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	<description>...Lesen ist seliger denn Gaffen!</description>
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		<title>Valentinstag</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 20:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrischer Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Frei-Naiv-Kindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Mock]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Mock, Du bist abends der letzte Gedanke vorm Schlafengehen. Morgens drängst du dich auch abrupt in meine Gedanken. Meist so gegen vier Uhr früh. Diese Angewohnheit hältst du echt hartnäckig, egal, was ich versuche. Ob ich dich später ins Bett bringe oder früher, dich auspowern lasse oder dir einen chilligen Tag bereite, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Für den Mock,</h2>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2018/02/IMG_20180129_164057.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2973" title="Mock-am-Mal" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2018/02/IMG_20180129_164057-225x300.jpg" alt="Der Mock steht vorm Gedenkstein für die Opfer des Faschismus" width="225" height="300" /></a>Du bist abends der letzte Gedanke vorm Schlafengehen. Morgens drängst du dich auch abrupt in meine Gedanken. Meist so gegen vier Uhr früh. Diese Angewohnheit hältst du echt hartnäckig, egal, was ich versuche. Ob ich dich später ins Bett bringe oder früher, dich auspowern lasse oder dir einen chilligen Tag bereite, ob du krank oder gesund bist. Ganz ehrlich, in den ersten Augenblicken bin ich nicht sooo erfreut darüber. Oft versuche ich, weiter zu schlafen. Du aber bist hartnäckig. Kannst stundenlang das Mantra &#8220;Mama, aufstehen!&#8221; singen. Trällerst wahlweise auch &#8220;Alle Vögel sind schon da&#8221; oder andere schmissige Kracher von &#8220;Oh, Tannebaum&#8221; bis &#8220;We will rock you&#8221; &#8211; auch wenn du das R und das F vielleicht noch differenzieren üben solltest. Oder du findest ein Spielzeugauto, das ganz unbedingt zum Schlafen mit ins Bett musste und funktionierst mich zur Autobahn um. Jedenfalls könnte ich manchmal&#8230; Fahre hoch&#8230; und dann grinst du so schräg. Zack &#8211; ist Valentinstag im Herzen. Jeden verdammten Morgen.</p>
<h2>Vom Valentinstag zum Weihnachtsabend</h2>
<p>Am Valentinstag begann auch deine Geschichte. So ganz traditionell. Nein, nicht die mit den Bienen und Blümchen. Also schon die auch, aber da warst du dennoch weitere sechs Jahre &#8220;Quark im Schaufenster&#8221;, wie meine Mutter, die nun Oma Biene heißt, zu sagen pflegte. Du selbst bist mein kleines Weihnachtswunder. &#8220;Der Nachstrebende&#8221;, wie dein Name es auch besagt. Der direkt einzog, als einfach alles schief ging. Unerwartet von allen anderen &#8211; ich war mir mit einer erstaunlichen Ruhe dessen fast bewusst. Alle sagten, ich soll es verdauen, mich nicht grämen, wenn es nun erstmal nicht wieder klappt. Nichts erzwingen. Du bist weder erzwungen, noch irgendwie ein Ersatz für einen Verlust. Du bist der Mensch, den ich mir nicht besser hätte wünschen können. Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie irre toll du einfach bist. So offen krähst du jedem ein &#8220;Hallo!&#8221; entgegen. Und oft genug erweichst du auch ein miesepetrig deutsches Herz. Sorry, dass du in diesem Land mit dem wenigen Lächeln aufwächst. Ich hoffe inständig, es enttäuscht dich nicht irgendwann zutiefst. Gerade auch in diesen Zeiten. Manchmal schaust du traurig, wenn du Ignoranz begegnest &#8211; viel zu oft. Aber du trötest einfach den nächsten an. Bewahre dir das bitte. Bewahre dir deine ganze bekloppte Persönlichkeit, die du bisher entfaltet hast. Ich muss es ja wohl nicht sagen, aber: Ich liebe dich!</p>
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Munkel Trogg - Der kleinste Riese der Welt
Munkel Trogg sprang vor einiger Zeit bei ...</li>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kinderlieder mit Tot</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 15:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Mock]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit ereigneten sich Dinge, die dazu führten, dass ich mich mit zunehmender Häufigkeit dazu genötigt sehe, zu singen. Meiner immensen sozialen Verantwortung gegenüber der Menschheit zum Trotze, singe ich Kinderlieder. Überwiegend in gesellschaftlich akzeptablem Kontext, also so mit Kindes. Es kommt allerdings durchaus auch mal viel zu oft vor, dass ich auch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2966" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2017/04/kinder-lieben-den-Tod.jpg"><img class="size-medium wp-image-2966" title="kinder lieben den Tod" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2017/04/kinder-lieben-den-Tod-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kinder lieben den Tod ....und Blut ....und Zucker</p></div>
<p>Vor einiger Zeit ereigneten sich Dinge, die dazu führten, dass ich mich mit zunehmender Häufigkeit dazu genötigt sehe, zu singen. Meiner immensen sozialen Verantwortung gegenüber der Menschheit zum Trotze, singe ich Kinderlieder. Überwiegend in gesellschaftlich akzeptablem Kontext, also so mit Kindes. Es kommt allerdings durchaus <del datetime="2017-04-04T08:16:33+00:00">auch mal</del> viel zu oft vor, dass ich auch nach Abgabe des Mocks (=Kind &#8230;.und ja, es wurde uns bereits zugetragen, dass dies dialektal auch eine Bezeichnung für stinkendes Ekelgezeuchse ist &#8211; betrachtet man aber die Ereignisse rund um die Nahrungsaufnahme und Verdauung eines solchen Minimenschen, ist die Synonymie jetzt auch nicht sooo tragisch) in der Kita des Vertrauens, gesichtet werden kann, wie ich mehr so semiprofessionell wirkend laut irgendwelches Kleinkind-Liedgut vor mich hinschmettere.</p>
<p>Bei diesem neuen &#8220;Hobby&#8221; fiel mir jedenfalls auf, dass erstaunlich viele Kinderlieder vom Tot handeln. Und nicht nur einfach so im aufklärerischen Sinne, des sanften Heranführens der noch unbedarften Mitmenschen an diesen schwer realisierbaren Fakt. Nein. Vielmehr in einen rücksichtslosen Haha-Haudrauf-Ton</p>
<h3>Hänsel und Gretel</h3>
<blockquote><p>Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein, ward sie geschoben von Hans und Gretelein. Die Hexe musste braten, die Kinder geh&#8217;n nach Haus, nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus.</p></blockquote>
<p>Gut, bei Märchen is Mordlust ja bereits hinlänglich bekannt und irgendwie so mit dem Kulturgut-Argument zwangsakzeptiert.</p>
<h3>Fuchs du hast die Gans gestohlen</h3>
<blockquote><p>Seine große, lange Flinte schießt auf dich den Schrot, dass dich färbt die rote Tinte und dann bist du tot.</p></blockquote>
<p>Hier finde ich auch die melodiöse Betonung &#8220;und dann bist du tohohooot&#8221; irgendwie besonders schräg. Sicher, das Ganze (Ganse &#8211; höhö) entstand vermutlich in einer Zeit, als Mensch und Tier noch so halbwegs auf Augenhöhe um die Ressourcen kämpften, dennoch klingt es schlichtweg fies von oben herab, wenn dem Fuchs dann vorgeschlagen wird, dass der sich ja auch bitteschön von Mäusen ernähren kann, während man sich schön selbst den Gänsebraten reinschaufelt.</p>
<h3>Ein Mops kam in die Küche</h3>
<blockquote><p>|:Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei. Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops entzwei.   Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab und setzten drauf ´nen Grabstein, darauf geschrieben stand::|</p></blockquote>
<p>Nö! Zumal ich beim Radfahren oft aus Versehen &#8220;Mock&#8221; statt &#8220;Mops&#8221; trällere, was die Sache noch um einiges makaberer macht. Aufgrund der hohen Ohrwurm-Qualität des Liedes, versuche ich zwanghaft eine Routine für eine abgemilderten Umdichtung zu entwickeln, aber ich rutsche immer in den alten Text.</p>
<h3>Auf einem Baum ein Kuckuck</h3>
<blockquote><p>Auf einem Baum ein Kuckuck simsaladimbam basaladusaladim, auf einem Baum ein Kuckuck saß. Da kam ein junger Jägers-, simsaladimbam basaladusaladim, da kam ein junger Jägersmann. Der schoss den armen Kuckuck, simsaladimbam basaladusaladim, der schoss den armen Kuckuck tot.</p></blockquote>
<p>Warum zum großen und allmächtig heiligen Fuck schießt man denn auf arme Kuckuckse?! (=offizieller Plural! Wirklich und wahrhaftig!) Außer morgens um 4 Uhr nach drei durchzechten Nächten gibt es dafür doch keinen anständigen Grund &#8230;.oder?</p>
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Immer diese Kinderschiene bei denen. Das ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Prokrastination extreme</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 06:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ruhe!]]></category>
		<category><![CDATA[Faschopack]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich musste hier noch etwas aufräumen &#8211; behaupte ich jetzt mal. Es kann ja eh keiner sehen, wie viele angefangene Beiträge hier noch rumliegen, über die ich alle naselang stolpere. Der kleine Messie in mir (nich der Lionel, mit ohne e) möchte sich allerdings von nichts trennen. Wie wenig ich hier seit dem &#8220;Lichtschalterknipps&#8221; gemacht habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich musste hier noch etwas aufräumen &#8211; behaupte ich jetzt mal. Es kann ja eh keiner sehen, wie viele angefangene Beiträge hier noch rumliegen, über die ich alle naselang stolpere. Der kleine Messie in mir (nich der Lionel, mit ohne e) möchte sich allerdings von nichts trennen. Wie wenig ich hier seit dem &#8220;Lichtschalterknipps&#8221; gemacht habe &#8211; also außer soeben 683 Benutzer gelöscht und mal die Anmeldemöglichkeit im Blog rausgenommen &#8211; das erwähne ich einfach nicht. Ich experimentiere derzeit mit &#8220;tatsächlich arbeiten, wenn ich schon mal da bin&#8221;. Das ist recht zeitraubend. Also was das Ding mit der Bloggerei angeht. Nun gut hochaktuell experimentiere ich vielmehr mit &#8220;Olé, ich hab Angina! Bitte tötet mich&#8221;, aber das ist eine andere Sache. Immerhin komme ich so mal zum Schreiben. Abgesehen von den fünf-minütigen Pausen, in denen ich mit Schlucken beschäftigt bin. Man möge mir das verzeihen. Lesen Sie einfach etwas langsamer, verehrte Daminnen und Herrinnen. Immerhin, vielleicht treffe ich damit ja einen Nerv, schließlich sind auch Sie sind in den letzten drei Jahren des Schweigens älter geworden. Mindestens drei Jahre, munkelt man. Im Alter soll es ja, neben Geschwindigkeit und Konzentration, auch zunehmend an Zurechnungsfähigkeit mangeln. Hinsichtlich dieser aus den Fugen geratenen demografischen Entwicklung, jener umgestürzten Bevölkerungspyramide, Zeichen der sogenannten &#8220;Überalterung der Bevölkerung&#8221; in diesem unseren (menschlich gesehen nich ganz so) schönen Lande. Dit merkt man:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/-vQNTU7Dv2g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8230;.obwohl ja auch gesagt werden muss, dass irgendwie auch ne Menge &#8220;junge&#8221; Leute &#8216;n Brett oder ganze vernagelte Bretterbuden vorm Kopf haben (mittlerweile?). Dieser ganze obskure Rechtsrutsch war auch ein Grund hier lange Zeit einfach nichts zu schreiben. Eigentlich wäre er Anlass gewesen, jeden Tag hier rumzuschrei(b)en, aber zum einen blieben mir so oft die Worte weg und zum anderen lähmt mich Anspruch. Ich bin schon außerhalb dieses kleinen Universums hin und hergerissen, was ich denken soll. Es verwirrt und erschüttert mich, dass mittlerweile Hinz und Kunz, irgendwelche mir semibekannten Hundebesitzer beim Gassi beispielsweise meinen, sich frank und frei rassistisch äußern zu können, mich arglos ins Vertrauen über &#8220;die Flüchtlinge&#8221; und irgendwelche kruden Ängste zu nehmen. Mag ja sein, dass so 5% dieser geäußerten Ängste tatsächlich Bezug zur Realität haben, der Rest ist jedoch emotional aufgebauscht bis hin zu völlig an den arisch blonden Haaren herbeigezogen. Sorry, kann ich nich ernst nehmen &#8211; Sorry, wollte ich auch gar nix zu schreiben. Nun stehts hier und kann als radikale Zusammenfassung der letzten Jahre auch erstmal bleiben.</p>
<p>Was gibt es noch neues? Achja &#8211; Wissenschaftler sind gemeine Hunde</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p lang="en" dir="ltr">This newly discovered species of moth has been named after Donald Trump. Can you guess why? <a href="https://t.co/5SW3ZXz0hW">https://t.co/5SW3ZXz0hW</a> <a href="https://t.co/zI4T3KVsDy">pic.twitter.com/zI4T3KVsDy</a></p>
<p>— CNN (@CNN) <a href="https://twitter.com/CNN/status/821907785961050115">19. Januar 2017</a></p></blockquote>
<p>Die armen kleene Mottekens</p>
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Kennen Sie das? Sie arbeiten versonnen oder gar hoch ambitioniert vor sich hin und dann das: Ihr Abteilungsleiter kommt von einem Meeting mit dem Boss. Offensichtlich wurde Chefchen soeben von ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Tapps Klatsch Klick</title>
		<link>https://glotz.net/krempel/tapps-klatsch-klick</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 07:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst natürlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Schritte in der Dunkelheit Verzweifelt suchendes Klatschen an einer über Jahre ausgekühlten Wand Ein Klicken Langsam aufflackerndes Neonlicht erhellt einen virtuellen Raum unter einer noch virtuelleren meterhohen Staubschicht: Hallo? Auf den zweiten GlotzKurz angebundenHeute trainieren wir gleich vielerlei mehr oder weniger ausgeprägte Charaktereigenschaften. Das Fellmonster wirft uns mit Hölzern zurück in wichtige Phasen des frühkindlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schritte in der Dunkelheit<br />
Verzweifelt suchendes Klatschen an einer über Jahre ausgekühlten Wand<br />
Ein Klicken<br />
Langsam aufflackerndes Neonlicht erhellt einen virtuellen Raum unter einer noch virtuelleren meterhohen Staubschicht:</p>
<p>Hallo?</p>
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Bücher, die Euch von der Hauptfigur haben träumen lassen! Motto: Ich will so sein, wie ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Deutschstunde" href="https://glotz.net/lesen/deutschstunde" rel="bookmark">Deutschstunde</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Nach langer, langer Zeit melden wir uns zurück zu den 52 Büchern. Wir holen tief Luft und starten in etwa den drölfzigsten Anlauf zur angekündigten "spektakulären Aufholjagd" - einer Art ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die Rezension als Rezept_ionist_in</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 14:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder Bücherzeit und diese Woche sollte mir das Thema ausgesprochen leicht fallen, denn es ist von mir und ich weiß sogar noch, wie beziehungsweise wieso ich darauf kam: Diese Rezension! (…ist so viel kunstvoller als das Buch *schmacht* / …hat ja wohl den Popo offen! Man sollte sie verbuddeln! Mit’m Gesicht nach unten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Es ist wieder Bücherzeit und diese Woche sollte mir das Thema ausgesprochen leicht fallen, denn es ist von mir und ich weiß sogar noch, wie beziehungsweise wieso ich darauf kam:<br />
<a title="Schöne Rezensionen" href="https://monstermeute.wordpress.com/2014/08/31/52-bucher-woche-5-3/" target="_blank"><em>Diese Rezension! (…ist so viel kunstvoller als das Buch *schmacht* / …hat ja wohl den Popo offen! Man sollte sie verbuddeln! Mit’m Gesicht nach unten und überhaupt! / …hat mich vor dem Bösen bewahrt / …hat mir den Weg in den Lesehimmel gewiesen)</em></a></p>
<p>Vorweg sei erwähnt, dass ich herkömmlichen Rezensionen eigentlich eher wenig Beachtung schenke. Sie bewirken selten, dass ich mir tatsächlich in Buch kaufe, noch dass ich die Finger davon lasse. Einen derartigen Einfluss besitzen höchsten Klappentexte, Cover, Bauchgefühl oder Empfehlungen von geschmacklich kompetenten Freund_innen. In letztere Kategorie fallen allerdings auch einige Beiträge diverser Mitstreiter_innen der 52 Bücher. Rezensionen des Feuilletons lasse ich allerdings zunehmend komplett ungelesen.<br />
Die Rezension an sich spielt sich bei mir also nicht unbedingt als die Rezeptionistin in der Hotellobby zum Leseerlebnis auf, die einem schon bei der Ankunft am Reiseziel durch flapsiges oder schleimiges Verhalten klarmacht, wie der Aufenthalt die nächste Zeit so laufen wird. Vielmehr ist sie so eine Art Beipackzettel: Manche Nebenwirkungen treten ein und andere treffen eben nur den Unglücksraben unter Zehntausend. Bei diesem Gleichnis wird Literatur irgendwie zum relativ berechenbaren Glücksspiel, entweder sie wirkt wie vorgesehen oder man findet sich Blut kotzend im Rinnstein wieder. Der Rest landet auf dem Index oder wird gar nicht erst zugelassen &#8211; Schrägstrich &#8211; verlegt. Passt! &#8230;oder ist die Rezension dann gar Rezept und Beipackzettel? Gibt es Bücher, die unters BTMG fallen (sollten)?</p>
<h2>Rezensionen zum Hören</h2>
<p>Auf RadioEins gibt es wöchentlich eine Sendung namens &#8220;Die Literaturagenten&#8221;. Neben einer, von irgendwelchen offiziellen Bestsellerlisten unabhängigen Bücherliste, die sich vor allem an erfragten Verkaufszahlen ausgewählter Buchläden in Berlin und Brandenburg orientiert, wird hier auch stets das ein oder andere Buch vorgestellt, darüber gestritten oder sich mit den Autor_innen drüber unterhalten. Hier mag ich die persönliche und sehr außergewöhnliche Auswahl der Bücher wirklich ziemlich gut leiden und vertraue empirisch auch großteils den Meinungen der Moderator_innen.</p>
<h2>Die Rezension zum Themenvorschlag</h2>
<p>Auf das Motto kam ich übrigens nach dem Lesen einer Rezension, wenn das in dem Fall so genannt werden kann, von André Herrmann. Der Poetry Slammer hat in seinem Blog ein Experiment gewagt:<br />
Eine quasi Livezusammenfassung des Inhalts und seiner eigenen Gedanken beim Lesen von &#8220;50 Shades of Grey&#8221;.<br />
Warum er dieses Martyrium, denn nichts anderes kann dieser Prozess gewesen sein, auf sich genommen hat, erschließt sich mir zwar nicht. Doch dafür sorgte jener offensichtlich masochistische Chrarakterzug in ihm für einen detailierten wie brillanten Exkurs in menschliche Abgründe. Abgründe witzigster Langeweile, komischster Fremdscham und sogar gesellschaftskritischer Diskurse. Diese &#8220;Rezension&#8221; findet sich unter dem aussagekräftigen Titel &#8220;<a title="50 Shades of nee" href="http://www.andreherrmann.de/50-shades-of-nee-ey" target="_blank">50 Shades of nee, ey</a>&#8220;. Eine echte Rezension zum Liebhaben. Von der Länge her sogar etwas für einen lauschigen Abend vor dem Kamin. Hinterher fühlt man sich derart erschöpft, als hätte man es geschafft, sich selbst durch das Original zu quälen, so mitreißend ist diese Schilderung einer offenbar überaus leidvollen Erfahrung gehalten. Dennoch bleibt die beruhigende Gewissheit es eben nicht getan und nichts verpasst zu haben. Zudem konnte ich mich als Passivleser dieses Romans sicherlich weitaus köstlicher amüsieren, als es der Herr Herrmann tat.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Krankhafte Empathie &#8211; Die Unfähigkeit zum Hass" href="https://glotz.net/lesen/krankhafte-empathie-unfaehigkeit-zu-hassen" rel="bookmark">Krankhafte Empathie &#8211; Die Unfähigkeit zum Hass</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Manchmal wünsche ich mir einen symbolischen Nussknacker oder einen nussigen Symbolknacker, genaueres weiß ich nicht. Jedenfalls materialisierte sich dieser Wunsch zunehmend, nachdem ich nun schon ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Kulinarischer Roman &#8211; Es kann nur einen geben!" href="https://glotz.net/lesen/kulinarischer-roman-es-kann-nur-einen-geben" rel="bookmark">Kulinarischer Roman &#8211; Es kann nur einen geben!</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Ich stehe dem aktuellen Bücher-Thema wahrhaft ratlos gegenüber:

“Essen und Trinken” (allerdings keine Kochbücher, jedenfalls eigentlich nicht)

Dazu fallen mir zwar eine ganze Reihe mehr ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lukrative Geschäftsidee (1)</title>
		<link>https://glotz.net/musik-video-film/lukrative-geschaftsidee-1</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 23:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Sommer war echt verdammt schnecklich™ (Wort ist natürlich von Schnecken-Uli geklaut). Im wahrsten Sinne. Fast täglich legte ich eine mehr oder weniger elegante Hopseinlage über unsere Hauseinfahrt hin. Der Grund waren zentnerweise Nacktschnecken. Manchmal bin ich versehentlich doch auf eine getreten und habe mich gedanklich bei ihr, etwaigen Schöpfern und Schnecken-Uli entschuldigt. Meine Oma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Sommer war echt verdammt schnecklich™ (Wort ist natürlich von <a href="http://www.schnecklich.net/" title="Schnecklich schön" target="_blank">Schnecken-Uli</a> geklaut). Im wahrsten Sinne. Fast täglich legte ich eine mehr oder weniger elegante Hopseinlage über unsere Hauseinfahrt hin. Der Grund waren zentnerweise Nacktschnecken. Manchmal bin ich versehentlich doch auf eine getreten und habe mich gedanklich bei ihr, etwaigen Schöpfern und Schnecken-Uli entschuldigt. Meine Oma hingegen hat ein regelrechter Blutrausch oder vielmehr Schleimwahn gepackt. Die rannte nämlich ganze Maratonnen durch ihren Garten und sammelte die armen Viehcher ein, um sie in großen Gläsern mit Salzwasser zu ungewollten Schwimmeinlagen zu animieren.<br />
Heute hat sie beim Inspizieren einer ihrer Pflanzen dann ein Nest gefunden. Ein Nest mit Schneckeneiern:<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/IMG_046011.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2903" title="Schneckenkaviar" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/IMG_046011-768x1024.jpg" alt="Schneckeneier" width="570" height="760" /></a><br />
Hatte ich so noch nie gesehen. Ich wollte ja ursprünglich welche mitnehmen und beobachten, wie sich aus diesen transparenten Gelkügelchen bitteschön so eine verhältnismäßig riesige und dunkle Schnecke entwickelt. Kurz: Ich wollte ausbrüten und fotografisch dokumentieren. Mein Opa meinte aber, die schlüpfen erst im nächsten Jahr. Da meine Aufmerksamkeitsspanne etwa der Länge von Berlusconis Penis entspricht*, habe ich das lieber sein lassen. Nachher vergesse ich die Kügelchen und irgendwann im Frühjahr begrüßt mich eine empörte Schneckenarmee beim Öffnen meiner Schranktür.<br />
Achja, die &#8220;Geschäftsidee&#8221; in der Überschrift. Da war ja was: Ich hab natürlich umgehend mal geschaut, ob sich das Zeug als essbar herausstellt und Potenzial zur Delikatesse hätte. Und siehe da, wird schon verkauft. Ja, es gibt tatsächlich so etwas wie Schnecken-Kaviar-Farmen. Allerdings nur für die Eier von Weinbergschnecken. Ein viel gewichtigerer Haken ist jedoch, dass die Produktionskosten scheinbar derartig hoch sind, dass selbst Nobelrestaurants stets nur mal eben kleinste Mengen abnehmen und sie ihren Gästen lediglich sporadisch anreichen. Hat sich also erledigt mit der Idee.</p>
<p>_____<br />
*Bei Fragen in Sachen Penisverlängerung und Sex mit den abgefahrensten Dingen wenden sie sich bitte vertrauensvoll an die <a href="https://monstermeute.wordpress.com/category/das-monster-die-sprechstunde/" title="Penisverlängerung gnihihi" target="_blank">Mikrobiologin Dr. Dr. Fellmonster</a></p>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Treibholz" href="https://glotz.net/spiele/treibholz" rel="bookmark">Treibholz</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />

Ich nehme ja prinzipiell alles mit, was so auf der Straße rumliegt (das Glück, das Geld...). Einige Dinge überlasse ich jedoch naturgemäß lieber jenen, die mehr damit anfangen können. ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Zettel- und Taschentuch-Alarm</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 09:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst natürlich]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verzettel mich ja liebend gern. Daher muss neben den 52 Büchern, dem allgemeinen Vorhaben wieder regelmäßiger zu schreiben und einer komplett aufgerissenen Wohnung auch noch ein zweites Blogprojekt her. Ich kam einfach nicht an der &#8220;Fünf am Freitag&#8221; von Windsprite vorbei. Daher hier das Nenne fünf Bücher, die dich zum Weinen gebracht haben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/fünfamfreitag.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2896" title="fünf am freitag" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/fünfamfreitag-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich verzettel mich ja liebend gern. Daher muss neben den 52 Büchern, dem allgemeinen Vorhaben wieder regelmäßiger zu schreiben und einer komplett aufgerissenen Wohnung auch noch ein zweites Blogprojekt her. Ich kam einfach nicht an der &#8220;Fünf am Freitag&#8221; von <a href="http://traumberuf-schriftstellerin.blogspot.de/" target="_blank">Windsprite</a> vorbei. Daher hier das</p>
<blockquote><p><em><a title="Taschentücher raus!" href="http://traumberuf-schriftstellerin.blogspot.de/2014/08/funf-am-freitag-friday-five-6.html" target="_blank">Nenne fünf Bücher, die dich zum Weinen gebracht haben und sich dadurch für immer in deine Erinnerung eingebrannt haben</a></em></p></blockquote>
<ol>
<li><strong><span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Christiane F. &#8211; Wir Kinder vom Bahnhof Zoo</span></strong> &#8230;es waren nicht die Stellen, wo diverse Freunde nach und nach wegsterben oder die Beschreibungen des stetigen Zerfalls des Verhältnis zu ihren Eltern. Es war gegen Ende, als Christiane durch ihre Drogensucht und ständige Abwesenheit in der Schule vom Gymnasium auf die Hauptschule wechseln musste. Ich war damals elf und für mich war so das ein solcher Abstieg so ziemlich das Endgültigste, was einem Menschen mit Potenzial in dieser Gesellschaft passieren konnte. Das ist irgendwie arm. Es sagt aber nicht nur etwas über eine eventuell &#8220;elitäre&#8221; Denkweise meiner damaligen Person aus, sondern vielleicht vielmehr über einen Leistungsdruck, den Kinder in dem Alter eigentlich gar nicht so internalisiert haben sollten.</li>
<li><strong>Alice Walker &#8211; Die Farbe Lila</strong> &#8230;das war mehr oder weniger, weil es so schön war. So erleichternd und doch irgendwie schmerzhaft</li>
<li><strong>Icchokas Meras &#8211; Sara</strong> &#8230;das Buch ist eine einzige Vergewaltigung. Eine Vergewaltigung am Leser und an den Figuren. Und ich bewege mich hier nicht komplett auf der metaphorischen Ebene. Das brach alles am Ende über mir ein. Und nach der Verstörung, kommen wohl im besten Fall Tränen.</li>
<li><strong>Jürgen Kuttner &#8211; Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers</strong> &#8230;vor lauter Lachen. Ich konnte nicht mehr atmen und nicht mehr sehen.</li>
</ol>
<div><span style="line-height: 24px;">Gut da steht zwar &#8220;fünf Bücher&#8221;, doch mir fällt beim besten Willen gerade keines mehr ein. Das heißt nicht, dass es keine Weiteren gab. Ich erinnere mich vage, dass es mehr gegeben haben müsste, aber wenn sie mir spontan nicht einfallen, dann war das Weinen womöglich kein Teil, mit dem sich diese nun anonymen Werke ins Gedächtnis einbrannten.</span></div>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Mit dem Linken sieht sie &#8220;besser&#8221;" href="https://glotz.net/aktion/auf-dem-rechten-auge-blind" rel="bookmark">Mit dem Linken sieht sie &#8220;besser&#8221;</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Kurz vor dem jährlich im sonst so schönen Dresden stattfindenden Naziaufmarsch, welcher sich stets hinter dem perfiden Motto des Gedenkens und Trauerns versteckt und dessen ebenso etablierter ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Witznich" href="https://glotz.net/schwachfug/witznich" rel="bookmark">Witznich</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />

Soeben beim Einkauf festgestellt, dass es schon lange keinen anständigen Lebensmittelskandal mehr gab

- BUMM TÄH -

Gurken kosten derzeit etwa das 79-fache, wie einst zu glorreichen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Meine Mama Malt</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 22:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Ratte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;manchmal oder vielmehr mal wieder. Weil sie derzeit mit angeknackstem Tibiaköpfchen in ihren vier Wänden umhertigern muss. Oder vielmehr &#8220;darf&#8221;. Denn es tut der alten Workaholikerin echt mal gut, zwangsweise der Arbeit fern zu bleiben. Und nun malt sie eben wieder. Davon profitiere ich auch*. Ich musste nur einmal &#8220;Ratte!&#8221; rufen und zwei Stunden später, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;manchmal oder vielmehr mal wieder. Weil sie derzeit mit angeknackstem Tibiaköpfchen in ihren vier Wänden umhertigern muss. Oder vielmehr &#8220;darf&#8221;. Denn es tut der alten Workaholikerin echt mal gut, zwangsweise der Arbeit fern zu bleiben.<br />
Und nun malt sie eben wieder. Davon profitiere ich auch*. Ich musste nur einmal &#8220;Ratte!&#8221; rufen und zwei Stunden später, hallte ein &#8220;Fertig!&#8221; zurück.<br />
<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/ratti.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2886" title="ratte acryl" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/ratti-577x1024.jpg" alt="Ratte in Acryl" width="570" height="1011" /></a><br />
Nun bin ich ganz verliebt und prompt dabei, ein ganzes Zimmer umzuräumen, damit das Bild auch den Platz bekommt, der ihm gebührt.<br />
Dit is sooo schööön!</p>
<p>______<br />
*wenigstens etwas, wenn sie mir schon, statt ihren Malkünsten, lieber ihre Arbeitswütigkeit vererben musste!</p>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Erkenntnisse über Schleifmaschinen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 17:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[Frei-Naiv-Kindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst natürlich]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Schleifmaschinen funktionieren besser mit als ohne Schleifpapier. 2. Schleifpapier liegt ständig im Weg, es sei denn, ich brauche es für eine Schleifmaschine. 3. Kleine Fetzen Schleifpapier, die sich nicht an beiden Seiten der Maschine befestigen lassen, sind Müll. 4. Ich brauch mehr Schleifpapier! 5. Im Falle, dass ein Kleiderschrank abgeschliffen wird, sollte dieser vorher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Schleifmaschinen funktionieren besser mit als ohne Schleifpapier.<br />
2. Schleifpapier liegt ständig im Weg, es sei denn, ich brauche es für eine Schleifmaschine.<br />
3. Kleine Fetzen Schleifpapier, die sich nicht an beiden Seiten der Maschine befestigen lassen, sind Müll.<br />
4. Ich brauch mehr Schleifpapier!<br />
5. Im Falle, dass ein Kleiderschrank abgeschliffen wird, sollte dieser vorher geschlossen oder gar entleert werden.<br />
6. Die Haut an den Händen wird ganz weich. Liegt das am Rütteln oder am Staub?<br />
7. Schleifen macht voll Dreck, Lärm und Laune!</p>
<p>Learning bei maching alle möglichen Fehlers</p>
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Geistige Getränke ließen unser Genie letzte Woche schon ordentlich vorglühen, um zum Schnapszahl-Event der 44. Woche im Projekt 52 Bücher warmgelaufen ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Kochen ohne Handbuch?" href="https://glotz.net/lesen/kochen-ohne-handbuch" rel="bookmark">Kochen ohne Handbuch?</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Weiter gehts im Dauersprint bei der Aufholjagd der 52 Bücher. Das Thema der 7. Woche lautet dummerweise
Kochbücher
Ich koche leidenschaftlich gern und bin auch im Besitz einer beträchtlichen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bezaubernde Jugend</title>
		<link>https://glotz.net/lesen/bezaubernde-jugend</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 15:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Opiate des Volks]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ist das Projekt 52 Bücher gestartet, bin ich schon wieder am Aufholen. Diesmal schaffe ich es aber und nehm die Sache ernst, schließlich wurde ich vom Herren Dunkelschlumpf (derzeit hauptsächlich in der Wauzelwelt aktiv, sollte es wie so oft, zu erwartenden, nicht auszuschließenden, zu weiteren Umzügen kommen, so werden sie hier wie immer kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Kaum ist das Projekt 52 Bücher gestartet, bin ich schon wieder am Aufholen. Diesmal schaffe ich es aber und nehm die Sache ernst, schließlich wurde ich vom Herren Dunkelschlumpf (derzeit hauptsächlich in der <a title="Wauzels Welt" href="http://www.wauzelwelt.de/" target="_blank">Wauzelwelt</a> aktiv, sollte es <del>wie so oft,</del> <del>zu erwartenden,</del> <del>nicht auszuschließenden,</del> zu weiteren Umzügen kommen, so werden sie hier wie immer <del>kurz vor Schließung der neuen Wirkungsstätte</del>, sobald ich es wie immer verspätet mitbekomme, darüber informiert) zu einer Wette herausgefordert. Darüber, dass ich immer genau in der Woche, in der das Motto ausgegeben wird, auch einen Artikel dazu raushauen muss, hat er nichts gesagt (ich wähne mich also noch im Rennen). Einzig das &#8220;neue&#8221; Motto stammt von ihm:<br />
<em><a title="Zauberbuch" href="http://monstermeute.wordpress.com/2014/08/17/52-bucher-woche-3-3/" target="_blank">Ein Zauberbuch …gerne auch im Sinne von: Ein zauberhaftes Buch.</a></em></p>
<p>&#8220;<em>Echt zauberhaft</em>&#8221; von Terry Pratchett wäre sicherlich bezaubernd passend. Doch wie von Zauberhand wird mit hoher Wahrscheinlichkeit so einigen anderen diese Idee auch im Kopf erscheinen. Einfach magisch!<br />
Also reise ich mittels Bücherregal zurück in meine düstere, im Sinne von &#8220;okkulte&#8221; Vergangenheit. Wir landen mitten in DillEmmas Pubertät. Da gab es eine Phase, in der sich meine damals beste Freundin für eine Hexe hielt und gemeinsam mit dem Schwarm ihrer jüngeren Schwester, welcher sich selbstverständlich ebenfalls für einen Hexer hielt, mit dementsprechender Literatur befasste. Sie tauschten kleine Rituale und vor allem komplett wirkungslose Liebesbeschwörungen aus und liehen sich die neusten magischen Bücher, Steine, Pendel, Karten und sonstige magische Gegenstände. Sie gingen gemeinsam Kräuter und Zeuch sammeln, um Pasten und Tränke anzurühren, die bis auf olfaktorische Abwechslungen im Kinderzimmer meines Erachtens nach zu keinem Zeitpunkt eine besondere Wirkung erzielten.<br />
Eine besonders mystische Person war ich sicher nie. Anfangs belächelte ich das sich, besonders im weiblichen Außenseiterkreis meiner Schulklasse, ausbreitende Gebaren lediglich oder machte mich vielmehr lauthals darüber lustig. Schließlich hatte ich bereits oder gerade als Teenager die Weisheit mit dem Löffel gefressen und die Wahrheit gepachtet! Zudem betrieben sie ausschließlich &#8220;weiße Magie&#8221; und wenn ich mich von irgendetwas angezogen fühlte, dann doch zumindest von irgendwelchen &#8220;bösen&#8221; Seiten. Ein Grund mehr, alles bösartig ins Lächerliche zu ziehen.<br />
Da in meiner Gegenwart nie ein Zauberspruch oder ein Gedankenübertragungsdingsbumms funktionierte, lag das natürlich nicht an den &#8220;magischen Kräften&#8221; der entsprechenden Beteiligten. Nein! Einzig meine negative Energie und mein Unglaube versagte ihnen, sobald ich zugegen war, beispielsweise das Wetter zu beeinflussen. Dabei hatte der Schwarm doch schon extra beim Spazierengehen heimlich nach einer kleinen herannahenden Regenwolke gespäht, bevor er gewichtig zu murmeln begann und eine meteorologische Abkühlung an einem heißen Sommertag heraufbeschwören wollte. Blöd, dass die von seinen weiblichen Anhängern unbemerkte Wolke einfach abdrehte oder sich auflöste oder spielen ging oder was Wolken halt so machen, um sich nicht von aufgeblasenen Teenieschwärmen instrumentalisieren zu lassen. Das vermeintliche Ende meiner schwarz-weiß-magischen Karriere kam dann bei einem Mädchenabend. Alle wollten Gläserrücken und waren so ganz versunken in geistige Sphären oder dergleichen, nur ich und irgendein anderes, &#8220;ebenso unreifes&#8221; Mädel, bekamen uns bei den schwülstig vorgetragenen Anrufungen des Geistes einfach nicht in den Griff und prusteten wiederholt in die &#8220;heiße Phase&#8221; und quer übers Ouija-Brett, bis wir des Raumes verwiesen wurden. Beleidigt und in unsrer Ehre als aufrechte Störenfriedas gekränkt, liehen wir uns kurzer Hand ein Laken von der Mutter der Gastgeberin. Ich nahm meine Schwester im Geiste huckepack und warf das Laken über unsere nun recht ansehnliche Gestalt. So warteten wir, heroisch unser Kichern unterdrückend vor der Tür des Kinderzimmers, bis wir von innen die Frage vernahmen: &#8220;Bist du ein guter oder ein böser Geist?&#8221; Wir stürmten durch die Tür, schrien &#8220;EIN BÖSER!&#8221;, die Anwesenden Mädchen kreischten, das Gläserrücken war vermutlich für diesen Abend gelaufen. Doch so genau weiß ich das nicht, denn die beiden geistreichen (muhaha, wat&#8217;n Wortspiel &#8220;geist-reichen&#8221;) Damen wurden der Wohnung verwiesen und durften statt im Freundeskreis zu übernachten und sich womöglich noch an zauberhaften Gruselgeschichten zu erfreuen, vorzeitig den Weg nach Hause antreten.<br />
Trotz dieser Startschwierigkeiten mit der Magie, bin ich tatsächlich im Besitz einer Art Zauberbuch.<br />
Hier jenes:</p>
<div id="attachment_2878" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/magische-bücher.jpg"><img class="size-large wp-image-2878" title="magische bücher" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2014/08/magische-bücher-1024x721.jpg" alt="Zauberbücher" width="570" height="401" /></a><p class="wp-caption-text">Der gewiefte Betrachter wird womöglich feststellen, dass es sich sogar um ganze zwei Exemplare handelt.</p></div>
<p>Wie das aber nun zu mir gekommen ist, das weiß ich gar nicht. Womöglich irgendein übernatürliches Phänomen. Einfach zauberhaft im Regal materialisiert. &#8230;oder, ganz irdisch innerhalb einer erneuten Trotzphase (An dieser Stelle hat der Artikel die magische Grenze von 666 Worte gehabt! Ich sah das eben, wo ich sonst nie drauf achte &#8211; ein zauberhaftes Zeichen?) geschuldet. Denn es ist weißmagischer Natur und könnte daher damals als kleine Auflehnung in einer kurzen Liaison mit einem Gothic oder Satanisten in meinen Besitz gelangt sein.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Und der Chef letztens so:" href="https://glotz.net/krempel/und-der-chef-letztens-so" rel="bookmark">Und der Chef letztens so:</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />"Können wir nichmal was virales machen? Ich hätte da gern einen Linkbait. Frollein DillEmma, packen se mir mal bis zur nächsten Woche ein Konzept auf den Tisch. Irgendwas, das voll durchstartet. ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Apokalypse die Vierte" href="https://glotz.net/schwachfug/apokalypse-die-vierte" rel="bookmark">Apokalypse die Vierte</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Überlebt! Wenn das kein Anlass ist, die Puppen tanzen zu lassen.

...von wegen aller guten Dinge sind drei. Selbst dem 63. Weltuntergang bin ich hiermit offiziell heil entkommen. Und das obwohl 63 ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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