Posts tagged Frei-Naiv-Kindlich

Mist machen – Der Auftakt

DillEmma hat was gewonnen! Nicht etwa bei den sporadischen Aussetzern die zum Lottospielen verleiten, sobald der Jackpot mal wieder über die 15 Millionen-Marke geklettert ist (darunter lohnt es sich schließlich kaum) – Nein – bei der Aktion “Der kreative August”! Genau genommen ist das sogar schon einige Wochen her, aber die Umstände… Das goldene Händchen der guten Dita förderte meinen Namen gar zweimal in einer Verlosung zutage. So darf ich mich des ersten und dritten Platzes brüsten …und ich werde mich brüsten – HA! Das wäre doch gelacht. Und wie ich mich brüsten und im Scheine meiner eigenen Größe sonnen werde.

Für den ersten Platz gab es jedenfalls ein …Trommelwirbel, welcher die Spannung ins schier unendliche wachsen lässt… ein Buch!
Aber nicht irgendein Buch. Dieses Werk trägt den epochalen Titel: Continue reading Mist machen – Der Auftakt

Wuli, SaB & SuB

Projekt 52 BücherDas Monster ist krank. Also nicht nur bekloppt, sondern tatsächlich vergrippt oder so etwas in der Art. Daher ist es wohl verständlich, dass es im Fieberwahn schreibt, wenn es behauptet

Das Buch, das ganz oben auf einer deiner Listen steht

sei ein einfaches Thema. Sind wir mal kaum nachtragend und verzeihen aus milder Laune heraus diesen Fauxpas.

Meine persönliche Wuli

Ist ein schludrig “geführtes” Etwas, das sich aus diversen Elementen zusammensetzt. Zum einen ist da ein Lesezeichenordner in welchem alle Artikel-Links zu einem spannenden Buch einfach reingeworfen werden. Zum anderen ist da die berühmte Liste in meinem Kopf, da kommt alles rein, was ich abseits des Netzes (ja das gibt’s) an Literaturkritik wahrnehme, abspeicher und nach dem Prinzip “wenn’s wichtig war, fällt’s dir wieder ein” durchsiebe. Continue reading Wuli, SaB & SuB

Kulinarische Lesereise

Projekt 52 BücherDie Jagdsaison wurde eröffnet. Nachdem in der ersten Woche ein geradezu verdächtig einlullendes Thema präsentiert wurde, erfahren wir nun bei schläfrigem aber vollem Bewusstsein: “Warum?” – Das ist der magische Zauber des Bücherprojekts – unberechenbar wie die See. Mal sanft säuselnd und gerade, wenn mensch es sich auf dem Sonnendeck gemütlich gemacht hat, wohlig am Strohhalm nuckelt, schlägt unerwartet die eiskalte Gischt über dir zusammen. Tja, und was eignet sich wohl besser als nasskaltes Weckinstrument als ein Krötenthema? Richtig: nix!

Stell dir vor, du könntest dein Frühstück, dein Mittag und dein Abendessen auf verschiedenen Kontinenten einnehmen, wohin würdest du reisen, was würdest du essen und welche Bücher würdest du auf die Reise mitnehmen? Continue reading Kulinarische Lesereise

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Innerliche Momentaufnahme:

Leider muss ich akut jedoch still auf diesem Bürostuhl sitzen. Domestiziert. Merkwürdige Arbeit verrichtend.

Habe soeben nach zweijähriger Suche die Zusage für (m)eine Traumwohnung erhalten und kann grad nicht einfach jubelnd durch die Gänge hüppeln.
Die Neuzeit hat mein Kind verbuddelt.

Satz warmer Ohren (9)

kreative augustineDitas Projekt der kreative August ist nun leider offiziell beendet. Das beste daran – ich habe tatsächlich etwas gewonnen, also weitab von dem Spaß, den ich bei der Umsetzung der (viel zu wenigen) Projekte hatte, tatsächlich auch etwas Haptisches. Mit Spannung erwarte ich die Ankunft dieses Zusatzlohns (streng genommen sind es gar zwei! Oder, um es mit den Worten Ihrer monströsen Felligkeit zu sagen: “Ist das nicht E-POCH-AL?!”)  Ich muss also nicht mehr selbst kreativ werden ….aber ich könnte :mrgreen:

Soeben musste ich jedenfalls sofort an die gute Dita denken, nicht nur weil ich da auch noch etwas vorbereiten möchte – Schrägstrich – darf. Nein! Ich stolperte zufällig über diese zwei verboten talentierten Jungspunte. Sitze nun irgendwo zwischen neidzerfressen & hingerissen unter meinen Kopfhörern, als es mir wie Kakerlaken aus den Haaren dubioser Dschungelpromis fiel: Da war doch noch was. Ja! Die Aufgabe 19 des kreativen Augusts lautete nämlich:

Mache Musik mit Dingen, die du im Haushalt findest

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Ein Buch namens Dietmar

Lesen nach AlphabetACHTUNG! ACHTUNG! Es folgt eine Durchsage:

Das hier vorgestellte Buch ist hyperphänomentastogigantomantistoberaffentittengeil!

Ich bin beileibe kein_e Freund_in von Superlativen & Superlativinnen. Bei einem solch außergewöhnlichen Werk sollten jedoch jegliche Ausnahmen in Betracht gezogen werden, sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren. Continue reading Ein Buch namens Dietmar

Nasenmilch

Das neue Jahr blinzelt noch schlaftrunken mit den Augen, da wird es schon von einer Horde überambitionierter Jogger niedergetrampelt. Die ganze Welt scheint zugeschissen mit guten Vorsätzen. Besonders zwei sind dabei die Dauerbrenner eines jeden Januars:

1. Aufhören zu rauchen ( wahahaha *hust röchel Teerbröckchen würg* )
und
2. Weg mit dem Speck

kalorien vernichten

Effektives Vernichten lästiger Kalorien - "Weg mit dem Speck" auf die radikale & ehrliche Tour

Heute morgen stolperte ich über das von whudat initiierte Projekt “Belly Off” eine Art MassenBlogger-BloggerMassen-ReduktionsAktion. Schöner Gedanke, aber mir reicht schon die Massenpanik am Baggersee, welche ich hier mal schnell erfinden muss, um mich glaubwürdig vor meinem eigenen nicht vorhandenen Exhibitionismus zu schützen. Außerdem fiel mir beim Stöbern wieder ein, wie ätzend und sinnlos Diäten sind. Continue reading Nasenmilch

Held_in des Tages

Fanfaren, Konfetti und was so zum handelsüblichen Jubel konsumiert werden sollte:
Ich habe soeben eine neue Kategorie gegründet. Eigentlich befinde ich mich während des Schreibens ja sogar noch mitten im Gründungsprozess. Noch eigentlicher ist diese neue Kategorie Verdienst einer Penny-Verkäuferin. Meiner Penny-Verkäuferin nämlich (ich neige zur Annektierung jeglichen Dienstleistungspersonals):

Begebenheit
Soeben flitzte ich noch einmal zum hiesigen Penny, um mal wieder kurz vor knapp & Ladenschluss meine Katzenfuttervorräte zu korrigieren. Nebenbei landete auch noch ein Joghurt sowie ein Päckchen Zigarettenpapier im nicht vorhandenen Einkaufswagen (ich bin bekennende Kartonträgerin und lehne diese sperrigen Wägen kategorisch ab – ein Plädoyer für Milchkartons! Die eignen sich auch viel besser zum Sammeln des Papiermülls als Einkaufswägen, welche sich nur hinderlich, mit Mühe und unter aufreibender Kraftanstrengung in den vierten Stock tragen lassen). Zigarettenpapier fällt seit Neuestem (vielleicht auch schon immer, wer weiß das schon) als Rauchzubehör unter den Jugendschutz. Continue reading Held_in des Tages

MusterFa – Die AntiTerra-Elite

kreative augustineDas Projekt “Der Kreative August” ist zwar offiziell schon beendet, aber ich hab grad beim Aufräumen angefangener Beiträge diese Perle hier ausgegraben. Zum Thema

Zeichne dir Farben und Muster auf, die du an einem Tag besonders schön findest

wollte ich eigentlich noch bescheuert dekorierte Plätzchen mit ausgefallenen Mustern fotoknipsen. Allerdings hatte ich die Kamera noch nicht einmal ganz in die Küche getragen, als ich schon im Flur verdächtiges Knuspern und Schmatzen vernahm. Süßes hat in den hiesigen heiligen Hallen keine gute Überlebenschance, von Halbwertszeiten ganz zu schweigen. Mindesthaltbarkeitsdaten bei Zuckerwerk? Brauchen wir hier nicht!
In der Küche offenbarten sich mir dann drei mit Schokolade und Zuckerguss verschmierte Mäuler. Schwippschwagers Stiefzwilling, seine Tochter und der Sohn einer Freundin saßen dickbäuchig und bekrümelt vor noch dampfenden Blechen.
So oder so ähnlich hat es sich zugetragen. Vielleicht habe ich es auch einfach nur verpeilt die Kamera zu zücken in dem ganzen Kindertrouble. Ich bin ja schon mit einem Gnom, welcher ab und an besuchsweise einige Tage hier verbringt überfordert, aber zwei sind mein persönlicher Supergau. Zumal das Nicht-Tochter-Kind ein echtes Monster war, welches mir ein wenig wie Chucki, die Mörderpuppe vorkam. Ein Kind eben, bei welchem ich über Abtreibung bis zum 18. Lebensjahr nachdenken würde (nur nachdenken versteht sich, einfach um ein geistiges Ventil zu haben).

Also bleibt nur ein kleines Bild, bei welchem ich mir das Thema wortwörtlich zu Herzen nahm und mir Muster aufmalte, welche ich in dieser spontanen Schminksession gerade ganz gut fand.

MusterFa

DillEmma - Gründerin & aktivstes wie einziges OhneGlied der antiterra Gruppierung "MusterFa"

Bedeutet Muster, die selbst meinen linken Händen und noch linkeren Fingern irgendwie gelangen. Denn eigentlich war alles mal wieder ganz anders geplant, ich wollte Fältchen nachzeichnen und mich auf uralt trimmen, dabei stellte sich dann heraus, dass ich mich kaum im Besitz derartiger Gesichtsfurchen finde. Diese Erkenntnis kam dann doch überraschend angesichts meines kalten Herz (siehe Kinder + siehe Gesichtsausdruck).

Fleckmatisch

kreative augustineAb und an hab ich Migräne. Das ist einerseits blöd, andererseits schießen mir dann neben “Aua, ich will sterben” auch unzählige Gedanken durch den Kopf, was sicherlich zusätzlich das Gefühl des drohenden Platzens verstärkt. Zudem ist das Gefühl der Lähmung, in welchem jede Bewegung sich anfühlt als würde sich das (Magen-) Innerste nach außen kehren, eine wahre Hinderung auch nur einen Gedankenfetzen auf Papier oder gar Festplatte festzuhalten.

Und so verbringe ich jene, glücklicherweise seltenen Tage damit, stundenlang bewegungslos an die Decke zu starren. In der Hoffnung, alles möge möglichst bald zu Ende sein, ob nun durch Maya-Prophezeiung, FDP-bedingte Apokalypse oder lediglich eine wirksame Schmerztablette ist mir dabei relativ.

Doch ich will hiermit kein Mitleid erregen, sondern lediglich ein weiteres Thema des kreativen Augusts ins Feld führen:

“Dokumentiere alle Flecken, die dir im Laufe eines Tages über den Weg laufen” Continue reading Fleckmatisch

Sammelwut

kreative augustineErst der plötzliche Entschluss zum NaNoWriMo und dessen Nachwirkungen (ja, zugegeben derzeit pausiere ich mit dem Meisterwerk zukünftiger Literaturgeschichte) und dann dieses Adventsdingens (vor lauter Lebkuchenverkostungen bin ich immer noch um kein Geschenk weiter gekommen) da fallen mir die großen Vorhaben zu mehr Struktur (ABC-Challenge) und Alltagskreativität (August) langsam auf die Füße oder in den Nacken und damit endlich mal wieder in die Finger. Zum Aufwärmen widme ich mich diesmal einem leichten Thema. Der kreative August bittet darum, seine Sammelleidenschaften zu präsentieren.

Schwippschwagers Stiefzwilling sammelt, glaub ich, Fußbälle (vorzugsweise Tangobälle, wie den der letzten EM) und Pokale (sein ganzer Stolz der Fifa World Cup in Originalgröße, die anderen zwei sind der gleiche Pokal in klein und schlecht kopiert und ein viel zu leichtgewichtiger Oskar). Viele sind es nicht, aber Sammlung ist Sammlung. Ihn von der Schaufensterscheibe eines Ballgeschäfts zu kratzen, ist wahrscheinlich gerade, weil die Sammlung noch so klein ist, ein wahres Kunststück. Zum Glück sind echte Ballläden eher eine Rarität.

Diverse Sammelleidenschaften habe ich im Laufe des Lebens kurzfristig heißblütig entwickelt und sogleich ebenso schnell wieder aufgegeben: Continue reading Sammelwut

Kommunistisches Känguru trifft anarchistischen Kleinkünstler

Lesen nach Alphabet Da es sich hier um den zweiten Beitrag zur ABC-Challenge handelt, sollen auch gleich zwei Werke vorgestellt werden. Dies wird natürlich nicht als Tradition etabliert. Ich werde gewiss nicht zum 26. Buchstaben auch 26 Bücher rezensieren. Diese zwei gehören jedoch einfach zusammen. Nicht nur, weil es sich um Band I & II einer hoffentlich auch bald von Teil III gekrönten Fortsetzung handelt. Sondern insbesondere auch, da der literarische Genuss der “Känguru-Chroniken” und des Folgebandes dem “Känguru-Manifest” für mich eines der brüllend komischsten wie intelligentesten Leseerlebnisse der letzten Zeit repräsentieren.

Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken

känguru marc-uwe klingMarc-Uwe Kling seines Zeichens Kleinkünstler und Anarchist bekommt einen neuen Nachbarn. Ein Känguru. Es ist gerade gegenüber eingezogen als es schon klingelt, um sich Eier zum Eierkuchen* backen bei ihm zu leihen. Kaum fällt die Tür hinter dem Beuteltier ins Schloss, klingelt es gleich wieder, um sich auch noch fehlendes Salz, Milch & Mehl auszuborgen. Als es wenig später erneut klingelt, bittet es um Mixer und Schüssel. Beim letzten Klingeln fiel ihm wohl auf, dass es noch gar keinen Herd besitzt und läd sich prompt selbst zum Essen ein. Continue reading Kommunistisches Känguru trifft anarchistischen Kleinkünstler

Basteln bis die Finger bluten

LesenEin echtes Jubiläumsthema, was Frollein Felligkeit da zur güldenen Woche 50 präsentiert:

Bastelbücher

Tatsächlich besitze ich lediglich zwei Exemplare solcher Bücher. Eines, was in etwa den Titel “Basteln und Dekorieren zur Weihnachtszeit” trägt. Darin sind besondere Verpackungsmöglichkeiten, Adventskalenderideen und kleine Geschenkanregungen sowie Anleitungen für selbstgestalteten Baumschmuck enthalten. Zudem habe ich ein Origami-Buch, bei welchem jedoch jeglicher Leitfaden zum Falzen, Kniffen & Falten einzig zu dem witzigen Effekt verknoteter Finger führt. Das liegt jedoch einzig an den Abbildungen. Denn ich habe

Basteln im Blut

oder

- Ich blute beim Basteln – Continue reading Basteln bis die Finger bluten

In aller Kürze und schlaftrunken

Da hier hinterm Pluto seit Aberkennung des Planetenstatus nur noch vereinzelt Meldungen durchdringen und dank des neuen intergalaktischen Föderationsabkommens prinzipiell auch nur noch von jenen Hintermondigen noch einmal der letzte Brüller des Polit-Comedian, welcher derzeit durch die Staaten tingelt. Der neue Stern am Firmament der Wahlkampf-Satire entdeckt auf seiner Tournee weiter den Planeten Erde. Diesmal mit Äußerungen, welche selbst in den kältesten Menschen wahre “Gutschi gutschi gu”-Gefühle aufkommen lassen müssen:

Mitt Romney on boardMitti on Board

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Tagträume eines Nichts

Ich habe eine Telefonphobie.
Das ist gesellschaftsunfähig und dürfte mich für geschätzte 72% aller möglichen Berufswünsche disqualifizieren.
Daher habe ich heute beschlossen, ich würde gerne Kunstesser werden.
Variety-Luncher
Meine besondere Fähigkeit liegt im Abpellen von Süßigkeiten und dem Sezieren derselben in ihre diversen Einzelteile.
(beim Verzehr, wohlgemerkt)

Ich würde gern gebraucht werden (weder miss, noch ver).
Mein Nutzwert geht gen Null – ich würd damit gern hoch hinaus.

Bitte gehen Sie weiter! Hier gibt es nichts zu sehen!
Dies ist eine Datenrettung aus Schattenzeiten.
Präsentiert von "Die Verstaubte Krempelkiste".