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	<title>Glotz_net &#187; Guck!</title>
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	<description>...Lesen ist seliger denn Gaffen!</description>
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		<title>Kinderlieder mit Tot</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 15:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Mock]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit ereigneten sich Dinge, die dazu führten, dass ich mich mit zunehmender Häufigkeit dazu genötigt sehe, zu singen. Meiner immensen sozialen Verantwortung gegenüber der Menschheit zum Trotze, singe ich Kinderlieder. Überwiegend in gesellschaftlich akzeptablem Kontext, also so mit Kindes. Es kommt allerdings durchaus auch mal viel zu oft vor, dass ich auch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2966" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2017/04/kinder-lieben-den-Tod.jpg"><img class="size-medium wp-image-2966" title="kinder lieben den Tod" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2017/04/kinder-lieben-den-Tod-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kinder lieben den Tod ....und Blut ....und Zucker</p></div>
<p>Vor einiger Zeit ereigneten sich Dinge, die dazu führten, dass ich mich mit zunehmender Häufigkeit dazu genötigt sehe, zu singen. Meiner immensen sozialen Verantwortung gegenüber der Menschheit zum Trotze, singe ich Kinderlieder. Überwiegend in gesellschaftlich akzeptablem Kontext, also so mit Kindes. Es kommt allerdings durchaus <del datetime="2017-04-04T08:16:33+00:00">auch mal</del> viel zu oft vor, dass ich auch nach Abgabe des Mocks (=Kind &#8230;.und ja, es wurde uns bereits zugetragen, dass dies dialektal auch eine Bezeichnung für stinkendes Ekelgezeuchse ist &#8211; betrachtet man aber die Ereignisse rund um die Nahrungsaufnahme und Verdauung eines solchen Minimenschen, ist die Synonymie jetzt auch nicht sooo tragisch) in der Kita des Vertrauens, gesichtet werden kann, wie ich mehr so semiprofessionell wirkend laut irgendwelches Kleinkind-Liedgut vor mich hinschmettere.</p>
<p>Bei diesem neuen &#8220;Hobby&#8221; fiel mir jedenfalls auf, dass erstaunlich viele Kinderlieder vom Tot handeln. Und nicht nur einfach so im aufklärerischen Sinne, des sanften Heranführens der noch unbedarften Mitmenschen an diesen schwer realisierbaren Fakt. Nein. Vielmehr in einen rücksichtslosen Haha-Haudrauf-Ton</p>
<h3>Hänsel und Gretel</h3>
<blockquote><p>Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, ward sie geschoben von Hans und Gretelein. Die Hexe musste braten, die Kinder geh&#8217;n nach Haus, nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.</p></blockquote>
<p>Gut, bei Märchen is Mordlust ja bereits hinlänglich bekannt und irgendwie so mit dem Kulturgut-Argument zwangsakzeptiert.</p>
<h3>Fuchs du hast die Gans gestohlen</h3>
<blockquote><p>Seine große, lange Flinte schießt auf dich den Schrot, dass dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot.</p></blockquote>
<p>Hier finde ich auch die melodiöse Betonung &#8220;und dann bist du tohohooot&#8221; irgendwie besonders schräg. Sicher, das Ganze (Ganse &#8211; höhö) entstand vermutlich in einer Zeit, als Mensch und Tier noch so halbwegs auf Augenhöhe um die Ressourcen kämpften, dennoch klingt es schlichtweg fies von oben herab, wenn dem Fuchs dann vorgeschlagen wird, dass der sich ja auch bitteschön von Mäusen ernähren kann, während man sich schön selbst den Gänsebraten reinschaufelt.</p>
<h3>Ein Mops kam in die Küche</h3>
<blockquote><p>|:Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei. Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops entzwei.   Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab und setzten drauf ´nen Grabstein, darauf geschrieben stand::|</p></blockquote>
<p>Nö! Zumal ich beim Radfahren oft aus Versehen &#8220;Mock&#8221; statt &#8220;Mops&#8221; trällere, was die Sache noch um einiges makaberer macht. Aufgrund der hohen Ohrwurm-Qualität des Liedes, versuche ich zwanghaft eine Routine für eine abgemilderten Umdichtung zu entwickeln, aber ich rutsche immer in den alten Text.</p>
<h3>Auf einem Baum ein Kuckuck</h3>
<blockquote><p>Auf einem Baum ein Kuckuck simsaladimbam basaladusaladim, auf einem Baum ein Kuckuck saß. Da kam ein junger Jägers-, simsaladimbam basaladusaladim, da kam ein junger Jägersmann. Der schoss den armen Kuckuck, simsaladimbam basaladusaladim, der schoss den armen Kuckuck tot.</p></blockquote>
<p>Warum zum großen und allmächtig heiligen Fuck schießt man denn auf arme Kuckuckse?! (=offizieller Plural! Wirklich und wahrhaftig!) Außer morgens um 4 Uhr nach drei durchzechten Nächten gibt es dafür doch keinen anständigen Grund &#8230;.oder?</p>
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Ich weiß nich, ob es jemand mitbekommen hat, aber derzeit findet ein sportliches Großereignis statt. Irgendwas mit Bällen. Also nur falls sich irgendwer über die farbliche Monotonie in ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Du alte Faltschachtel&#8230;" href="https://glotz.net/schwachfug/du-alte-faltschachtel" rel="bookmark">Du alte Faltschachtel&#8230;</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Wir melden uns live zwischen Kartons, Sperrmüll und Laminatspänen mit ein wenig unterirdischem Umzugshumor:

</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lukrative Geschäftsidee (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 23:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Sommer war echt verdammt schnecklich™ (Wort ist natürlich von Schnecken-Uli geklaut). Im wahrsten Sinne. Fast täglich legte ich eine mehr oder weniger elegante Hopseinlage über unsere Hauseinfahrt hin. Der Grund waren zentnerweise Nacktschnecken. Manchmal bin ich versehentlich doch auf eine getreten und habe mich gedanklich bei ihr, etwaigen Schöpfern und Schnecken-Uli entschuldigt. Meine Oma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Sommer war echt verdammt schnecklich™ (Wort ist natürlich von <a href="http://www.schnecklich.net/" title="Schnecklich schön" target="_blank">Schnecken-Uli</a> geklaut). Im wahrsten Sinne. Fast täglich legte ich eine mehr oder weniger elegante Hopseinlage über unsere Hauseinfahrt hin. Der Grund waren zentnerweise Nacktschnecken. Manchmal bin ich versehentlich doch auf eine getreten und habe mich gedanklich bei ihr, etwaigen Schöpfern und Schnecken-Uli entschuldigt. Meine Oma hingegen hat ein regelrechter Blutrausch oder vielmehr Schleimwahn gepackt. Die rannte nämlich ganze Maratonnen durch ihren Garten und sammelte die armen Viehcher ein, um sie in großen Gläsern mit Salzwasser zu ungewollten Schwimmeinlagen zu animieren.<br />
Heute hat sie beim Inspizieren einer ihrer Pflanzen dann ein Nest gefunden. Ein Nest mit Schneckeneiern:<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/IMG_046011.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2903" title="Schneckenkaviar" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/IMG_046011-768x1024.jpg" alt="Schneckeneier" width="570" height="760" /></a><br />
Hatte ich so noch nie gesehen. Ich wollte ja ursprünglich welche mitnehmen und beobachten, wie sich aus diesen transparenten Gelkügelchen bitteschön so eine verhältnismäßig riesige und dunkle Schnecke entwickelt. Kurz: Ich wollte ausbrüten und fotografisch dokumentieren. Mein Opa meinte aber, die schlüpfen erst im nächsten Jahr. Da meine Aufmerksamkeitsspanne etwa der Länge von Berlusconis Penis entspricht*, habe ich das lieber sein lassen. Nachher vergesse ich die Kügelchen und irgendwann im Frühjahr begrüßt mich eine empörte Schneckenarmee beim Öffnen meiner Schranktür.<br />
Achja, die &#8220;Geschäftsidee&#8221; in der Überschrift. Da war ja was: Ich hab natürlich umgehend mal geschaut, ob sich das Zeug als essbar herausstellt und Potenzial zur Delikatesse hätte. Und siehe da, wird schon verkauft. Ja, es gibt tatsächlich so etwas wie Schnecken-Kaviar-Farmen. Allerdings nur für die Eier von Weinbergschnecken. Ein viel gewichtigerer Haken ist jedoch, dass die Produktionskosten scheinbar derartig hoch sind, dass selbst Nobelrestaurants stets nur mal eben kleinste Mengen abnehmen und sie ihren Gästen lediglich sporadisch anreichen. Hat sich also erledigt mit der Idee.</p>
<p>_____<br />
*Bei Fragen in Sachen Penisverlängerung und Sex mit den abgefahrensten Dingen wenden sie sich bitte vertrauensvoll an die <a href="https://monstermeute.wordpress.com/category/das-monster-die-sprechstunde/" title="Penisverlängerung gnihihi" target="_blank">Mikrobiologin Dr. Dr. Fellmonster</a></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Kommunistisches Känguru trifft anarchistischen Kleinkünstler" href="https://glotz.net/lesen/kommunistisches-kanguru-trifft-anarchistischen-kleinkunstler" rel="bookmark">Kommunistisches Känguru trifft anarchistischen Kleinkünstler</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Da es sich hier um den zweiten Beitrag zur ABC-Challenge handelt, sollen auch gleich zwei Werke vorgestellt werden. Dies wird natürlich nicht als Tradition etabliert. Ich werde gewiss nicht zum 26. ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Mit Essen spielt man wohl" href="https://glotz.net/aktion/mit-essen-spielt-man-wohl" rel="bookmark">Mit Essen spielt man wohl</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />...zumindest, wenn es im Nachhinein noch der eigenen Verköstigung dienen kann.
Schließlich tun Katzen das auch. Zunächst wird sich mit dem zukünftigen Mahl noch ausgiebig vergnügt und ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Meine Mama Malt</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 22:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Ratte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;manchmal oder vielmehr mal wieder. Weil sie derzeit mit angeknackstem Tibiaköpfchen in ihren vier Wänden umhertigern muss. Oder vielmehr &#8220;darf&#8221;. Denn es tut der alten Workaholikerin echt mal gut, zwangsweise der Arbeit fern zu bleiben. Und nun malt sie eben wieder. Davon profitiere ich auch*. Ich musste nur einmal &#8220;Ratte!&#8221; rufen und zwei Stunden später, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;manchmal oder vielmehr mal wieder. Weil sie derzeit mit angeknackstem Tibiaköpfchen in ihren vier Wänden umhertigern muss. Oder vielmehr &#8220;darf&#8221;. Denn es tut der alten Workaholikerin echt mal gut, zwangsweise der Arbeit fern zu bleiben.<br />
Und nun malt sie eben wieder. Davon profitiere ich auch*. Ich musste nur einmal &#8220;Ratte!&#8221; rufen und zwei Stunden später, hallte ein &#8220;Fertig!&#8221; zurück.<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/ratti.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2886" title="ratte acryl" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/ratti-577x1024.jpg" alt="Ratte in Acryl" width="570" height="1011" /></a><br />
Nun bin ich ganz verliebt und prompt dabei, ein ganzes Zimmer umzuräumen, damit das Bild auch den Platz bekommt, der ihm gebührt.<br />
Dit is sooo schööön!</p>
<p>______<br />
*wenigstens etwas, wenn sie mir schon, statt ihren Malkünsten, lieber ihre Arbeitswütigkeit vererben musste!</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Scheißhauspoesie" href="https://glotz.net/lesen/scheishauspoesie" rel="bookmark">Scheißhauspoesie</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Ich komm hier zu nichts mehr. Aber das bessert sich bald. Hoch und heilig versprach sie sich da.
Doch weil wir es ja mit einer unheimlich gnädigen Monsterherrscherin zu tun haben, hat sie (nur für ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Dunkle Schatten vergangener Nächte" href="https://glotz.net/lesen/dunkle-schatten-vergangener-nachte" rel="bookmark">Dunkle Schatten vergangener Nächte</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Frankreich-Ukraine fällt offensichtlich ins Wasser - es stürmt und dunkelt über Шахтар Донецьк. Da kann man ruhig ein gutes Buch zur Hand nehmen und gleich thematisch am Ball der 30. ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>JA und NEIN!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2014 14:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Frei-Naiv-Kindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommendes Wochenende wird aller Wahrscheinlichkeit nach ja ein offizieller Rechtsruck durch Europa gehen. Nicht nur in Deutschland brauen sich braune Wolken über der kommenden Wahl zusammen. Mindestens auch in Frankreich und Österreich scheinen rechtspopulistische Bauernfänger leichtes Spiel mit unbedarften EU-Krisenkritikern zu haben. Aber ich will meine Weltuntergangsfantasien zwecks der neuen Salonfähigkeit rechten Gesinnungsmülls ja überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommendes Wochenende wird aller Wahrscheinlichkeit nach ja ein offizieller Rechtsruck durch Europa gehen. Nicht nur in Deutschland brauen sich braune Wolken über der kommenden Wahl zusammen. Mindestens auch in Frankreich und Österreich scheinen rechtspopulistische Bauernfänger leichtes Spiel mit unbedarften EU-Krisenkritikern zu haben.<br />
Aber ich will meine Weltuntergangsfantasien zwecks der neuen Salonfähigkeit rechten Gesinnungsmülls ja überhaupt nicht an dieser Stelle in die Welt posaunen. Zudem hoffe ich zunächst weiterhin, dass diese meine Ansicht eher ein Resultat selektiver Wahrnehmung ist und ich schlichtweg meinen Fokus zu sehr auf die mediale Präsenz gehirnverschwurbelter AFD-Anhänger und Aluhütchen tragender Montagsdemonstranten lege. Womöglich lasse ich all diese Ängste einmal zu einem anderen Zeitpunkt ausschweifend hier über die Seite fließen, doch vorerst versuche ich den porösen Staudamm um jene Gefühlswallungen erstmal dichtzuhalten. Denn hier in unsrer schönen Hauptstadt steht am 25. Mai noch ein anderes Thema auf der Agenda und dem Wahlzettel.<br />
<iframe src="//player.vimeo.com/video/95711894" width="500" height="281" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/95711894">Tempelhofer Feld Volksentscheid &#8211; gemeinsam für ein gemeinsames Berlin</a> from <a href="http://vimeo.com/user28240846">Der letzte Berliner</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Natürlich mit wunderbar verquaster Formulierung, wie es sich nicht nur für dieses Blog, sondern auch scheinbar für jeglichen Volksentscheid gehört. Neben dem Europaparlament können die Berliner nämlich auch gegen die Bebauung des Tempelhofer Felds abstimmen, einem wunderbaren, bisher nicht kommerziellen Freiraum, mit grün und bunt und weit und allem, was eine Stadt eben auch als Rückzugsort benötigt sowie attraktiv macht. Wie genau da die Kreuze zu setzen sind, ist ohne eine minimale Beschäftigung mit der Thematik vorab nicht unbedingt klar. Zum Glück klärt <a href="http://www.yuppie-love.de/" title="Yuppie Love" target="_blank">Der letzte Berliner</a> in einem unglaublich gelungenen Spot die richtige Kreuzverteilung und liefert ganz nebenbei noch so etwas wie ein emotional aufgeladenes &#8220;Warum?&#8221; dazu. Das dieser Film bereits kurz nach Schnitt bereits ein episches Meisterwerk der politischen Kleinkunst ist, versteht sich bei einem Blick auf die Darsteller_innen und dem wie immer gekonnten Geschnipsel von <del>Frollein Anneliese</del> dem letzten Berliner natürlich von selbst.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Niemals aufgeben!" href="https://glotz.net/lesen/niemals-aufgeben" rel="bookmark">Niemals aufgeben!</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Da ich meine Aufholjagd bei den 52 Büchern des Fellmonsters zwischenzeitlich etwas schleifen ließ, passt das Thema zum Nachholen heute wie der sprichwörtliche Arsch auf den Eimer:

Das ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Das Jungbrunnen-Zauberbuch" href="https://glotz.net/lesen/das-jungbrunnen-zauberbuch" rel="bookmark">Das Jungbrunnen-Zauberbuch</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Immer, wenn das Fellmonster "leichtes Thema" schreibt, verfalle ich schon vorauseilend in Schockstarre, nehme die Embryonalstellung ein und harre zitternd der Dinge, die da kommen mögen. Doch der ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Enthüllungsbericht &#8211; Wer versteckt sich wirklich hinter dem Pseudonym &#8220;Nanny Ogg&#8221;?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 11:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach kurzer Verschnaufpause, geht es heut endlich wieder an die Aufholjagd bei den 52 Büchern des Fellmonsters. Wir widmen uns dem Motto der 10.Woche: Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt Zunächst dachte ich, dieses Thema sei metaphorisch gemeint und verlangt nach so genannten Nutzbüchern. Bücher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a> Nach kurzer Verschnaufpause, geht es heut endlich wieder an die Aufholjagd bei den 52 Büchern des Fellmonsters. Wir widmen uns dem Motto der 10.Woche:</p>
<p><a title="Nutzbücher" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/03/24/52-bucher-woche-10-2/" target="_blank">Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt</a></p>
<p>Zunächst dachte ich, dieses Thema sei metaphorisch gemeint und verlangt nach so genannten <em>Nutzbüchern</em>. Bücher, die am besten immer parat sein sollten. Gebrauchsanweisungen dazu, wie sich ein besonders erfülltes Leben leben ließe zum Beispiel. Kochbücher oder gar <em>&#8220;Benimmregeln zu Tisch&#8221;</em>. Immer in greifbarer Nähe, damit vor dem gekonnten Maßregeln des Gegenübers auch fix noch die Richtigkeit der eigenen Ansichten verifiziert und in der anschließenden Diskussion eingehend belegt werden kann (bei Widersprüchen eignen sich dicke Wälzer auch dazu, dem eigenen Standpunkt Nachdruck zu verleihen, indem das Werk schwungvoll über Goschen aus denen Widerworte quellen, gezogen wird).<br />
Doch dann kam wie immer (wenn Monate ins Land fließen) alles ganz anders:<br />
Seit gestern lese ich nämlich meinen ersten Hexenroman aus der Scheibenwelt. <em>&#8220;Total verhext&#8221;</em> heißt das gute Stück und lässt mich in leise Zweifel geraten, welche Geschichten ich nun favorisieren werde. Bisher war eindeutig TOD mein Lieblingsprotagonist. Die Hexen laufen ihm allerdings derzeit stark den Rang ab &#8230;.oder schnattern ihn nieder bzw. machen ihn streitig (denn wenn die eins können, dann scheinbar wundervoll streiten &#8211; also unter anderem. Das Büchlein macht mir allerdings auch in zweierlei Hinsicht ein wenig Angst. Zum ersten erinnert mich der Titel stark an diese Fernsehserie aus den 90ern <em>&#8220;Sabrina &#8211; total verhext&#8221;</em>. Ein semilustiges Werk über eine Teenagerhexe, die bei ihren Tanten lebt. Irgendwie möchte ich, sollte jemand in der U-Bahn das Cover erblicken, nicht mit solchem Gerödel in Verbindung gebracht werden. Doch das ist eigentlich nebensächlich und hat mit der Grandiosität des Romans an sich ja auch überhaupt nichts am Hexenhut.<br />
Was jedoch weitaus beängstigender wirkt, ist der Umstand, dass sich beim Lesen über die Wanderung der drei Hexen lediglich zwei von ihnen als solche in meinem Kopf bildlich korrekt manifestieren. Ein Zauberweib springt allerdings lediglich als puscheliges grünes Fellknäuel durch meine Vorstellungskraft. An der Stelle, wo es im <em>&#8220;fremdländigen Ausland&#8221;</em> einen Drink (es mag Drinks) namens <em>&#8220;Bananenklau&#8221;</em> entdeckt, stolpert jene Hexe statt mit einem Rum, in dem eine Banane steckt, gar mit einem limettigen Caipi-Glas durch meine Imagination zu ihren Begleiterinnen Oma Wetterwachs und Magrat Knoblauch. Dies verwirrt mich alles zutiefst. Das ist doch Hexenwerk und sollte weggeschlossen werden. Am besten unter einem soliden Tischbein.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Tierische Wiederbelebungsmaßnahme" href="https://glotz.net/krempel/tierische-wiederbelebungsmasnahme" rel="bookmark">Tierische Wiederbelebungsmaßnahme</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />oder (Achtung! Legendärer Wortwitz) Reanimalierung

Ich habe derzeit kein Internet, dafür jedoch massig (naja alles ist relativ) Zeit, eine blitzblanke Wohnung, stecke mitten in den ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Gib mir Tiernamen!" href="https://glotz.net/lesen/gib-mir-tiernamen" rel="bookmark">Gib mir Tiernamen!</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />
Tiere sind schlichtweg grandios!

Auch wenn ich Menschen nicht mag, die es mit der Tierliebe übertreiben und ihre soziale Imkompetenz damit kompensieren - meist garniert mit fadenscheinigen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn der Vater mit dem Sohne</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 07:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen formen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in meiner energiegeladenen Aufholjagd gestern gleich mal den zweiten Beitrag zu einem der wenigen Themen, die ich bereits abgehakt hatte, veröffentlichte, habe ich den Artikel mal schön nach hinten datiert, damit das auch ja keiner merkt. Gut eigentlich stimmt hier tatsächlich irgendwas mit dem Datum nicht, keine Ahnung woran das schon wieder liegt, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Nachdem ich in meiner energiegeladenen Aufholjagd gestern gleich mal den zweiten Beitrag zu einem der wenigen Themen, die ich bereits abgehakt hatte, veröffentlichte, habe ich den Artikel mal schön nach hinten datiert, damit das auch ja keiner merkt. Gut eigentlich stimmt hier tatsächlich irgendwas mit dem Datum nicht, keine Ahnung woran das schon wieder liegt, doch beruhigend zu wissen, dass nicht nur bei mir gerade der Wurm drin ist. Hier also das doppelt abgesicherte Thema der Bücherwoche 19 &#8211; garantiert &#8220;unique&#8221;, wie manche so &#8220;schön&#8221; sagen:</p>
<blockquote><p><em>Wenn der Vater mit dem Sohne&#8230;</em></p></blockquote>
<p>&#8230;und die Mutter gegen die Tochter, die dann wiederum zur vermeintlichen Großmutter, welche ohne Großpapa&#8230;<br />
Erweitere ich das Motto in dieser wirklich logischen Richtung, werfe anschließend den so schön sortierten Keimling beiseite und widme mich einzig und allein seinem Sproß, so kommt dabei folgendes Buch heraus:</p>
<h2>Jessica Soffer &#8220;Morgen vielleicht&#8221;</h2>
<p>&#8230;ist eines der großartigsten Werke, die ich in diesem Jahr lesen durfte. Das Buch ist so dermaßen einfühlsam geschrieben, dass es beim Auf-die-Magengegend-Drücken immer noch hell und weich wirkt. Wie ein überdimensionaler Wattebauch, der sich auf die Lesenden niederschwingt und ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Nun aber von der vorweggenommenen Wirkung zu eigentlichen Inhalt: Alles dreht sich um Lorca. Zumindest das Buch, denn in Lorcas Leben scheint sich nichts um sie zu drehen, sondern vielmehr sie sich um ihre Mutter. Lorcas Mutter hingegen dreht sich hauptsächlich um sich selbst und kulinarische Genüsse. Da müssen auch Lorca und das Buch selbst mitziehen &#8211; es wimmelt nur so von kulinarischen Metaphern, Anspielungen und Speisesymbolik. Dieser Stil riecht und schmeckt aus allen Poren und ist streckenweise appetitanregender als das beste Kochbuch. Lorcas Mutter ist Sterneköchin und Leiterin eines gehobenen Restaurants. Lorcas Vater wurde vor einiger Zeit einfach aus beider Leben verbannt, weil er nicht in den Lebensplan der Mutter passen wollte. Beziehungsweise weil er zu schwach war, seinen Standpunkt, nicht in ihren Plan passen zu wollen, tatsächlich auszuleben. Zu weich. Lorca blickt zu dieser resoluten Frau auf, schluckt ihre eigenen Bedürfnisse, wie die Tränen für den Vater hinunter und versucht es ihrer Mutter in jedem Sinne recht zu machen, indem sie kocht. Nicht einfach nur Kochen &#8211; meisterliches kulinarisches Experimentieren vielmehr. Lorcas Ventil ist sie selbst. Schon als kleines Baby, ballte sie wohl ihre Fäuste dermaßen zusammen, dass sie sich mit den Nägeln die Hände aufstach. Dieses Verhalten ist geblieben, hat sich ausgeprägt und verselbstständigt. Lorca verletzt sich regelmäßig selbst. Nie ist sie ohne frische Wunden. Eines Tages wird Lorca in der Schule beim Schneiden erwischt und daraufhin von dieser verwiesen. Ihre Mutter will sie in ein Internat geben. Irgendwohin wo jemand besser auf sie aufpassen kann und will, als sie selbst. Lorca will allerdings nicht. Nicht etwa, weil sie irgendwen aus ihrer Schule vermissen würde, dazu ist sie zu sehr Einzelgänger. Doch es wäre keiner mehr da, der sich um ihre Mutter kümmern kann &#8211; schließlich sieht sie das als ihre Aufgabe an. Sie besänftigt sie mit dem perfekten Essen &#8211; je nach Gemütslage. Meisterliche Kochkünste sind ihre Verbindung zur Mutter und der einzige Weg, um einen Hauch Anerkennung von diesem unnahbaren Wesen zu erfahren. Doch um die Trennung abzuwenden, muss es schon ein besonderes Gericht sein. Schließlich ist die Situation verfahren. Lorca belauscht zufällig ein Gespräch zwischen ihrer Mutter und ihrer Tante in welchem der mysteriöse Name eines nie gehörten Gerichts fällt. Ein Gericht, mit dem ihre Mutter eine besondere Erinnerung verknüpft. Ein echtes Seelengericht also: Masgouf. So begibt sich Lorca auf die Suche nach diesem mysteriösen Masgouf und findet Victoria, eine alte Frau mit nagender Vergangenheit, deren Mann gerade gestorben ist. Die Irrungen und Wirrungen, persönlichen Entwicklungen und psychischen Umstürze, welche die keimende, wachsende und bald blühende Freundschaft zwischen dem Mädchen und der alten Frau fortan ausmachen, sind schlichtweg mitreißend. Über allem liegt der Schatten von Familiengeschichten, Abhängigkeiten und Sehnsüchten. Die Geschichte hätte also wahnwitziges Potenzial ins Schnulzige abzurutschen, tänzelt aber gekonnt, authentisch und mitreißend um diesen Abgrund herum und hinterlässt neben jeder Menge Kohldampf auch einen erlesenen Geschmack von Liebe und Freundschaft.</p>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Bekenntnisse einer säkularen Monolibristin" href="https://glotz.net/lesen/bekenntnisse-einer-sakularen-monolibristin" rel="bookmark">Bekenntnisse einer säkularen Monolibristin</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Entsetzliche Dinge bahnen sich ihren Weg in das Projekt der 52 Bücher. Dinge, die derart unaussprechlich sind, dass sie wirklich nur rein theoretisch existieren sollten. Dinge, die von solch ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Leichtes Thema &#8211; schwere Kost</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Nov 2013 18:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fellmonster versucht sich derzeit (damals als ich diesen Artikel begann) erfolgreich in der Rolle der &#8220;frisch fröhlichen Frühlingsbrise&#8221; und arbeitet hart am flauschigen Image. Daher gibt es in der 14. Bücherwoche wieder ein wahrhaft einfaches Thema: Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 – 12bändiger Brockhaus ausgenommen} Zunächst musste ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Das Fellmonster versucht sich derzeit (damals als ich diesen Artikel begann) erfolgreich in der Rolle der &#8220;frisch fröhlichen Frühlingsbrise&#8221; und arbeitet hart am flauschigen Image. Daher gibt es in der 14. Bücherwoche wieder ein wahrhaft einfaches Thema:</p>
<blockquote><p><em><a title="dicke Wälzer" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/04/21/52-bucher-woche-14-2/" target="_blank">Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 – 12bändiger Brockhaus ausgenommen}</a> </em></p></blockquote>
<p>Zunächst musste ich ja erstmal wochenlang schmollen, weil die liebe Isi, mir noch in der Nacht der Veröffentlichung, das einzige Buch, welches mir auf Anhieb einfiel, wegschnappte. Allerdings hatte ich das bereits eh verwurstet. <a title="die Wohlgesinnten - Littell" href="http://glotz.net/lesen/niemals-aufgeben">Die Wohlgesinnten</a> heißt der Klopper. Zudem konnte ich bei der daraufhin notwendigen Bestandssichtung endlich mal wieder eine neue Ordnung in die hauseigene Bücherei bringen und habe darüberhinaus noch einige aufregende Entdeckungen tätigen dürfen. Ich zog nämlich jegliche Literatur aus dem Regal, welche mir optisch umfangreich erschien und stellte fest: Papierstärke hat ab einer gewissen Seitenanzahl, eine gehörige Auswirkung auf ebendiese. Da können einige Zentimeter Buchdurchmesser mehr, teilweise sogar mehrere hundert Seiten weniger bedeuten als bei deutlich dünneren Werken. Fasziniert kramte ich meine Regale aus, bilde Stapel auf dem Boden, von denen ich selbst noch nicht wusste, was sie bedeuten sollen. Plötzlich überfiel mich der Drang, nach Zahlen zu sortieren. Einzig hinderlich, dass ich beim Anblick der nächsten Zahl immer gleich die vorhergehende vergesse. Dramatische Szenen spielten sich zwischen den Wälzern ab, auf die ich nicht näher eingehen will, weil meine Fantasie immer noch zu ausgedörrt von der Hitze ist (damals als ich diesen Artikel schrieb, gab es auf unserer Erde scheinbar so etwas wie Wärme), als dass ihr osmotischer Zustand auch nur den Schein eines Blühens zuließe. Die Vergangenheits-DillEmma entschied sich damals wohl für ein sakrales Werk: Eine Bibel. Allerdings nicht irgendeine, sondern die Bibel der Hypochonder!</p>
<h2>Der Pschyrembel</h2>
<p>Seitenanzahl: Glatte 1873<br />
Anzahl der Krankheiten: Nicht zu viele als dass ich sie mir nicht alle im Laufe der Zeit mindestens einmal einbilden könnte.<br />
Dem Isi-Wuff sei daher verziehen, zumal ihr Littell sogar noch mehr Seiten als der meine zu besitzen scheint.</p>
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liebstes Kinderbuch
Vom ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Sex" href="https://glotz.net/lesen/sex" rel="bookmark">Sex</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />....wäre das Thema der 24. Bücherwoche beim Frau Doktor (strg c) Doktor (geguttenbergt) Fellmonsterchen gewesen. Noch bin ich aber nicht auf das passende Buch gekommen. Ein anderes Werk blockiert ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Chabos wissen, wer der Babo ist</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Nov 2013 14:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen formen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wissen geht mir zwar im Konkreten abhanden, doch ich verfüge immerhin über eine mehr als vage Vorstellung was ein Babo ist. Das ist an und für sich merkwürdig: Denn der Babo wurde nun zum Jugendwort 2014 gekürt. Früher auf dem Schulhof wurden diese Heftchen über eine angebliche Jugendsprache von Pons und Langenscheid ja herumgereicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wissen geht mir zwar im Konkreten abhanden, doch ich verfüge immerhin über eine mehr als vage Vorstellung <em>was</em> ein Babo ist. Das ist an und für sich merkwürdig: Denn der Babo wurde nun zum <a title="Jugendwort" href="http://www.jugendwort.de/" target="_blank">Jugendwort 2014</a> gekürt.<br />
Früher auf dem Schulhof wurden diese Heftchen über eine angebliche Jugendsprache von Pons und Langenscheid ja herumgereicht und mit staunenden Augen und lachenden Mündern zur Kenntnis, jedoch keineswegs ernst genommen. Nicht einmal 10% der dort aufgeführten Worte gehörten zum tatsächlichen Sprachschatz von uns &#8211; einer Jugend, die doch angeblich Urheber dieser abstrusen Wortschöpfungen sein sollte. Die meisten Worte kannten wir damals nicht einmal.<br />
Und nun das:<br />
Kaum bin ich in dem Alter, wo ich mich locker bzw. nur noch zum <em>Abzappeln</em> auf einer <em>Gammelfleischparty</em> (Jugendwort 2008) <em>aufbitchen</em> brauche, &#8211; zack &#8211; pflege ich ein fast schon familiäres Verhältnis zur Top-Five der aktuellen Jugendsprache. Allesamt kullerten sie bereits mindestens einmal über meine Stimmbänder oder befinden sich tatsächlich im aktiven Sprachgebrauch. Dieser Umstand sagt sicherlich mehr über die Ermittlungsmethoden jener Wörterbuchverlage heraus, als über mein krampfhaftes Gebahren, meine Jugend nicht loslassen zu können. Vielleicht ist auch schlichtweg die Differenzierung zwischen Jugendsprache und &#8220;Erwachsenensprache&#8221; völliger Mumpitz &#8211; womöglich auch einfach die Altergrenze nicht mehr nur ausschlaggebender Faktor sondern eben zunehmend auch Milieu und Mediennutzung (entkomme doch mal den ganzen hippen und freshen Formulierungen im Internet oder bei einem Spaziergang durch die Offiziell-Noch-Nicht-Ghettos Berlins). Einen weiterhin stabilen Faktor bei der Verbreitung spielt jedoch eindeutig Musik. Zumindest den ollen Babo, den habe ich beim lieben Onkel Rap getroffen. Wir begegneten uns allerdings nicht an der vermeintlichen Quelle, dem erlauchten Herrn Haftbefehl (aus Gründen), sondern erst als der Babo so durch weitere Bands und Foren diffundierte &#8211; soviel also zum Thema Musik und neue Medien&#8230;</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/ve1RgXPWTdk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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...von wegen aller guten Dinge sind drei. Selbst dem 63. Weltuntergang bin ich hiermit offiziell heil entkommen. Und das obwohl 63 ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Perlentaucher &#8211; Bücherberg-er" href="https://glotz.net/lesen/perlentaucher-bucherberg-er" rel="bookmark">Perlentaucher &#8211; Bücherberg-er</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Das Thema der 17. Woche der 52 Bücher bei Miss Puscheligkeit trägt den prägnant eingängigen Titel

Wie wär’s also mit Büchern, die man am Anfang so überhaupt gaaaaar nicht lesen wollte, ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Regenbogenliteratur</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 09:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neunte Bücherwoche hat bei mir persönlich zu gewaltigem Hirnquietschen geführt: Regenbogen Das ist ja nicht einmal nur ein Thema. Wäre ich ausschweifend, so würde ich nach Farben sortieren und dann darin nochmal nach Symbolik, Kultur-Geschichte und spiritueller Wirkung. Zum Glück hat das Eva Heller bei &#8220;Wie Farben wirken&#8221; &#8211; dem Standardwerk im Regenbogenspektrum bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Die neunte Bücherwoche hat bei mir persönlich zu gewaltigem Hirnquietschen geführt:</p>
<p><a title="Regenbogen" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/03/17/52-bucher-woche-9-2/" target="_blank">Regenbogen</a></p>
<p>Das ist ja nicht einmal nur ein Thema. Wäre ich ausschweifend, so würde ich nach Farben sortieren und dann darin nochmal nach Symbolik, Kultur-Geschichte und spiritueller Wirkung. Zum Glück hat das Eva Heller bei &#8220;Wie Farben wirken&#8221; &#8211; dem Standardwerk im Regenbogenspektrum bereits erledigt.<br />
Bucherwähnung abgeschlossen.<br />
Artikel zu ende.<br />
Nicht?<br />
Regenbögen in Einzelteilen gülden nicht?<br />
Nun denn, so präsentiere ich die ersten zwei halbwegs literarischen Assoziationen, die mir zum Thema durch den Kopf latschten:</p>
<h2>Spinnboden &#8211; Das Lesbenarchiv</h2>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/regenbogen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2455" title="regenbogen" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/05/regenbogen-300x199.jpg" alt="queen der regenbögen" width="300" height="199" /></a>Der erste Gedanke bei Büchern und Regenbögen geht natürlich unweigerlich in Richtung queere, schwul-lesbische oder sonstwie abseits der Heteronormativität gefärbte Literatur. Davon habe ich ein lächerliches Regal zu Hause rumstehen. Doch unweit der heimischen Bücherbestände existiert ein uriger Dachboden, der <a title="Lesbenarchiv" href="http://www.spinnboden.de/" target="_blank">&#8220;die größte Sammlung von Zeugnissen und Spuren lesbischer Existenz europaweit&#8221;</a> beherbergt. Hier finden sich interkulturelle Schätze der Frauen- &amp; Lesbenliteratur, seltene Filme (wie die Reportage von Ulrike Meinhoff zur <a title="Meinhoff Kinderheim" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heimkampagne" target="_blank">Heimkampagne</a>) Lesungen &amp; Veranstaltungen. Insgesamt eines der geschichtsträchtigsten Stöberstübchen, das bei einem Besuch in Berlin durchaus mal berücksichtigt werden sollte. Kleiner Semikritikpunkt dabei: Ich bin mir nie ganz sicher, wie frei zugänglich die Räumlichkeiten und Veranstaltungen &#8220;männlichen&#8221; Wesen sind. Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun, sondern ist, sollte wem der Eintritt tatsächlich einmal temporär verwehrt werden, sicher eher Phänomenen wie Rückzugsräumen oder gar auch Übergriffserfahrungen geschuldet. Wie zweifelhaft nun dabei die Sache mit der Geschlechtszuweisung und pauschaler Ausgrenzung betrachtet werden könnte, möchte ich, da ich nicht einmal gesicherte Erkenntnisse über aktuelle Zutrittsbedingungen habe, lieber außen vorlassen.</p>
<h2>Regenbogenbrücke</h2>
<p>Den Ort und das Gedicht dazu kennt wahrscheinlich jedes Menschenkind, das bereits ein Tier vermisst. Als ich zum ersten Mal davon hörte, fand ich es furchtbar albern und kitschig und überhaupt abgrundtief blöd. Doch ich kam <span style="text-decoration: underline;">damals</span> gerade mit dem grandiosen Freaky (Hund aller Hunde) sowie mit einer ebenso niederschmetternden wie plötzlichen Diagnose vom Tierarzt: &#8220;Darmkrebs &#8211; maximal eine Woche noch&#8221; wurde mir volles Karacho in die Magengegend geschleudert. So saß ich kurz darauf aufgelöst in der Küche meiner besten Freundin, die mir auf unergründlichen Wegen zwei Flaschen Jägermeis*e* eingeflößt hatte (ich hasse Jägerm*ist*). Zudem bin ich kein besonders besonnener Trauertyp. Ich find das Gedicht im übrigen auch heute noch furchtbar albern und kitschig und überhaupt abgrundtief blöd. Ich werde es hier auch nicht reinstellen. Zum einen kennt das ja eh jede_r. Zum anderen fliegen mir bei jedem Lesen auf mysteriöse Weise etwa sieben Kilo Sand in die Augen inklusive der rein körperlichen Abwehrreaktion des Ausschwemmens jenes feinkörnigen Gerölls &#8230;und da ich ja nie heule und auch nicht in die Nähe eines solchen Verdachts geraten möchte, lassen wir das mal&#8230;</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Schuldfragen" href="https://glotz.net/lesen/schuldfragen" rel="bookmark">Schuldfragen</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Nachdem mein Umzug der Artikel zum 52 Bücherprojekt nun endlich abgeschlossen ist, möchte ich mich mal wieder an die Aufholjagd machen. Es stehen lediglich nur noch drei Themen aus und das ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Treibholz" href="https://glotz.net/spiele/treibholz" rel="bookmark">Treibholz</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />

Ich nehme ja prinzipiell alles mit, was so auf der Straße rumliegt (das Glück, das Geld...). Einige Dinge überlasse ich jedoch naturgemäß lieber jenen, die mehr damit anfangen können. ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Walkrampf</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 11:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[Faschopack]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundestagswahl dieses Jahr rückt näher und näher. Bedrohlich blicken die Spitzenkandidat_innen bereits allerorten von den Laternenpfählen. Die Stadt ist gepflastert mit schlechten Sprüchen, ähnlich dem Gästebuch prä- oder postpubertierender,geschmacksverirrter Zitatedrescher_innen. Nur mit weniger Glitzer. Schade eigentlich. So ein in der Morgensonne funkelndes FDP-Plakate, welches Radfahrer_innen blendet und die Diskostimmung der letzten Nacht aufleben lässt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/cdu-fleisch-kantine.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2462" title="cdu fleisch kantine" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/cdu-fleisch-kantine-300x213.jpg" alt="steak kantine grüne" width="300" height="213" /></a>Die Bundestagswahl dieses Jahr rückt näher und näher. Bedrohlich blicken die Spitzenkandidat_innen bereits allerorten von den Laternenpfählen. Die Stadt ist gepflastert mit schlechten Sprüchen, ähnlich dem Gästebuch prä- oder postpubertierender,geschmacksverirrter Zitatedrescher_innen. Nur mit weniger Glitzer. Schade eigentlich. So ein in der Morgensonne funkelndes FDP-Plakate, welches Radfahrer_innen blendet und die Diskostimmung der letzten Nacht aufleben lässt. Irgendwie hätte das doch was.</p>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/merkel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2465" title="merkel" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/merkel-300x213.jpg" alt="Deutschland-Weitblick-Merkel" width="300" height="213" /></a>Vielerorts werden dieser Tage die <a title="grosse Parteien kleine Inhalte" href="http://www.der-postillon.com/2013/08/parteien-fassungslos-wahlplakate-von.html" target="_blank">sinnentleerten bzw. nichtvorhandenen Aussagen auf den Wahlplakaten</a> der großen Parteien kritisiert. Die Titanic entwarf anlässlich dieses Phänomens sogar ein wunderbares Spielzeug, mit dem sich flugs das ideale CDU-Plakat selber machen lässt: Der <a title="CDU Wahlplakat Generator" href="http://www.titanic-magazin.de/cdu-wahlplakat-generator/" target="_blank">CDU-Plakat-Generator</a>. Unbedingt rumspielen!<br />
Allwährlicher Beliebtheit erfreuen sich ja auch die Parodien der NPD-Plakate. Ich gebe zu, oftmals sind hier Original und Fälschung nur schwer auseinander zu halten. Ein kleiner Indikator zur besseren Identifizierung: Was Ihnen da bei einem Plagiat im Halse stecken bleibt, ist das Lachen. Beim Original handelt es sich überwiegend eher um Ihren Mageninhalt.<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/npd-bullshit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2482" title="npd-bullshit" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/npd-bullshit.jpg" alt="npd plakate persiflage" width="720" height="540" /></a></p>
<div id="attachment_2481" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/karin_maag_rainer_rainer_kann_mit_karin_maag.jpg"><img class="size-medium wp-image-2481 " title="karin und rainer turteln auf laternen" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/karin_maag_rainer_rainer_kann_mit_karin_maag-224x300.jpg" alt="Karin mag Rainer" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Karin und Rainer sitzen auf&#39;m Baum, Rainer zupft Karin zärtlich am Saum. Karin trägt Dirndl und füllt es auch aus. Rainer findet Karin ist ein Augenschmaus.</p></div>
<p>Schön ist auch jene Sitte, welche offenbar ohne Umwege von Marketingstrateg_innen außerhalb der Wahlbranche übernommen wurde. Schamlos werden hier die Gepflogenheiten großer Automobilkonzerne und ihrer Art zu werben übernommen. In sprechenden Plakaten werben Kandidaten von CDU und FDP schon vorab für die gewünschten Koalitionspartner (Das Bild fand sich übrigens im <a title="Fakeblog" href="http://www.fakeblog.de/" target="_blank">Fakeblog</a>).<br />
Nebenbei finden auch ungewollte, nonverbale Gespräche zwischen den jeweiligen öffentlichen Personen statt. Bei mir um die Ecke hängt beispielsweise ein strahlend lächelndes CDU-Männchen über einem unsicher dreinschauenden SPD-Kandidaten. So etwas möchte die von Wahlplakaten beeinflussbare Wählerschaft doch unbedingt sehen. In Scharen versammeln sie sich um jene Laternen und fragen die hinabblickenden Orakel, wie sie es mit der Eurokrise und insbesondere mit der finanziellen Zukunft des Laternenmastwählenden so halten. Dabei mischt sich unter die Mimik des Strahlemanns scheinbar eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, welche vermeintliche Zukunftssicherheit nicht nur unterschwellig zu suggerieren scheint. Die Unsicherheit des Konkurrenten unterdes sinkt mitsamt seiner Mundwinkel auf die umstehenden Passant_innen hinab. Gelungen.</p>
<div id="attachment_2483" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/christoph-batman.jpg"><img class="size-medium wp-image-2483" title="christoph bratmann - batman" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/christoph-batman-225x300.jpg" alt="Batman in die Politik" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Politik braucht endlich wieder den einen starken Mann!</p></div>
<p>Doch ernsthaft: Lässt sich in Zeiten des Internets und dem übermäßigen Fernsehkonsum überhaupt noch irgendwer von Wahlplakaten beeinflussen? Handelt es sich bei diesem überholten Medium nicht um eine Papier- &amp; Holzverschwendung sondergleichen? Wieso machen die Grünen dann eigentlich bei diesem Frevel mit? Wenn schon des Atomausstiegs als grundsätzlichem Themas beraubt, so könnte gerade auf dieser Schiene doch wenigstens noch etwas Glaubwürdigkeit für die ursprünglichen Wurzeln gewahrt werden. Sollte sich das durchsetzen, hätte das ganze ja auch den schnuckeligen nebeneffekt, dass ganze Straßenzüge von solch unerträglichen Leinwänden mit NPD-Rotzereien oder AFD-Dümmlichkeiten befreit wären. Oder würden bei solchem Gebahren die kleinen Parteien den kürzeren ziehen und das desinteressierte Stimmvieh eh im stetig wiederkehrenden Rhythmus das Kreuz auch nur wieder dort setzen, wo es eben schon seit Jahren hingehört?</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2467" title="wahlwerbung-ohne Widerrede" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/wahlwerbung-300x213.jpg" alt="Wahlwerbung ohne Sinn und Widerrede" width="300" height="213" /></p>
<p>Würden bei ausbleibender Dekoration womöglich einige Menschen überhaupt nicht mitbekommen, dass &#8220;schon wieder&#8221; Wahlen sind? Doch à propos du AFD, ein kleines aber feines Blog hat dieser Tage dann noch mein amüsiertes Interesse auf sich gezogen: <a title="AFD-Wähler stellen sich vor" href="http://afdwaehlerstellensichvor.tumblr.com/" target="_blank">AFD Wähler stellen sich vor</a>- sollte allerdings auch nicht unbedingt direkt im Anschluss an eine Mahlzeit oder gar während des Essens zu sich genommen werden &#8211; es sei denn ihr habt euren Bildschirm nicht mehr lieb&#8230;</p>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/wahlwerbung.jpg"><br />
</a></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Witznich" href="https://glotz.net/schwachfug/witznich" rel="bookmark">Witznich</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />

Soeben beim Einkauf festgestellt, dass es schon lange keinen anständigen Lebensmittelskandal mehr gab

- BUMM TÄH -

Gurken kosten derzeit etwa das 79-fache, wie einst zu glorreichen ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Zukunftsmusik" href="https://glotz.net/lesen/zukunftsmusik" rel="bookmark">Zukunftsmusik</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Die Mayas haben sich verrechnet!


Oder zumindest jene, die an den Maya-Kalender und dessen Aussagekraft zwecks Weltuntergang glauben.




Ich sag es ja nicht oft, doch dieses Jahr schon das ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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