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	<title>Glotz_net &#187; Sprachperlen</title>
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	<description>...Lesen ist seliger denn Gaffen!</description>
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		<title>Enthüllungsbericht &#8211; Wer versteckt sich wirklich hinter dem Pseudonym &#8220;Nanny Ogg&#8221;?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 11:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Lies!]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach kurzer Verschnaufpause, geht es heut endlich wieder an die Aufholjagd bei den 52 Büchern des Fellmonsters. Wir widmen uns dem Motto der 10.Woche: Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt Zunächst dachte ich, dieses Thema sei metaphorisch gemeint und verlangt nach so genannten Nutzbüchern. Bücher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a> Nach kurzer Verschnaufpause, geht es heut endlich wieder an die Aufholjagd bei den 52 Büchern des Fellmonsters. Wir widmen uns dem Motto der 10.Woche:</p>
<p><a title="Nutzbücher" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/03/24/52-bucher-woche-10-2/" target="_blank">Ein Buch, das man wunderbar unter ein Tischbein schieben kann, damit der Tisch nicht mehr wackelt</a></p>
<p>Zunächst dachte ich, dieses Thema sei metaphorisch gemeint und verlangt nach so genannten <em>Nutzbüchern</em>. Bücher, die am besten immer parat sein sollten. Gebrauchsanweisungen dazu, wie sich ein besonders erfülltes Leben leben ließe zum Beispiel. Kochbücher oder gar <em>&#8220;Benimmregeln zu Tisch&#8221;</em>. Immer in greifbarer Nähe, damit vor dem gekonnten Maßregeln des Gegenübers auch fix noch die Richtigkeit der eigenen Ansichten verifiziert und in der anschließenden Diskussion eingehend belegt werden kann (bei Widersprüchen eignen sich dicke Wälzer auch dazu, dem eigenen Standpunkt Nachdruck zu verleihen, indem das Werk schwungvoll über Goschen aus denen Widerworte quellen, gezogen wird).<br />
Doch dann kam wie immer (wenn Monate ins Land fließen) alles ganz anders:<br />
Seit gestern lese ich nämlich meinen ersten Hexenroman aus der Scheibenwelt. <em>&#8220;Total verhext&#8221;</em> heißt das gute Stück und lässt mich in leise Zweifel geraten, welche Geschichten ich nun favorisieren werde. Bisher war eindeutig TOD mein Lieblingsprotagonist. Die Hexen laufen ihm allerdings derzeit stark den Rang ab &#8230;.oder schnattern ihn nieder bzw. machen ihn streitig (denn wenn die eins können, dann scheinbar wundervoll streiten &#8211; also unter anderem. Das Büchlein macht mir allerdings auch in zweierlei Hinsicht ein wenig Angst. Zum ersten erinnert mich der Titel stark an diese Fernsehserie aus den 90ern <em>&#8220;Sabrina &#8211; total verhext&#8221;</em>. Ein semilustiges Werk über eine Teenagerhexe, die bei ihren Tanten lebt. Irgendwie möchte ich, sollte jemand in der U-Bahn das Cover erblicken, nicht mit solchem Gerödel in Verbindung gebracht werden. Doch das ist eigentlich nebensächlich und hat mit der Grandiosität des Romans an sich ja auch überhaupt nichts am Hexenhut.<br />
Was jedoch weitaus beängstigender wirkt, ist der Umstand, dass sich beim Lesen über die Wanderung der drei Hexen lediglich zwei von ihnen als solche in meinem Kopf bildlich korrekt manifestieren. Ein Zauberweib springt allerdings lediglich als puscheliges grünes Fellknäuel durch meine Vorstellungskraft. An der Stelle, wo es im <em>&#8220;fremdländigen Ausland&#8221;</em> einen Drink (es mag Drinks) namens <em>&#8220;Bananenklau&#8221;</em> entdeckt, stolpert jene Hexe statt mit einem Rum, in dem eine Banane steckt, gar mit einem limettigen Caipi-Glas durch meine Imagination zu ihren Begleiterinnen Oma Wetterwachs und Magrat Knoblauch. Dies verwirrt mich alles zutiefst. Das ist doch Hexenwerk und sollte weggeschlossen werden. Am besten unter einem soliden Tischbein.</p>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Bibel, Brust und Bilderwahn" href="https://glotz.net/lesen/bibel-brust-und-bilderwahn" rel="bookmark">Bibel, Brust und Bilderwahn</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Mein Damen und Herren, liebe Spielkinder,

Wir befinden uns nunmehr in der 22 Woche von Fellmonsterchens 52 Bücher-Blogprojekt. Die Parade von Puscheligkeit und Puch hat also nun zum zweiten mal ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn der Vater mit dem Sohne</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 07:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen formen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich in meiner energiegeladenen Aufholjagd gestern gleich mal den zweiten Beitrag zu einem der wenigen Themen, die ich bereits abgehakt hatte, veröffentlichte, habe ich den Artikel mal schön nach hinten datiert, damit das auch ja keiner merkt. Gut eigentlich stimmt hier tatsächlich irgendwas mit dem Datum nicht, keine Ahnung woran das schon wieder liegt, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Nachdem ich in meiner energiegeladenen Aufholjagd gestern gleich mal den zweiten Beitrag zu einem der wenigen Themen, die ich bereits abgehakt hatte, veröffentlichte, habe ich den Artikel mal schön nach hinten datiert, damit das auch ja keiner merkt. Gut eigentlich stimmt hier tatsächlich irgendwas mit dem Datum nicht, keine Ahnung woran das schon wieder liegt, doch beruhigend zu wissen, dass nicht nur bei mir gerade der Wurm drin ist. Hier also das doppelt abgesicherte Thema der Bücherwoche 19 &#8211; garantiert &#8220;unique&#8221;, wie manche so &#8220;schön&#8221; sagen:</p>
<blockquote><p><em>Wenn der Vater mit dem Sohne&#8230;</em></p></blockquote>
<p>&#8230;und die Mutter gegen die Tochter, die dann wiederum zur vermeintlichen Großmutter, welche ohne Großpapa&#8230;<br />
Erweitere ich das Motto in dieser wirklich logischen Richtung, werfe anschließend den so schön sortierten Keimling beiseite und widme mich einzig und allein seinem Sproß, so kommt dabei folgendes Buch heraus:</p>
<h2>Jessica Soffer &#8220;Morgen vielleicht&#8221;</h2>
<p>&#8230;ist eines der großartigsten Werke, die ich in diesem Jahr lesen durfte. Das Buch ist so dermaßen einfühlsam geschrieben, dass es beim Auf-die-Magengegend-Drücken immer noch hell und weich wirkt. Wie ein überdimensionaler Wattebauch, der sich auf die Lesenden niederschwingt und ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Nun aber von der vorweggenommenen Wirkung zu eigentlichen Inhalt: Alles dreht sich um Lorca. Zumindest das Buch, denn in Lorcas Leben scheint sich nichts um sie zu drehen, sondern vielmehr sie sich um ihre Mutter. Lorcas Mutter hingegen dreht sich hauptsächlich um sich selbst und kulinarische Genüsse. Da müssen auch Lorca und das Buch selbst mitziehen &#8211; es wimmelt nur so von kulinarischen Metaphern, Anspielungen und Speisesymbolik. Dieser Stil riecht und schmeckt aus allen Poren und ist streckenweise appetitanregender als das beste Kochbuch. Lorcas Mutter ist Sterneköchin und Leiterin eines gehobenen Restaurants. Lorcas Vater wurde vor einiger Zeit einfach aus beider Leben verbannt, weil er nicht in den Lebensplan der Mutter passen wollte. Beziehungsweise weil er zu schwach war, seinen Standpunkt, nicht in ihren Plan passen zu wollen, tatsächlich auszuleben. Zu weich. Lorca blickt zu dieser resoluten Frau auf, schluckt ihre eigenen Bedürfnisse, wie die Tränen für den Vater hinunter und versucht es ihrer Mutter in jedem Sinne recht zu machen, indem sie kocht. Nicht einfach nur Kochen &#8211; meisterliches kulinarisches Experimentieren vielmehr. Lorcas Ventil ist sie selbst. Schon als kleines Baby, ballte sie wohl ihre Fäuste dermaßen zusammen, dass sie sich mit den Nägeln die Hände aufstach. Dieses Verhalten ist geblieben, hat sich ausgeprägt und verselbstständigt. Lorca verletzt sich regelmäßig selbst. Nie ist sie ohne frische Wunden. Eines Tages wird Lorca in der Schule beim Schneiden erwischt und daraufhin von dieser verwiesen. Ihre Mutter will sie in ein Internat geben. Irgendwohin wo jemand besser auf sie aufpassen kann und will, als sie selbst. Lorca will allerdings nicht. Nicht etwa, weil sie irgendwen aus ihrer Schule vermissen würde, dazu ist sie zu sehr Einzelgänger. Doch es wäre keiner mehr da, der sich um ihre Mutter kümmern kann &#8211; schließlich sieht sie das als ihre Aufgabe an. Sie besänftigt sie mit dem perfekten Essen &#8211; je nach Gemütslage. Meisterliche Kochkünste sind ihre Verbindung zur Mutter und der einzige Weg, um einen Hauch Anerkennung von diesem unnahbaren Wesen zu erfahren. Doch um die Trennung abzuwenden, muss es schon ein besonderes Gericht sein. Schließlich ist die Situation verfahren. Lorca belauscht zufällig ein Gespräch zwischen ihrer Mutter und ihrer Tante in welchem der mysteriöse Name eines nie gehörten Gerichts fällt. Ein Gericht, mit dem ihre Mutter eine besondere Erinnerung verknüpft. Ein echtes Seelengericht also: Masgouf. So begibt sich Lorca auf die Suche nach diesem mysteriösen Masgouf und findet Victoria, eine alte Frau mit nagender Vergangenheit, deren Mann gerade gestorben ist. Die Irrungen und Wirrungen, persönlichen Entwicklungen und psychischen Umstürze, welche die keimende, wachsende und bald blühende Freundschaft zwischen dem Mädchen und der alten Frau fortan ausmachen, sind schlichtweg mitreißend. Über allem liegt der Schatten von Familiengeschichten, Abhängigkeiten und Sehnsüchten. Die Geschichte hätte also wahnwitziges Potenzial ins Schnulzige abzurutschen, tänzelt aber gekonnt, authentisch und mitreißend um diesen Abgrund herum und hinterlässt neben jeder Menge Kohldampf auch einen erlesenen Geschmack von Liebe und Freundschaft.</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Neues Jahr &#8211; 52 neue Bücher" href="https://glotz.net/lesen/neues-jahr-52-neue-bucher" rel="bookmark">Neues Jahr &#8211; 52 neue Bücher</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Phänomentastische Ereignisse werfen ihre monstermäßigen Schatten voraus.
Das Projekt 52 Bücher der limettengrünen, rautenherzigen, puschlig-kuschligen, Bärchen-Pärchen dichtenden ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Kinderkram" href="https://glotz.net/lesen/kinderkram" rel="bookmark">Kinderkram</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Das Thema der 11. Woche gab es schon einmal so ähnlich oder sogar zweimal in der letzten Runde. Doch weil es so schön ist kommt es diesmal sogar im Dreierpack daher:
liebstes Kinderbuch
Vom ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gar schröckliche Selbstreflexion</title>
		<link>https://glotz.net/lesen/gar-schrekliche-selbstreflexion</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Nov 2013 10:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gräfin Bio]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur noch zehn Wochen bis zum Ende des Projekts 52 Bücher. Bis dahin habe ich beschlossen, den Rückstand aufgeholt zu haben. Ich übe mich nun also im Kurzfassen. Daher flugs zum Thema: Schreckliche Buchgeschenke So etwas wagt sich bei mir keiner. Die wenigsten schenken mir allerdings Bücher. Die meisten dieser Wenigen besitzen allerdings den Anstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Nur noch zehn Wochen bis zum Ende des Projekts 52 Bücher. Bis dahin habe ich beschlossen, den Rückstand aufgeholt zu haben. Ich übe mich nun also im Kurzfassen. Daher flugs zum Thema:</p>
<p><a title="gar schröcklich" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/10/13/52-bucher-woche-36-2/" target="_blank">Schreckliche Buchgeschenke</a></p>
<p>So etwas wagt sich bei mir keiner. Die wenigsten schenken mir allerdings Bücher. Die meisten dieser Wenigen besitzen allerdings den Anstand vorher nach speziellen Wünschen zu fragen oder sie zu kennen.<br />
Außer eine:<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/GJk47s8QCLM" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Braucht sie auch nicht, denn<span id="more-2634"></span> sie ist mit einem extraterrestrischem Gespür ausgestattet, was den Buchkauf für andere Menschen angeht. Es handelt sich um eine Art Gabe. Das Muttertier betritt einen Buchladen, greift zielsicher einige Werke heraus, verschenkt sie und landet mit ihnen stets Volltreffer. Diese Sensibilität erstreckt sich jedoch nicht einfach nur auf einen lesenswerten Inhalt. Nicht gerade selten verschenkt sie das richtige Buch zur richtigen Zeit an die richtige Person. Sie erspürt unterschwellig bevorstehende Lebenswandel, dort wo der Beschenkte sie womöglich noch nicht einmal wahrnimmt.</p>
<p>(Geschweige denn<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/GJk47s8QCLM" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe><br />
selbst)</p>
<p>Sie füttert so versehentlich den wachsenden Willen zum notwendigen Umschwung mit dem sprichwörtlich letzten Tropfen.<br />
Dazu benötigt sie im übrigen niemals als solche ausgewiesene Lebensratgeber. Es sind vielmehr treffende Geschichten, welche an der Seele etwa zehnmal so potent zur Tat schreiten, wie ein ordentlicher Cocktail aus Antidepressiva und Aufputschmittel.<br />
Da solche Momente des Wachsens ja auch durchaus beängstigende Phasen in ihrem Prozess beinhalten, wohnt den Buchgeschenken von<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/GJk47s8QCLM" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe><br />
also durchaus ein gesunder Schrecken inne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Literarischer Dreierhopp" href="https://glotz.net/lesen/literarischer-dreierhopp" rel="bookmark">Literarischer Dreierhopp</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Die Bayern machen das Triple und das Fellmonster zieht nach. Bei ersteren gab es epochale T-Shirts (@Sichiboom: So heißen seit 'nem knappen Vierteljahrhundert die Nickis), die ...</li>
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&nbsp;

....so die gängigen Vorurteile. Und in der Tat: Games, insbesondere jene zeitintensiven Online-Rollenspiele kosten eine Menge wertvolle Zeit, die gut und gerne auch in ganze ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Chabos wissen, wer der Babo ist</title>
		<link>https://glotz.net/musik-video-film/chabos-wissen-wer-der-babo-ist</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Nov 2013 14:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen formen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Wissen geht mir zwar im Konkreten abhanden, doch ich verfüge immerhin über eine mehr als vage Vorstellung was ein Babo ist. Das ist an und für sich merkwürdig: Denn der Babo wurde nun zum Jugendwort 2014 gekürt. Früher auf dem Schulhof wurden diese Heftchen über eine angebliche Jugendsprache von Pons und Langenscheid ja herumgereicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wissen geht mir zwar im Konkreten abhanden, doch ich verfüge immerhin über eine mehr als vage Vorstellung <em>was</em> ein Babo ist. Das ist an und für sich merkwürdig: Denn der Babo wurde nun zum <a title="Jugendwort" href="http://www.jugendwort.de/" target="_blank">Jugendwort 2014</a> gekürt.<br />
Früher auf dem Schulhof wurden diese Heftchen über eine angebliche Jugendsprache von Pons und Langenscheid ja herumgereicht und mit staunenden Augen und lachenden Mündern zur Kenntnis, jedoch keineswegs ernst genommen. Nicht einmal 10% der dort aufgeführten Worte gehörten zum tatsächlichen Sprachschatz von uns &#8211; einer Jugend, die doch angeblich Urheber dieser abstrusen Wortschöpfungen sein sollte. Die meisten Worte kannten wir damals nicht einmal.<br />
Und nun das:<br />
Kaum bin ich in dem Alter, wo ich mich locker bzw. nur noch zum <em>Abzappeln</em> auf einer <em>Gammelfleischparty</em> (Jugendwort 2008) <em>aufbitchen</em> brauche, &#8211; zack &#8211; pflege ich ein fast schon familiäres Verhältnis zur Top-Five der aktuellen Jugendsprache. Allesamt kullerten sie bereits mindestens einmal über meine Stimmbänder oder befinden sich tatsächlich im aktiven Sprachgebrauch. Dieser Umstand sagt sicherlich mehr über die Ermittlungsmethoden jener Wörterbuchverlage heraus, als über mein krampfhaftes Gebahren, meine Jugend nicht loslassen zu können. Vielleicht ist auch schlichtweg die Differenzierung zwischen Jugendsprache und &#8220;Erwachsenensprache&#8221; völliger Mumpitz &#8211; womöglich auch einfach die Altergrenze nicht mehr nur ausschlaggebender Faktor sondern eben zunehmend auch Milieu und Mediennutzung (entkomme doch mal den ganzen hippen und freshen Formulierungen im Internet oder bei einem Spaziergang durch die Offiziell-Noch-Nicht-Ghettos Berlins). Einen weiterhin stabilen Faktor bei der Verbreitung spielt jedoch eindeutig Musik. Zumindest den ollen Babo, den habe ich beim lieben Onkel Rap getroffen. Wir begegneten uns allerdings nicht an der vermeintlichen Quelle, dem erlauchten Herrn Haftbefehl (aus Gründen), sondern erst als der Babo so durch weitere Bands und Foren diffundierte &#8211; soviel also zum Thema Musik und neue Medien&#8230;</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/ve1RgXPWTdk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Katerstimmung ist Garfield-Laune" href="https://glotz.net/musik-video-film/katerstimmung-ist-garfield-laune" rel="bookmark">Katerstimmung ist Garfield-Laune</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Montag morgen (ja, "Morgen" ist ein dehnbarer Begriff). Der gruseligste Tag einer gefühlten Woche:



Dinge wie Geist, Kreativität und jegliche Eigenschaften, die mit Wach-Sein verknüpft sind, ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Güldene Haufis" href="https://glotz.net/schwachfug/guldene-haufis" rel="bookmark">Güldene Haufis</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Da brüten manche (mich eingeschlossen) Ewigkeiten über ausgefuchsten Strategien aus Scheiße Gold zu machen, kommen jedoch nicht auf die naheliegendste aller Lösungen: Scheiße ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gedächtnis an Krücken</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Nov 2013 18:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst natürlich]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kurze Verschnaufpause haben wir uns nochmal gegönnt. Immerhin befinden wir uns ja nach langer Muskelerschlaffung erst im Aufbautraining. Da hat die erste Hürde den Oberschenkel noch ganz schön zum &#8220;Mimimimimi&#8221;-Singen gebracht. So salben und ölen wir kurz unsere Wunden, lecken einmal kurz hinüber und donnern schon volles Karacho auf die nächste Hürde zu (Notiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Eine kurze Verschnaufpause haben wir uns nochmal gegönnt. Immerhin befinden wir uns ja nach langer Muskelerschlaffung erst im Aufbautraining. Da hat die <a title="Deutscher Krimi" href="http://glotz.net/lesen/deutschstunde" target="_blank">erste Hürde</a> den Oberschenkel noch ganz schön zum &#8220;Mimimimimi&#8221;-Singen gebracht. So salben und ölen wir kurz unsere Wunden, lecken einmal kurz hinüber und donnern schon volles Karacho auf die nächste Hürde zu (Notiz an mich: Lern aus deinen Fehlern: Drüberspringen scheint schmerzloser als umrennen &#8230;Eleganz ist auch nicht gerade deine Sache, wa?)<br />
<a title="Lesezeichen" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/08/25/52-bucher-woche-29-2/" target="_blank">Lesezeichen</a><br />
Das ist doch ein schönes und so vielfältiges Motto.<span id="more-2537"></span> Zumal jene Gedächtnisstützen Menschen mit einem so unheimlich grandiosem Zahlengedächtnis ( ich kann mir meine zehnstellige Kontonummer ohne weiteres merken und weiß auch noch die Telefonnummern, sämtlicher Grundschulfreunde &#8211; da geht nur keiner mehr ran &#8211; doch sobald eine vierstellige Pin oder wahlweise eben eine zwei- bis dreistellige Seitenzahl auf mich zugewatschelt kommt, bricht der Angstschweiß in Strömen aus, die Knie schlackern und das Gedächtnis schaltet auf Durchzug. Degeneration durch Schnellwahltasten. Die Technik ist also schuld. Also widmen wir uns den liebgewonnenen Hilfsmittel im Dschungel der Zahlen.</p>
<h2>Das Eselsohr</h2>
<h4>lat.<em> <a title="folium libri complicatum" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eselsohr_(Lesezeichen)" target="_blank">folium libri complicatum</a></em></h4>
<p>- die verworrene Seite des Buches</p>
<p>&#8230;dient bei mir zur Markierung ganz besonders wertvoller Stellen, welche ich auf ewig immer und immer wiederfinden möchte.<br />
Der geneigte Bücherliebhaber wird nun womöglich spontan die starke Intention verspüren, mir solche Flausen mittels Faustabdruck aus dem allzu hellen Köpfchen zu abstergieren. Doch sei stark, werter Librophilos, denn diese Beichte nimmt sogar noch weitaus größere Ausmaße an:<br />
Ich verfüge sogar über ein ausgeklügeltes Eselsohren-System! Da diese Unterkategorie eines Lesezeichen insbesondere dazu dient, herausragende Formulierungen zu markieren, versuche ich mit der Spitze des Eselsohr möglichst auf den Satzanfang oder gar auch nur auf das betreffend Wort zu zielen. Je nach Format des jeweiligen Buches, sind dabei Origami-Kenntnisse für Fortgeschrittene überaus nützlich.</p>
<h2>Tabakpackung</h2>
<h4>lat. <em>folium librum involucrum tabaci</em> &#8211; so zumindest die vom Gott des Rauchens höchstselbst überlieferte Übersetzung, dieses altehrwürdigen Lesezeichens. Leider wurden schriftliche Dokumente, welche diesen Urahnen aller Lesezeichen als solchen belegen bei einem Großbrand durch eine aus der schläfrigen Hand geglittenen Opiumpfeife bereits schon in den Ursprüngen vernichtet. Jene Brandkatastrophe führte nicht nur zur abrupten Neufindungsphase anderweitiger Gegenstände, welche den derzeitigen Stand des Lesevergnügens kennzeichnen sollten. So liegt es durchaus auch Bereich des Möglichen, dass sich im Laufe der Geschichte mündlicher Überlieferung zum Vergessen jenes Ur-Lesezeichen auch Grammatikfehler in die Ursprungsbezeichnung eingeschlichen haben. Nur darauf ist ein eventuell fehlerhafter Titel und die wahrscheinliche Nicht-Auffindbarkeit jener Historie zurückzuführen &#8211; Nicht etwa auf dreiste Lügengeschichten und mangelnde Lateinkenntnisse der Nicht-Urheberin dieses Begriffes.</h4>
<p>Diese Art von Lesezeichen benutze ich bevorzugt auf Arbeit. Statt Mittagspause habe ich es mir mittlerweile angewöhnt, alle ein bis zwei Stunden eine kurze Raucherpause zu machen und dabei einige Seiten zu lesen. &#8220;Schmökern &amp; Schmöken&#8221; &#8211; wie eine kleine Bevölkerungsgruppe im nördlichen Westphalen am Rhein es titulieren würde (Diese Phrase stand da plötzlich und wird aufgrund mangelnden Interesses an geografischen Begebenheiten jetzt keiner weiteren Überprüfung unterzogen, der sie womöglich nicht standhalten würde. Dann müsste ich da ja etwas ändern! Also lebt damit.)</p>
<h2>Krempel</h2>
<h4>lat. <em>res</em> (ganz ehrlich: diesen Witz finde ich gerade grandios und griene in mich hinein &#8211; auch wenn er wahrscheinlich keinen Menschen, nicht einmal die oft mit krudem Humor ausgestatteten Philologen zu einem müden Lächeln ermuntert &#8211; es ist allerdings auch Montag, wo selbst ich erwiesener Maßen auch mal zu Fehleinschätzungen und hochgradiger Albernheit neige)</h4>
<p>Diese Kategorie erstreckt sich von wichtigen Unterlagen, über Rechnungen, Wahlbenachrichtigungen bis hin zu Visitenkarten. Daher muss ich, sobald irgendetwas Klärung bedarf auch immer alle Bücherregale ausräumen, so dass sich all meine beseiteten Freunde stets einer ausgiebigen Lüftung &amp; (Zu)Wendung erfreuen. Auch ist diese Praxis für das lesende Element jener symbiotischen Beziehung ein andauerndes wie freudvolles Gedächtnistraining, da es sich innerhalb einer fortwährend neuen Ordnung des Literaturbestands zurechtzufinden muss.</p>
<div id="attachment_2556" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/11/Das-kannste-schon-so-machen.jpg"><img class="size-medium wp-image-2556" title="Das kannste schon so machen" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/11/Das-kannste-schon-so-machen-225x300.jpg" alt="dann isses halt kacke" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einfach episch! Wer kann schon von sich behaupten, dass jemand nur zum Beantworten der eigenen Fragen extra einen ganzen Schwung Visitenkarten hat drucken lassen? Demnächst folgt dann auch das passende T-Shirt (für Sichiboom: &quot;Nicki&quot;) mit der Aufschrift &quot;Einmal mit Profis arbeiten...&quot; - ebenso phänomenal: Zwei Lesezeichen in einem Bild. Fehlt nur noch der Tabak, aber ich will ja nicht schleichwerben. Außerdem ist rauchen ganz schlecht, liebe Kinder!</p></div>
<p>Zu jenen Unterlagen gehören dann, wie erwähnt, oftmals auch Visitenkarten von mehr oder (eher) minder &#8220;wichtigen&#8221; Menschen. Eine dieser Selbstdarstellerkärtchen jedoch hat in den letzten Tagen tatsächlich mein Herz erobert. Sie wurde mir von einem Kollegen überreicht. Ungefragt. Dabei hätte er sicher nur wenige Minuten warten müssen, um mir wegen irgendeiner unqualifiziertn Anfrage eine solche Karte statt Antwort zu reichen. Schließlich hat er die Dinger doch nur aus diesem Grund bestellt. Entweder erlag er in diesem Fall seiner Vorfreude, die aufgrund der langen Lieferzeiten schlichtweg überdehnt war oder ich bin einfach ein ganz besonderer Fall von Mitarbeiter &#8230;.eine, die eben auch ohne Anlass jederzeit ein solches Souvenir verdient.</p>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Stock > Papier > Buch" href="https://glotz.net/lesen/stock-papier-buch" rel="bookmark">Stock > Papier > Buch</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />

Das Fellmonster hat mal wieder Holz vor der Hütt'n ...öhm liegenlassen. Ein Bücherstöckchen! Wie grandios ist das denn bitte, so mitten beim Aufholjagen?!

1. Orientierst du dich beim ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Klangholz</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 19:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krempel]]></category>
		<category><![CDATA[KONSUM! (Drogen Schuhe Süchte halt)]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>
		<category><![CDATA[Viehcher]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Woche hat die weitgerühmte Lady Limette in einer Stöckchenschlacht ganze Regenwälder abgeholzt und wird hier somit als Alleinschuldige für die derzeitige Hitzewelle denunziert. Diese elementare Eingriff ins Klima wird jedoch wohl keines weltverbessernden Sinnes entbehren &#8211; Moore austrocknen, um Krötenarmeen zu schwächen oder derlei&#8230; Jedenfalls hat der Örl Örwin hier eines dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2449" class="wp-caption alignleft" style="width: 318px"><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/eisstock.jpg"><img class="size-full wp-image-2449" title="eistock hund" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/08/eisstock.jpg" alt="HundeEis" width="308" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Örwin beim Abkühlen nach sportlicher Höchstleistung durchs Stöcke zerren</p></div>
<p>In der letzten Woche hat die weitgerühmte <a title="Caipi-Frosch" href="http://monstermeute.wordpress.com/" target="_blank">Lady Limette</a> in einer Stöckchenschlacht ganze Regenwälder abgeholzt und wird hier somit als Alleinschuldige für die derzeitige Hitzewelle denunziert. Diese elementare Eingriff ins Klima wird jedoch wohl keines weltverbessernden Sinnes entbehren &#8211; Moore austrocknen, um Krötenarmeen zu schwächen oder derlei&#8230;<br />
Jedenfalls hat der Örl Örwin hier eines dieser Monstren angeschleppt. Knapp 30 Fragen bei gut 50°Celsius &#8211; beachtliche Leistung zu der ich mich nicht im Stande fühle. Doch ich habe kurzerhand Kleinholz aus dem Koloss gemacht und kann nun Splitter davon, Pfeilen gleich durch die Gegend schleudern. Span Numero Uno wurde zum Klangholz verarbeitet. Hierzu habe ich lediglich die Musikfragen herauschnitzen müssen. Ein leichtes Spiel:</p>
<p><strong>7. Was ist deine Lieblingsmusik oder welcher ist dein Lieblingssport?</strong><br />
Was hat das eine mit dem anderen&#8230;? Tanzen? Ach sei&#8217;s drum. Ich habe keine Lieblingsmusik. Immer wieder kommt diese Frage im Zuge der sogenannten SmallTalks (&#8220;Schmalspurgespräche&#8221; Anm. d Red.) oder im Verlauf eines herkömmlichen Kennnelernens auf. Immer wieder stehe ich dann mit überaus intelligentem Gesichtsausdruck da, suche gewandt nach den richtigen Worten und reihe letztendlich doch nur geistreich <a title="Einwurf!" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Interjektion" target="_blank">Interjektionen</a> aneinander: &#8220;Tja, uff, öhm, pfff&#8221;<br />
Noch besser ist es allerdings, wenn mir unbekannte Menschen freudestrahlend auf mich zukommen und mir an den Kopf schmeißen:<br />
&#8220;Ja, Mensch! Du hörst sicher Punk&#8221;<br />
&#8220;Tja, uff, öhm, pfff &#8230;ja, auch&#8221;<br />
&#8220;kennste&#8230;?&#8221;.<br />
Nein, kenne ich nicht! Und überhaupt, was fällt dir ein, mich einfach zu schubladisieren? Ja, ich höre Punk &#8211; ich bin aber kein Punker. Ja, ich höre Rap &#8211; ich bin jedoch kein HipHoper. Ja, ich höre Klassik &#8211; Bach &amp; und mich trennen aber Welten. Ich tanze auch am liebsten zu elektronischem Zeuch, doch schimpf mich nicht Technokrat!<br />
Ich weiß oftmals nicht einmal, ob ich irgendeinen Künstler, eine Band oder gar Musikrichtung kenne. Spiel mir was vor! Summ es an! Wirf mir ein Textfragment zu! Möglich, dass der Groschen dann bei mir fällt. Bei herausragenden Akustik-Poeten merke ich mir die Namen, doch ich kann nicht mit einem besonderen Allgemeinwissen in musischer Hinsicht dienlich sein &#8211; egal welches Klischee gerade an mich herangetragen wird.</p>
<p><strong> 10. Welche verrückte Angewohnheit hast du?</strong><br />
Bezüglich der weit verbreiteten Kategorisierung von Menschen nach ihren Musikrichtungen oder auch der Omnipräsenz von Musik überhaupt, falle ich womöglich dadurch auf, dass ich desöfteren Phasen habe, in denen ich schlichtweg keine Musik ertrage. Diese Phasen können Tage, Wochen, Monate, in Spitzenzeiten sogar mal ein bis zwei Jahre andauern. Musik ist mir in dieser Zeit dann einfach zu emotional. Ich kann mich nicht gegen die Wellen von Gefühlen &amp; Assoziationen wehren, welche in einem einzigen Stück so mitschwingen können. Zudem macht mich Musik stets komplett handlungsunfähig wie alltagsuntauglich, da ich nichts weiter mehr wahrnehme. Besonders lästig ist mir daher auch die Unart in irgendwelchen geselligen Gesprächsrunden Hintergrundmusik laufen zu lassen. Das überfordert mich. Lasst das!<br />
Erschwerend kommt hinzu, dass jener Musik, wie ich sie im Alltag bevorzuge ein überaus textlastiges Moment eigen ist. Ich hege zärtliche Gefühle für grazile poetische Artefakte, denen der Klang vielmehr untergeordnet zu sein scheint. Literarische Kleinkunstwerke, welche lediglich unterstützt werden, durch ein Klangbeiwerk, welches die Intention der Texte pointiert. Ja und da ich mich im Deutschen einfach am ehesten zu Hause fühle, bevorzuge ich deutsche Texte. Hier verstehe ich jegliche Sprachspielereien, kann mich in den Details verlieren, in sie verlieben, an ihnen ergötzen. Was auch scnurstracks perfekt zur nächsten Frage übereitet:</p>
<p><strong> 12. Was ist dein aktuelles Lieblingslied?</strong><br />
Ich habe mir seit ewiger Zeit mal wieder eine CD gekauft. Ich habe sie sogar vorbestellt und ihrem offiziellen Erscheinen heftigst entgegen gefiebert &#8211; so voll Grundschool. Bevor ich dieses musikalische Machwerk jedoch endlich in den Händen hielt und dann behutsam in meine Anlage einführte, um anschließend den holden Klängen zu lauschen, waren es zähe Wochen des bangenden Auf-und-Ab-Hüpfens. Zusätzlich wurde die Vorfreude ins schier Unermessliche gesteigert durch Auskopplungen wie diese:<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/_iDtKeFutK0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
Die Scheibe ist von einem gewissen Alligathoa, welcher die epochale Angewohnheit besitzt, ganze Alben zu einem Thema zu ersinnen. Die ersten Werke, welche ich von dieser damals zarten 18-jährigen Knospe erhören durfte, standen dabei ganz im Zeichen von Religion und religiösem Fanatismus. Andere schreiben Bücher oder wissenschaftliche Abhandlungen darüber, und manche machen eben Musik. Glücklicherweise gibt es auch diese letzte Gattung. Das nun erschienene Album widmet sich einem ähnlich explosiven Thema: Der Liebe &amp; den Trieben &#8211; beides weckten jene 14 neuen Lieblingslieder jedenfalls spontan in mir.</p>
<p><strong> 18. Hast du ein Lieblingslied, CD etc., wenn du liest oder hörst du gar keine Musik, oder kommt es auf etwas an?</strong><br />
Ich konnte mal dieses Multitasking. Aber wenn ich lese, kann ich keine Musik hören. Entweder zuviel Text oder zuviel Emotionen oder beides. Ich kann, wie bereits erwähnt, eigentlich überhaupt nichts mit Musik &#8230;höchstens malen oder besser &#8220;kritzeln&#8221; &#8230;und tanzen, obwohl das dann auch mehr aus körperlichem Spüren als akustischem Wahrnehmen resutiert. Doch selbst diese rein technisch miteinander verwandten Tätigkeiten sind manchmal noch schwer übereinander zu bekommen.</p>
<p><strong> 20. Auf welche Buchverfilmung freust du dich am meisten oder am wenigsten?</strong><br />
Ich freue mich generell nie auf Buchverfilmungen. Der aufmerksame Leser wird sich womöglich auch fragen, was eine Buch-Film-Hybridfrage denn nun eigentlich in einem musikalischen Stöckchen zu suchen hat. Das ist natürlich kein Zufall: Ich mag Musikvideos (und Werbung, die sich als künstlerischer Kurzfilm tarnt) &#8211; manchmal. Also natürlich nicht alle und vor allem nicht die verbreiteten nichts-sagenden oder welche, in denen lediglich irgendwelche mir unbekannten Menschen, die den gängigen Kriterien gesellschaftlicher Schönheitsnormen entsprechen, tanzen. So etwas langweilt mich zutiefst. Doch Musikvideos können dem literarischen Anteil der Musik noch eine zusätzliche Ebene hinzufügen. Nicht nur für den Fall, dass im eigenen Kopfkino gerade mal wieder der Projektor streikt, sondern es kann auch losgelöst vom eigentlichen Text ein zusätzliches Gefühl transportiert werden, oder schlichtweg die eigene konterkariert werden. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und richtig genutzt, grandios.<br />
In diesem Sinne überlasse ich Schlussworte wie Bilder dem großen, dem einzigartigen, dem Alligathoa. Der pflegt nämlich im Zuge dessen, dass er seine Musik selbst als &#8220;Schauspielrap&#8221; bezeichnet eine konsequente Weiterführung dessen in seinen Videos:<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/mXjOur0KZgI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Liebesbrief?" href="https://glotz.net/lyrischer-fisch/liebesbrief" rel="bookmark">Liebesbrief?</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />HeyHo SubstiTypies,

Caro-Herz-Dame
suchtStruktur:

großes Herz, nicht großes Ego zeichnet die Schönen
eiskalt nassschwitzig
aber_witzig.

BoaNane

&nbsp;

Das Leben ist zu kurz, um ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Gib mir Tiernamen!" href="https://glotz.net/lesen/gib-mir-tiernamen" rel="bookmark">Gib mir Tiernamen!</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />
Tiere sind schlichtweg grandios!

Auch wenn ich Menschen nicht mag, die es mit der Tierliebe übertreiben und ihre soziale Imkompetenz damit kompensieren - meist garniert mit fadenscheinigen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Genre-Grenzen einreißen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jul 2013 21:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Moral & Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das politische Thema muss diese Woche ausfallen, wegen is&#8217; so. Dafür schmeißt das Monster uns einen dicken Brocken hin (Zeitformen &#38; Kontext bitte eigenhändig anpassen beziehungsweise ergänzen. Dieser Artikel liegt hier schon ne ganze Weile rum und ich möchte ihn nicht allzu sehr schütteln &#8211; Staublunge und so&#8230;) Ein bestimmtes Genre Ich bin ja ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="size-full wp-image-1831 alignleft" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Das politische Thema muss diese Woche ausfallen, wegen is&#8217; so. Dafür schmeißt das Monster uns einen dicken Brocken hin (Zeitformen &amp; Kontext bitte eigenhändig anpassen beziehungsweise ergänzen. Dieser Artikel liegt hier schon ne ganze Weile rum und ich möchte ihn nicht allzu sehr schütteln &#8211; Staublunge und so&#8230;)</p>
<blockquote><p><a title="Literaturgenres" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/06/09/52-bucher-woche-21-2/" target="_blank">Ein bestimmtes Genre</a></p></blockquote>
<p>Ich bin ja ein außerordentlich ordentlicher Mensch. Ich sortiere meine Bücher tatsächlich: Die Regale nach Inhalten und die einzelnen Regalbretter dann nach Größe, Symmetrie und derlei. Solch zwanghaftes Verhalten lege ich allerdings nur bei den wirklich wichtigen Dingen in meiner Umgebung an den Tag. Demnach muten also sowohl Bücherregale als auch Kühlschrank-Innenleben wie kleine penible Inseln im sonstigen Chaos an.</p>
<h4>Wie ich versuche den gewaltigen Bücherbergen mit meinem rigiden Ordnungssinn beizukommen</h4>
<p>Mit festgelegten Genres habe ich es nicht so.<span id="more-2381"></span> Vielmehr sortiere ich schlicht thematisch. So sind meine liebsten wie vollsten Regale sortiert nach: Sprachwissenschaft, Philosophie, &#8220;Rebellen &amp; Kriminalisierten&#8221;-Literatur, Bücher zur Shoa &amp; Faschismus im Allgemeinen und natürlich Feministische Literatur. Allerdings birgt auch diese Ordnung so ihre Tücken. Nehmen wir beispielsweise mal die &#8220;Frauenecke&#8221;: Hier finden sich die unterschiedlichsten Genres sowie Hardcorefeminismus neben ultrasexistischer Trivialliteratur (als schlechtes abschreckendes Beispiel quasi). Von dem Trivialroman &#8220;Nesthäkchen lernt häkeln&#8221; (oder so ähnlich) über populärwissenschaftliche Ratgeberliteratur (zum Zerpflücken) oder Esoterik-Gedöhns (weil wegen angeblich typisch weiblich und oft wiederkehrenden UrWeib-Motiven) bis hin zur wissenschaftlichen Fachliteratur. In jenem Regal stehen auch durchaus maskulinistische Werke &amp; Bücher, die bei echten Hardliner_innen also sicher direkt auf dem Index landen würden. Doch genauso gehört diese Ordnung &#8211; alles was thematisch mit diesem Wissensgebiet in Berührung steht und sich nun, ob gewollt oder ungewollt, weil es eben in solch krassen Gegensatz <span style="line-height: 1.6;">mit jener Thematik steht, damit auseinandersetzt, wird ins Regal geräumt.</span><br />
Dieses Arrangement ist allerdings manchmal etwas schwierig aufrecht zu erhalten. Denn gerade Bücher, welche sich dem Holocaust, aus welchem Blickwinkel auch immer, nähern, erzählen oftmals auch von den großen und kleinen Widerständigen jener Zeit. Auch das Gebiet der Geschlechterforschung (ja in der Frauenecke stehen nicht nur Frauen, sondern auch Männer und sogar alles dazwischen sowie darüber hinaus) ist ja ein durchaus weitläufiges, kollidiert daher manchmal mit der Philosophie, mal mit den Sprachwissenschaften oder spiegelt auch mal die Frauen im Ghetto, Widerstand, auf nationalsozialistischer Täterseite etc. wieder. Ja, so ist das irgendwie mit all diesen Ordnungskategorien. Furchtbar!</p>
<h3>Zufällige Wahl eines Lieblingsgenres</h3>
<p>Krimis sind nicht so mein Fall. Ich habe bisher auch lediglich genau ein Exemplar dieses Genres gelesen. Der war auch gut und die restlichen Bände dieser Reihe haben es daher sogar auf meine Wuli geschafft. Doch an und für sich interessiert mich das Rätselraten aus Sicht der Ermittler weniger als das Haken-Schlagen aus der Perspektive der Kriminellen und die Auseinandersetzung mit so etwas wie Moral im allgemeinen. Ich glaube, der Überbegriff heißt <strong>Gangsterroman</strong> oder so etwas in der Art. Doch ich bevorzuge lieber das selbst erdachte Etikett <em>&#8220;Literatur der Kriminalisierten&#8221;</em>. Gesetz, Gerechtigkeit &amp; Moral schwingen schließlich nicht zu jeder Zeit und allerorten im Gleichklang. Dank der Kriminalisierung politischer Radikalisierungen, welche vorgeblich hauptsächlich in Regimen anzutreffen sei, ist dieses Ungleichgewicht ja auch selbst den behaglichsten Gemütern durchaus in irgendeiner Wahrnehmungsecke bewusst. Wobei sich vermeintlich freiheitliche Staaten gern recht hochnäsig und nicht ganz uneigennützig oftmals <span style="line-height: 1.6;">die Definitionsmacht eines sogenannten &#8220;Regimes&#8221; vorbehalten. Ab diesem Punkt wird das Rechtsbewusstsein dann spätestens auch schon mal komplizierter, aber eben auch spannender. Aktuellstes Beispiel für die Auslegungssache von Recht &amp; Gerechtigkeit, Diktatur und &#8220;freie&#8221; Demokratie liefern derzeit die ganzen diplomatischen Geschichten um Edward Snowden &#8211; dazu gefiel mir dieser Tage besonders ein kleiner lakonischer Kommentar meines liebsten Ex-Radiomoderators, der wiedermal gewieft so vieles auf den kotzenden Punkt bringt und dem ich daher das klare Schlusswort in meinen wirren Darstellungen überlassen möchte:<a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/07/Kuttner-Rechtsstaat1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2403" title="Kuttner Rechtsstaat" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/07/Kuttner-Rechtsstaat1.png" alt="Recht Gerechtigkeit Kuttner" width="620" height="828" /></a></span><br />
Sorry Kutti, aber ich will noch kurz anmerken, dass sich natürlich nicht nur politische Kriminelle in jenes von mir bevorzugte Genre verirren. Auch wenn alles doch irgendwie Politik ist, weil eben politisch geregelt (da ist es wieder, das inhaltliche Differenzieren mit seiner erbarmungslosen Grenzenlosigkeit). So finden sich darin dann auch Drogenbaron_innen, Waffenschieber_innen und sogar Vergewaltiger_innen (wobei sich mein Identifikationspotenzial mit letzteren, wömöglich verständlich in Grenzen hält).</p>
<div class="SPOSTARBUST-Related-Posts"><H3>Auf den zweiten Glotz</H3><ul class="entry-meta"><li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Kulinarischer Roman &#8211; Es kann nur einen geben!" href="https://glotz.net/lesen/kulinarischer-roman-es-kann-nur-einen-geben" rel="bookmark">Kulinarischer Roman &#8211; Es kann nur einen geben!</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br /> Ich stehe dem aktuellen Bücher-Thema wahrhaft ratlos gegenüber:

“Essen und Trinken” (allerdings keine Kochbücher, jedenfalls eigentlich nicht)

Dazu fallen mir zwar eine ganze Reihe mehr ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Satz warmer Ohren (4)" href="https://glotz.net/aufregen/satz-warme-ohren-4" rel="bookmark">Satz warmer Ohren (4)</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Todd Akins Äußerungen zur Unmöglichkeit von Schwangerschaften durch "echte" Vergewaltigungen ließen verständlicherweise nicht nur durch die feministische Bewegung ein ungläubiges "Kopf gegen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Literarisches Must-Have</title>
		<link>https://glotz.net/lesen/literarisches-must-have</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 14:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Monstren-Ufos-Autonome]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim lang-(EINE WOCHE!)-ersehnten neuen Thema der famosen Fürstin Flausch erwartete mich beim Lesen des Beitrags eine wunderschöne Überraschung. Nun sind wir jedenfalls quitt, was das &#8220;Tagversüßen&#8221; angeht,also zumindest auf persönlicher Ebene, denn die wunderbar bekloppten Beiträge auch ohne Buch oder gar solch knuffiger Leseaufforderung brachten mich bereits des Öfteren schon dem ein oder anderen Nervtag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="size-full wp-image-1831 alignleft" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Beim lang-(EINE WOCHE!)-ersehnten neuen Thema der famosen Fürstin Flausch erwartete mich beim Lesen des Beitrags eine wunderschöne Überraschung. Nun sind wir jedenfalls quitt, was das &#8220;Tagversüßen&#8221; angeht,also zumindest auf persönlicher Ebene, denn die wunderbar bekloppten Beiträge auch ohne Buch oder gar solch knuffiger Leseaufforderung brachten mich bereits des Öfteren schon dem ein oder anderen Nervtag zum Lächeln bis Gröhlen.<br />
Das Projekt 52 Bücher läuft jedenfalls ungemein tierisch an. Erst ein Kröten- und nun ein <a title="Lesende Katzen, ick dreh durch" href="http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/" target="_blank">Katzenthema</a></p>
<blockquote><p><em><a title="Flauscheratur" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/02/03/52-bucher-woche-3-2/" target="_blank">Das nächste MUST-HAVE-Buch</a></em></p></blockquote>
<p>An und für sich ja urisch einfach. Sofort wusste ich, welches Buch das wohl ist. Aber zunächst eine kleine (nachdrückliche) Erläuterung, die zur Überwindung letzter Ambivalenzen beim <a title="J-Lo Po" href="http://www.dark-johann.de" target="_blank">Dunkelschlumpf</a> dienen soll:<span id="more-2008"></span><br />
Nachdem ich im Anschluss an ein kurzes Naserümpfen, ob des Käptn Blaubärs im Titel, beinahe ein überaus außergewöhnliches Leseerlebnis versäumt hätte, verschlang ich innerhalb kürzester Zeit sämtliche Zamonien-Romane des Walter Moers. Eigentlich ist es egal, in welcher Reihenfolge die Bücher gelesen werden. Eigentlich. Denn zwei Dinge empfehlen sich doch beachtet zu werden:<br />
Zum ersten ist &#8220;<em>Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär</em>&#8221; ein idealer Anfang, da auf der Reise des Buntbären viele Ecken und Kreaturen Zamoniens bereits kurz vom Lesenden besichtigt werden können. Die Ausflüge sind allerdings derart vielfältig und verknappt, wenn auch einleitend stets von &#8216;<em>Professor Abdul Nachtigallers Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung</em>&#8216; vertieft, dass dieser erste Teil optimal den Hunger auf mehr &amp; immer mehr Zamonien macht. Vieles begegnet dem Lesenden dann in den Folgeromanen, die allerdings überwiegend keine &#8220;Fortsetzungen&#8221; im herkömmlichen Sinne darstellen, wieder. Vieles lässt einen auch schon an Stellen schmunzeln, wo Menschen, die den Blaubär ausließen und quer ins zamonische Reich eingestiegen sind, noch nicht einmal ahnen, was es nun zu grinsen gäbe (kleine experimentelle Erfahrungen, die ich anhand eines Kollegen beobachten durfte, dem ich &#8220;<em>Rumo und die Wunder im Dunkeln</em>&#8221; als Einstieg andrehte).<br />
Zweitens, sollte keineswegs &#8220;<em>Das Labyrinth der träumenden Bücher</em>&#8221; vor der Lektüre &#8220;<em>Die Stadt der träumenden Bücher</em>&#8221; stehen. Das <em>Labyrinth</em> ordnet sich dann nämlich doch ausnahmsweise einmal chronologisch nach der<em> Stadt</em> ein. Da wären wir auch schon bei meinem Must-Have. Es ist zwar schon vom Fellmonster genannt worden, aber ich habe noch nie derart einer Fortsetzung entgegengefiebert. Liegt schlichtweg daran, dass dieses elendige Labyrinth so unglaublich fies konstruiert ist. Das ganze Buch ist förmlich ein einziger Cliffhänger auf den noch nicht erschienenen Teil. So ärgerlich grandios und mensch ahnt das eigentlich schon auf den letzten 200 Seiten, will es aber nicht wahrhaben. Ist das jetzt ein Spoiler? Sollte ich einen Spoiler-Alarm schalten? Nein. Das macht auch so Spaß und darf lediglich als Warnung aufgefasst werden, mit dem Lesen erst in Herbstnähe zu beginnen, wenn dann hoffentlich der nächste Teil endlich in den hiesigen Buchläden zu ergattern ist. Ich stell mir das Szenario im übrigen wie diese Black-Friday Kampagnen vor, die gerade in den Staaten so en voque zu sein scheinen.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/WBk32OUxCnU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Der Unterschied liegt dann allerdings sicher darin, dass die Menschen nicht mit vier sinnlosen Toastern aus dem Laden kommen, welche sie nutzlos neben ihren eh schon vorhandenen Toaster drapieren, sondern sich anschließend für einige Stunden wirklich glücklich in die wunderbare Welt Zamoniens zurückziehen.</p>
<p>Ein weiteres viel leichter und schneller erreichbares Must-Have stellt irgendein weiterer Band aus der Pratchett-Reihe dar. Nachdem ich nun Weihnachten zwei Scheibenwelt-Romane geschenkt bekam (<em>Gevatter Tod &amp; Wachen! Wachen!</em> &#8211; auf Empfehlung der <a title="silke und wuffs" href="http://www.wauzelwelt.de" target="_blank">Wauzelwelt</a>, die mir Geschmacksvorzüge in Richtung TOD beim DJ verriet, stützte ich mich auf Geschmacksüberschneidungen &#8211; mit Erfolg) habe ich durchaus Lust auf weitere Spaziergänge in diesem absurden Universum bekommen.</p>
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</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitreise</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 01:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guck!]]></category>
		<category><![CDATA[Feierlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen formen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin so aufgeregt. Ich kann nicht schlafen. In nicht einmal acht Stunden geht&#8217;s los. Das Katapult ist gespannt und Punkt zehn Uhr morgens schmettert es mich und sicherlich einige andere zurück in eine Zeit, als Radio noch die schönste Sache der Welt war. Eine Zeit, in welcher der Dienstag Abend so heilig war wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/dr-jürgen-kuttner.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1980" title="dr. jürgen kuttner" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/dr-jürgen-kuttner.jpg" alt="Sprechfunk Kuttner" width="423" height="473" /></a>Ich bin so aufgeregt. Ich kann nicht schlafen. In nicht einmal acht Stunden geht&#8217;s los. Das Katapult ist gespannt und Punkt zehn Uhr morgens schmettert es mich und sicherlich einige andere zurück in eine Zeit, als Radio noch die schönste Sache der Welt war. Eine Zeit, in welcher der Dienstag Abend so heilig war wie kein anderer Tag der Woche, zumindest zwischen den stets im Flug vergehenden Stunden zwischen 22 Uhr und ein Uhr nachts.<br />
Radio Eins veranstaltet derzeit nämlich eine Serie, mit dem (zumindest im Falle des Doktor Jürgen Kuttner) passenden Titel <em>&#8220;Die Rückkehr der Radiolegenden&#8221;</em>. <span style="line-height: 1.6;"><br />
Im Zuge dessen heißt es also nach knapp sechs Jahren der Abstinenz schon bald wieder:</span></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Am Morgen, am Abend, bei Tag und in der Nacht&#8230; Habt ihr&#8217;n Telefon hier!? Höh, Sprechfunk??? Hahaha&#8230; Postkutsche!!! Mit Käpt&#8217;n Kirk Kuttner. &#8230;und sprich bitte in&#8217;s Mikrofon!!!! *knack* Auaaa!!!&#8221;</em> (leider wohl nur ein Mal *schnief*)</p></blockquote>
<p>Dieses wohlige Gefühl, allein schon, wenn der beste Trailer aller Zeiten durch den Äther rauscht.<span id="more-1979"></span> Lediglich die Rahmenbedingungen irritieren mich ein wenig. So muss ich dieses weltbewegende Revival am hellerlichten Tag <a title="Radio Eins Livestream" href="http://www.radioeins.de/livestream/index.html" target="_blank">übers Internet hören</a> und das nicht von meinem ehemaligen nicht mehr existierenden Stammplatz, einer runden Matratze aus, sondern im kalten Büro. Ich überlegte ja glatt für solch einen kulturellen Leckerbissen, dessen reine Verkündung mir schon dickes Nostalgie-Pipi in die Oogen trieb, freizunehmen. Mich dann unter die Bettdecke zu flüchten, so zu tun als wäre alles wie damals und eigentlich Nacht, aber dann wurde mir schlagartig klar, dass ich seit dem Niedergang <del datetime="2013-01-30T14:42:46+00:00">der</del> meiner Radiokultur überhaupt kein solches Empfangsgerät mehr besitze.</p>
<p>Verwirrend, oder wie es ein_e Kommentator_in zum Post des ebenfalls vor Vorfreude sprudelnden <del>Moderator</del> Radiogott treffend auf den Punkt brachte:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Das ist irgendwie ein bisschen, wie Lagerfeuer zum Mittagessen anmachen&#8221;</em></p></blockquote>
<p><em>&#8220;Stümmpt&#8221;</em>um im Sprachduktus Kuttners zu bleiben &#8211; der Stimme (samt Dialekt &amp; Inhalt), welche präpubertäre Hormonschübe auslöst (ich kann da nicht die einzige gewesen sein).</p>
<div id="attachment_1981" class="wp-caption alignleft" style="width: 557px"><img class="size-full wp-image-1981" title="Sprechfunk mit Käptn Kirk Kuttner" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/Sprechfunk.jpg" alt="Habt ihr'n Telefon hier?!" width="547" height="1006" /><p class="wp-caption-text">Klingt nach alles wie immer - fehlen nur noch etablierte Anrufer, welche die Stammhörer_innen von damals schon Sendung für Sendung amüsierten oder gar in den Wahnsinn trieben</p></div>
<p>Ich freu mich noch ein wenig weiter. Versuche zu schlafen, um nicht etwa vor Müdigkeit die Sensation des Jahres zu verpassen. Und damit ich nun sagen kann: <em>&#8220;Einmal werden wir noch wach - heißa - dann ist Sprechfunk-Tag&#8221;.</em></p>
<p><em></em>Wer es nicht rausgelesen hat, ich gehöre ja eher zu den überaus zurückhaltenden und wahrhaft unterschwelligen Zeitgenoss_inn_en:</p>
<p>DIES IST EINE EMPFEHLUNG! Also eigentlich ein Muss, aber ich zwinge niemanden zu seinem Glück. Selbst schuld, wer sich sowas entgehen lässt&#8230;</p>
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Aber in der Hitze des Gefechts, im meteorologischen Auf &amp; Ab dieses Winter-Sommers kann selbst das bekloppteste Köpfchen ...</li>
<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="Reiseführer ins Ungewisse" href="https://glotz.net/lesen/reisefuhrer-ins-ungewisse" rel="bookmark">Reiseführer ins Ungewisse</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Prosit! Hoch die Tassen! Auf das Leben!
Geistige Getränke ließen unser Genie letzte Woche schon ordentlich vorglühen, um zum Schnapszahl-Event der 44. Woche im Projekt 52 Bücher warmgelaufen ...</li>
</ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Buch namens Dietmar</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 17:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DillEmma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lies!]]></category>
		<category><![CDATA[Frei-Naiv-Kindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur 52]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperlen]]></category>

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		<description><![CDATA[ACHTUNG! ACHTUNG! Es folgt eine Durchsage: Das hier vorgestellte Buch ist hyperphänomentastogigantomantistoberaffentittengeil! Ich bin beileibe kein_e Freund_in von Superlativen &#38; Superlativinnen. Bei einem solch außergewöhnlichen Werk sollten jedoch jegliche Ausnahmen in Betracht gezogen werden, sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren. Mit Ausnahmen gehts auch gleich weiter, dieses Wunderwerk der Literatur muss nämlich gleich für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2012/10/ABC-Challenge1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1430" title="quer gelesen" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2012/10/ABC-Challenge1-300x236.jpg" alt="Lesen nach Alphabet" width="300" height="236" /></a>ACHTUNG! ACHTUNG! Es folgt eine Durchsage:</p>
<p>Das hier vorgestellte Buch ist hyperphänomentastogigantomantistoberaffentittengeil!</p>
<p>Ich bin beileibe kein_e Freund_in von Superlativen &amp; Superlativinnen. Bei einem solch außergewöhnlichen Werk sollten jedoch jegliche Ausnahmen in Betracht gezogen werden, sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren.<span id="more-1856"></span><br />
Mit Ausnahmen gehts auch gleich weiter, dieses Wunderwerk der Literatur muss nämlich gleich für mehrere Projekte hehalten. Ursprünglich habe ich das Meisterwerk für den Buchstaben B der <a title="ABC Lese-Challenge" href="http://glotz.net/lesen/abc-des-lesens" target="_blank">ABC-Challenge</a> angedacht. Doch dieses Buch könnte wahrhaft auch hunderten von Projekten standhalten. Je mehr desto besser. <a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1831" title="52 Bücher reloaded" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/52-Bücher.jpg" alt="Projekt 52 Bücher" width="216" height="247" /></a>Zudem hat mich das Monsterle bereits zum heiß ersehnten Neustart der 52-Bücher eiskalt erwischt &#8211; geht ja wieder wunderprächtig los :p &#8211; mit der Frage:</p>
<blockquote><p><a title="52 Bücher Woche 1" href="http://monstermeute.wordpress.com/2013/01/20/52-bucher-woche-1-2/" target="_blank">Was liest du zur Zeit</a></p></blockquote>
<p>Ich könnte freilich die Lektüre noch fix beenden und mich aufs nächste Werk stürzen, um fein säuberlich zu trennen. Doch nachdem ich den Großteil von <em>Das Buch Dietmar</em> bereits in Windeseile verputzt hatte, dabei schon an Bauchweh (lyrische Verdauungstörung durch anhaltende Lachkrämpfe) litt und langsam in Panik verfalle, je weniger Seiten noch überbleiben, möchte ich den Rest lieber möglichst langsam genießen.<br />
Doch genug der Lobpreisungen &#8211; direkt zum Werk:</p>
<h2>Das Buch Dietmar</h2>
<p><a href="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/das-buch-dietmar.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1864" title="dietmar burdinsky buch" src="http://glotz.net/wp-content/uploads/2013/01/das-buch-dietmar-213x300.jpg" alt="rainald grebe dietmar" width="213" height="300" /></a> Rainald Grebe, den wir alle kennen, verehren &amp; lieben, stellte dieses einmalige Projekt auf die Beine. Es handelt sich um die posthume Ehrung eines grandiosen Humoristen und Freundes des Herrn Grebes, sowie der zahlreichen anderen namhaften Mitstreitern, wie Olli &#8220;Dittsche&#8221; Dittrich, Bastian Pastewka, Olaf Schubert und vielen weiteren. Dietmar Burdinski starb im Jahr 2010 und mit ihm würde seine wundersame wie wunderbare Welt untergehen, wenn sich der gute Nachlassverwalter Grebe nicht der Zettelwirtschaft Burdinski gewidmet hätte und sie samt Erinnerungen von den bekannten Co-Autor_innen an den Dietmar zwischen zwei Buchdeckel gepresst und sie dort festgenagelt hätte. Das wäre sehr schade gewesen. Daher: Danke Rainald.</p>
<p>Wer genau hinliest merkt, wie viel Dietmar schon in den Werken seiner Begleiter steckt. So schaffte der gute Burdinski zwar wegen langwieriger Krankheiten selbst nicht mehr den Sprung ins Rampenlicht. Doch bekannte Gesichter der deutschen Comedy hat er zu Lebzeiten bereits beeinflusst. Dietmar werkelt mit an grandiosen TV-Formaten wie <em>Dittsche</em>, wo er nicht nur im hauseigenen „Burdinski Bräu“-Bier weiterlebt. Auch stolpert das Lesende Subjekt immer wieder über wohlbekannte und geliebte Phrasen aus Rainald Grebes Bühnenprogramm, wie beispielsweise über Perlen à la &#8220;Es waren einst zwei Feen, von denen eine blondgelockt und beide dumm&#8221;.</p>
<p>Zunächst gibt es einige Texte aus dem Bühnenprogramm des Dietmar Burdinski. Auch wenn Bastian Pastewka</p>
<blockquote><p>(Olli [Dietrich] stellte mir Dietmar eines Tages vor und das war keine gute Idee: Ich eierte rum wie eine 15-Jährige vor &#8220;dem &#8220;Wendler&#8221;, kein Gespräch, nur Fan-Floskel-Schmarrn. Ich beschloss, ab diesem Tag für immer neidisch auf Burdinski zu sein. Hat geklappt)</p></blockquote>
<p>Burdinski bescheinigt, nicht wirklich an repetierten &#8220;Nummern&#8221; zu hängen, sondern sein Publikum charmant ungeplant bei seinen Auftritten beeindruckte. Dieser fast schon naive Eindruck entströmt so ziemlich jedem Text dieser Sammlung, jeder kindlichen Buntstiftzeichnung (&#8220;Bubus&#8221; &#8211; Burdinskis Bunstiftzeichnungen) und den so herzerfrischend fantasievollen Anschreiben an unterschiedlichste Firmen. Abgerundet wird die Sammlung noch mit kreativ-chaotischen Tagebuchaufzeichnungen. Obwohl Burdinski hierbei kaum wirklich von sich zu schreiben scheint, auch wenn manch Bezug auf den überaus trockenen Umgang mit seiner Krankheit dann doch wieder Gegenteiliges vermittelt, nimmt hier seine eigene Welt die klarsten Formen an &#8211; irgendwie real, aber irgendwo grandios falsch abgebogen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein Buch, das einem die uneingeschränkte Aufmerksamkeit in überfüllten Zügen gewährleistet.</p>
<p>Ein Buch, das möglichst nicht auf Anhöhen gelesen werden sollte, da die Gefahr besteht, den vor Lachsalven geschüttelten Körper bis über etwaige Abgründe hinaus nicht unter Kontrolle zu bekommen.</p>
<p>Ein Buch, dessen Inhalt die Lektüre ab und an durch einen Tränenschleier arg erschwert.</p>
<p>Ein wunderbares Werk zum Stöbern. Das funktioniert prima. Rainald Grebe empfahl in einem Interview zum Buch Dietmar etwa folgendes: Einfach irgendwo aufschlagen, über Sätze, wie Perlen stolpern und sich den Humornerv zu Tode kitzeln lassen. Das funktioniert tatsächlich &#8211; auch wenn die geradlinige Lektüre einen noch tiefer in die Burdinski-Welt saugt, wo mit staunenden Augen umhergestolpert werden kann:</p>
<p>Zum Beispiel Weltraumberechnungen à la Burdinski:</p>
<blockquote><p>Wir berechnen zunächst die Entfernung von Mond zu Erde<br />
x¹- 0 = Entfernung<br />
Die Entfernung Erde/Mond sei x=384405<br />
Wir setzen ein: 384405¹ &#8211; 0= Entfernung. Macht exakt 384405.<br />
Die Entfernung zum Mond beträgt 384405, und ein Blick vom Mond zur Erde bestätigt dies.</p>
<p>Dann der Jupiter:</p></blockquote>
<p>Nun bleibt es natürlich nicht nur bei lapidaren Entfernungsberechnungen. Nein! Die Formeln werden komplizierter &#8211; die Entdeckungen abgedrehter (&#8220;Richtig: Es gibt einen Jupiter. Das Sonnensystem stimmt.&#8221;) und die Stimmung beim Lesenden heller (&#8220;Halbmond mal 2 = Vollmond&#8221; mindesten so hell!).</p>
<p>Weitere Blätterversuche meinerseits ergeben folgendes:</p>
<blockquote><p>Giftpilze vorsichtig pflücken, gründlich putzen, dann wegschmeißen.<br />
Nachrichten &#8211; Wetter:</p>
<p>Morgen ist mit folgenden Temperaturen zu rechnen:<br />
Plus 12 Grad plus 13 Grad minus 25 Grad = 0 Grad</p></blockquote>
<p>Doch auch die großen Zusammenhänge sind einfach grandios. Ein Schreiben an die Firma Danone mit einer Anfrage bezüglich einer neuen innovativen Trendsportart (Betreff: Rotorsport) dem &#8220;Helikopter-Joghurting&#8221;</p>
<p>Mit anderen Worten unbedingt Burdinski Lesen &#8211; aber ganz langsam, so schwer es auch ist!<br />
Einziger Nachteil: Dieses Buch namens Dietmar gestaltet den literarischen Jahresanfang schwierig. Eine solche Ausgeburt an Genialität macht es schwer für die kommenden Werke des Jahres, Anklang zu finden</p>
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<li class="SPOSTARBUST-Related-Post"><a title="MusterFa &#8211; Die AntiTerra-Elite" href="https://glotz.net/aktion/musterfa-die-antiterra-elite" rel="bookmark">MusterFa &#8211; Die AntiTerra-Elite</a><!--SPOSTARBUST 303 excerpt_length=200 --><br />Das Projekt "Der Kreative August" ist zwar offiziell schon beendet, aber ich hab grad beim Aufräumen angefangener Beiträge diese Perle hier ausgegraben. Zum Thema
Zeichne dir Farben und Muster ...</li>
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