu lauschen, waren es zähe Wochen des bangenden Auf-und-Ab-Hüpfens. Zusätzlich wurde die Vorfreude ins schier Unermessliche gesteigert durch Auskopplungen wie diese:<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/_iDtKeFutK0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
Die Scheibe ist von einem gewissen Alligathoa, welcher die epochale Angewohnheit besitzt, ganze Alben zu einem Thema zu ersinnen. Die ersten Werke, welche ich von dieser damals zarten 18-jährigen Knospe erhören durfte, standen dabei ganz im Zeichen von Religion und religiösem Fanatismus. Andere schreiben Bücher oder wissenschaftliche Abhandlungen darüber, und manche machen eben Musik. Glücklicherweise gibt es auch diese letzte Gattung. Das nun erschienene Album widmet sich einem ähnlich explosiven Thema: Der Liebe &amp; den Trieben &#8211; beides weckten jene 14 neuen Lieblingslieder jedenfalls spontan in mir.</p>
<p><strong> 18. Hast du ein Lieblingslied, CD etc., wenn du liest oder hörst du gar keine Musik, oder kommt es auf etwas an?</strong><br />
Ich konnte mal dieses Multitasking. Aber wenn ich lese, kann ich keine Musik hören. Entweder zuviel Text oder zuviel Emotionen oder beides. Ich kann, wie bereits erwähnt, eigentlich überhaupt nichts mit Musik &#8230;höchstens malen oder besser &#8220;kritzeln&#8221; &#8230;und tanzen, obwohl das dann auch mehr aus körperlichem Spüren als akustischem Wahrnehmen resutiert. Doch selbst diese rein technisch miteinander verwandten Tätigkeiten sind manchmal noch schwer übereinander zu bekommen.</p>
<p><strong> 20. Auf welche Buchverfilmung freust du dich am meisten oder am wenigsten?</strong><br />
Ich freue mich generell nie auf Buchverfilmungen. Der aufmerksame Leser wird sich womöglich auch fragen, was eine Buch-Film-Hybridfrage denn nun eigentlich in einem musikalischen Stöckchen zu suchen hat. Das ist natürlich kein Zufall: Ich mag Musikvideos (und Werbung, die sich als künstlerischer Kurzfilm tarnt) &#8211; manchmal. Also natürlich nicht alle und vor allem nicht die verbreiteten nichts-sagenden oder welche, in denen lediglich irgendwelche mir unbekannten Menschen, die den gängigen Kriterien gesellschaftlicher Schönheitsnormen entsprechen, tanzen. So etwas langweilt mich zutiefst. Doch Musikvideos können dem literarischen Anteil der Musik noch eine zusätzliche Ebene hinzufügen. Nicht nur für den Fall, dass im eigenen Kopfkino gerade mal wieder der Projektor streikt, sondern es kann auch losgelöst vom eigentlichen Text ein zusätzliches Gefühl transportiert werden, oder schlichtweg die eigene konterkariert werden. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und richtig genutzt, grandios.<br />
In diesem Sinne überlasse ich Schlussworte wie Bilder dem großen, dem einzigartigen, dem Alligathoa. Der pflegt nämlich im Zuge dessen, dass er seine Musik selbst als &#8220;Schauspielrap&#8221; bezeichnet eine konsequente Weiterführung dessen in seinen Videos:<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/mXjOur0KZgI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Perlentaucher &#8211; Bücherberg-er" href="https://glotz.net/lesen/perlentaucher-bucherberg-er" rel="bookmark">Perlentaucher &#8211; Bücherberg-er</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Das Thema der 17. Woche der 52 Bücher bei Miss Puscheligkeit trägt den prägnant eingängigen Titel

Wie wär’s also mit Büchern, die man am Anfang so überhaupt gaaaaar nicht lesen wollte, ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Du alte Faltschachtel&#8230;" href="https://glotz.net/schwachfug/du-alte-faltschachtel" rel="bookmark">Du alte Faltschachtel&#8230;</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Wir melden uns live zwischen Kartons, Sperrmüll und Laminatspänen mit ein wenig unterirdischem Umzugshumor:

</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sommerwurmloch</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 11:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwachfug]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich wieder Montag! Mensch, mensch, mensch, Wochenenden sind aber auch öde. Nichts zu tun, außer durch die Walachei zu radeln und dabei Gegend gucken, sich zwischendurch in unbekannten Gewässern Blutegel-Kuren unterziehen und anschließend an einsamen Seeufern in strahlend blaue Himmel starren. Ich bin dankbar dafür, dass ich mich als zivilisierter Mensch nicht dauerhaft diesem Müßiggang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wieder Montag! Mensch, mensch, mensch, Wochenenden sind aber auch öde. Nichts zu tun, außer durch die Walachei zu radeln und dabei Gegend gucken, sich zwischendurch in unbekannten Gewässern Blutegel-Kuren unterziehen und anschließend an einsamen Seeufern in strahlend blaue Himmel starren.</p>
<p>Ich bin dankbar dafür, dass ich mich als zivilisierter Mensch nicht dauerhaft diesem Müßiggang hingeben muss, sondern unter der Woche einer wohlstrukturierten Beschäftigungstherapie mit dem Namen <em>&#8220;Arbeit&#8221;</em> nachhängen darf. An diesen Orten jenseits aller Sündenpfuhle erreichen mich dann auch wichtige Nachrichten sogenannter <em>&#8220;Kollegen&#8221;</em>, rudernder Mitstreiter auf der Galeere des Wahnsinns. Jedenfalls öffnete ich den Inhalt jener Mail und fand nach einiger Zeit des immer hektischer werdenden Wackeln auch heraus, dass &#8230;.ach wackelt doch selbst &#8211; so ihr nicht gerade irgendwo sinnlos umher planscht. Diese Tätigkeit ist jedenfalls wie geschaffen, für produktive Tage, wie diesen, an welchem selbst der von meiner Praktikantin konfiszierte Zweitventilator so rein gar nichts zu einer annähernd steigernden Wirkung auf die eigene Hirnaktivität beitragen möchte.<br />
<iframe style="border: 1px inset #ddd;" src="http://www.staggeringbeauty.com/" width="498" height="598"></iframe></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Fesche Viecher (3)" href="https://glotz.net/schwachfug/fesche-viecher-3" rel="bookmark">Fesche Viecher (3)</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Mir ist heute so unglaublich versöhnlich zumute. Da entsann ich mich meiner Passion für interspezifische Freundschaften.

Drei Dinge werden mir bei einem solchen Video stets bewusst:
1.) An ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Lyrik zur Nacht" href="https://glotz.net/lesen/lyrik-zur-nacht" rel="bookmark">Lyrik zur Nacht</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Ganz klar: Jetzt kommen die Glitzer-Vampire! Nana nana nana nana Batman!
Was würde besser zum gruseligen Auftakt der 41. Woche im Blogprojekt 52 Bücher bei Frollein von und zu Fellmonster passen, ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Literarischer Dreierhopp</title>
		<link>https://glotz.net/lesen/literarischer-dreierhopp</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 09:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[KONSUM! (Drogen Schuhe Süchte halt)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Schwippschwagers Stiefzwilling]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bayern machen das Triple und das Fellmonster zieht nach. Bei ersteren gab es epochale T-Shirts (@Sichiboom: So heißen seit &#8216;nem knappen Vierteljahrhundert die Nickis), die Devotionalien-Abteilung der Fürstin Flausch hingegen, ist derzeit aus Personalmangel in die Welteroberungszentrale Abteilung &#8220;Planung und Übernahme&#8221; direkt eingebunden. In Marketing und Merchandise stehen die Laufbänder still, also helft, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Die Bayern machen das Triple und das <a title="Triple Literati" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/06/02/52-bucher-woche-20-2/" target="_blank">Fellmonster zieht nach</a>. Bei ersteren gab es epochale T-Shirts (@Sichiboom: So heißen seit &#8216;nem knappen Vierteljahrhundert die Nickis), die Devotionalien-Abteilung der Fürstin Flausch hingegen, ist derzeit aus Personalmangel in die Welteroberungszentrale Abteilung &#8220;Planung und Übernahme&#8221; direkt eingebunden. In Marketing und Merchandise stehen die Laufbänder still, also helft, dass die Welt möglichst schnell in die richtigen Hände fällt, damit wir auch endlich Tassen, T-Shirts &amp; Qietsche-Entchen unserer hochwürdigen Fürstin Flausch konsumieren dürfen. Doch zurück zum eigentlichen Bücherthema:</p>
<blockquote><p><em>Das Buch, das du als letztes verschenkt hast. (<a title="Wurzelimperator" href="http://potstill.blogger.de/" target="_blank">Der Wurzelimperator</a>)</em></p>
<p><em>Das Buch, das du zuletzt geschenkt bekommen hast. (<a title="Aga Kröte" href="http://uninn.wordpress.com" target="_blank">Der Krötengeneral</a>)</em></p>
<p><em>Das Buch, das ich am häufigsten verschenkt habe. (<a title="Katja - Gute Wetterbestellungen derzeit nicht vorrätig" href="http://wawuschel.wordpress.com" target="_blank">Die Frühlingsbotin</a>)</em></p></blockquote>
<h2>Das zuletzt verschenkte Buch</h2>
<p>&#8230;ging an die Ex von Schwippschwagers Stiefzwilling. Ich wollte es eigentlich auch nicht hergeben. Es stand da so ganz unschuldig in meinem &#8220;Bücher für plötzliche Geschenknotfälle&#8221;-Regal und da unvermutet Ostern war, damit ja keiner rechnet, die Schokolade bereits vernichtet, wir standen also unvermutet vor der brenzligen Situation gläserne Beziehungsgeflechte zu zerschmeißen. Als unverbesserliche Diplomatin, welche selbst auf Minenfeldern problemlos Pogo tanzen kann, opferte ich mich also. Vielmehr opferte ich &#8220;<em>Die Poeten der Nacht</em>&#8221; von Bettina Stoll. Es war noch jungfräulich original verpackt und ich beging den Fehler, vor dem Einpacken einen Blick auf den Klappentext zu werfen. So stehe ich also seit zwei Monaten da und ärgere mich ein wenig. daher regnet es auch ununterbrochen. Soeben entdeckte ich allerdings, dass der Roman &#8220;<em>den geheimnisvollen Kosmos der Worte</em>&#8221; bereits für einen Cent auf politisch verwerflichen Online-Versandhäusern zu erwerben ist. Das hebt nun meine Laune &#8211; Es wird also die nächsten Tage doch endlich Sommer.</p>
<h2>Das Buch, das du zuletzt geschenkt bekommen hast</h2>
<p>&#8230;war ein Comic. &#8220;<em>Simon&#8217;s Cat vs The World</em>&#8220;. Simon&#8217;s Cat sollte ja an und für sich jede_r kennen. Da gibt&#8217;s ja wohl keinen Erklärungsbedarf. Das Buch erzählt im Gegensatz zu den <a title="Simon's Cat" href="http://www.youtube.com/user/simonscat?feature=watch" target="_blank">herrlich authentischen Youtube-Clips</a> allerdings keine zusammenhängenden Geschichten. Jedes Bild ist eine Geschichte in sich und es gibt recht viele amüsante Kleinigkeiten in den einzelnen Bildern zu entdecken. Allerdings&#8230; also, um ehrlich zu sein: Dies ist ein seltenes Beispiel von einem Buch, welches dem filmischen Gegenstück nicht das Wasser reichen kann.</p>
<h2>Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast</h2>
<p>Ich glaube, so etwas existiert nicht. Ich verschenke zwar gern Bücher und auch gerade Bücher, die ich womöglich lieber ganz egoistisch selbst behalten würde, aber so ein Buch ist auch immer etwas ganz persönliches und stark abhängig vom Beschenkten. So einfach das eigene Lieblingsbuch ohne Ansehen der Person jemanden aufs Auge zu drücken, kann unter Umständen sogar gewaltig in die Hose gehen. Ich nehme Buchgeschenke hochgradig persönlich. Diese Grundhaltung kann dann dazu führen, dass ich mich zutiefst beleidigt oder einfach nur enttäuscht fühlen kann bei einem unbedachten Fehlgriff. Ebenso himmelhoch jauchzend laufe ich allerdings auch bei einem Glücksgriff durch die Gegend.</p>
<div id="attachment_2371" class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/06/ente.jpg"><img class="size-full wp-image-2371" title="ente gut alles gut" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/06/ente.jpg" alt="ente ente ente" width="458" height="538" /></a><p class="wp-caption-text">EnTe</p></div>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Bücher, die den Geist entflammen" href="https://glotz.net/lesen/buecher-die-den-geist-entflammen" rel="bookmark">Bücher, die den Geist entflammen</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Mir deucht &amp; dünkt &amp; rasensprengt, ich hätte ein Déjà-vu.
Aber in der Hitze des Gefechts, im meteorologischen Auf &amp; Ab dieses Winter-Sommers kann selbst das bekloppteste Köpfchen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Dornröschenschlaf</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 13:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
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		<description><![CDATA[Geht das nur mir so oder macht noch irgendwem der stetige Wetterwechsel in Sachen Schläfrigkeit arg zu schaffen? Gestern habe ich den kompletten Tag lediglich aus der Waagerechten vorbeiziehen sehen, diverse Menschen beschweren sich bereits über meine nicht vorhandenes Mitteilungsbedürfnis bzw. meine private Präsenz im Allgemeinen und hier passiert gefühlt gar nichts mehr &#8211; jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2339" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://twitter.com/george_10g"><img class="size-medium wp-image-2339" title="Kaffee-Schwimmer" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/BJpbDTWCUAMSthb-300x300.jpg" alt="Kaffee-Bad" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Like Coffee - könnt mich rinnlegen © Kazuki Yamamoto</p></div>Geht das nur mir so oder macht noch irgendwem der stetige Wetterwechsel in Sachen Schläfrigkeit arg zu schaffen? Gestern habe ich den kompletten Tag lediglich aus der Waagerechten vorbeiziehen sehen, diverse Menschen beschweren sich bereits über meine nicht vorhandenes Mitteilungsbedürfnis bzw. meine private Präsenz im Allgemeinen und hier passiert gefühlt gar nichts mehr &#8211; jedenfalls nicht vor den Kulissen, hinter den Kulissen schlummern natürlich mittlerweile unzählige Meisterwerke, darunter geschätzte abermillionen Beiträge für das <a title="Literaturprojekt der bekloppten Art" href="http://glotz.net/lesen/literatur-52" target="_blank">Projekt 52 Bücher</a>und harren dem Wachgeküsst-Werden durch den Prinzen Letzterschliff, dessen weißes Hottehü aber scheinbar eine komplizierte Knochenfraktur erlitten hat. Der Gaul wird aller Voraussicht nach bis Ende der Saison von was auch immer kein einziges Spiel mehr bestreiten können.</p>
<p>Wenn die Pferde scheu werden hilft nur Katzencontent. Katzen gehen immer, sind schnell gefunden und in diesem Fall sogar aus einem überaus erquickenden Lebenselixier, was sich womöglich zur Bekämpfung jener Frühjahrsmüdigkeit eignen könnte:</p>
<p><div id="attachment_2336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="https://twitter.com/george_10g"><img class="size-medium wp-image-2336" title="Katzen-Latte" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/Katzen-Latte-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Latte di cazzo ...war was andret (Brüller) © Kazuki Yamamoto</p></div>
<div id="attachment_2337" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="https://twitter.com/george_10g"><img class="size-medium wp-image-2337" title="Hello Kitty Coffee" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/BD7qFLdCMAAn7HH-300x300.jpg" alt="Kitty Kaffee" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Katzuccino © Kazuki Yamamoto</p></div>
<div id="attachment_2338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="https://twitter.com/george_10g"><img class="size-medium wp-image-2338" title="Katerfrühstück" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/BDsOXhBCEAEWBm9-300x300.jpg" alt="Katerfrühstück" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Katerfrühstück © Kazuki Yamamoto</p></div>
<p><div id="attachment_2340" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="https://twitter.com/george_10g"><img class="size-medium wp-image-2340" title="Giraffe macchiato" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/Giraffe-macchiato-300x300.jpg" alt="Giraffe macchiato" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mir fiel vorhin schon nichts geistreiches ein - daher lasse ich es jetzt endlich lieber. Besser spät als nie! © Kazuki Yamamoto</p></div>All diese und noch viel, viel, viel, viel mehr schöne Kreationen des einzigartigen Milchschaum-Künstlers Kazuki Yamamoto finden sich auch auf <a title="Kazuki Yamamoto" href="https://twitter.com/george_10g" target="_blank">dessen Twitteraccount</a>, über den ich dank des guten <a title="Was ist hier eigentlich los?!" href="http://www.wihel.de/design-und-kunst/unglaubliche-3d-latte-kunst-von-kazuki-yamamoto_22499.html" target="_blank">Moody</a> stolperte.</p>
<p>In diesem Sinne gelobe ich nun an meiner Koffeinzufuhr zu schrauben und wieder ein wenig fokussierter und sichtbarer in allen möglichen Welten zugegen zu sein&#8230;</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Pipi inne Oogen" href="https://glotz.net/musik-video-film/pipi-inne-oogen" rel="bookmark">Pipi inne Oogen</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Gegen Abend werde ich häufig zunehmend debil.
Anders kann ich die springflutartigen Sturzbäche, welche mir soeben aus den Augen die Wange hinabquellten, nicht erklären.

...oder quollen?</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Prokrastination extreme" href="https://glotz.net/ruhe/prokrastination-extreme" rel="bookmark">Prokrastination extreme</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Ich musste hier noch etwas aufräumen - behaupte ich jetzt mal. Es kann ja eh keiner sehen, wie viele angefangene Beiträge hier noch rumliegen, über die ich alle naselang stolpere. Der kleine ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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